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Doris Ploner gewann beim Unternehmerinnen Award 2017 in der Kategorie „besondere unternehmerische Leistung“

1. Platz für Doris Ploner beim Unternehmerinnen Award 2017

02.02.2017

Doris Ploner, Geschäftsführerin von „Die Käsemacher und Tochter des Unternehmensgründers Hermann Ploner, gewann in der Kategorie „besondere unternehmerische Leistung“.

Bereits zum dritten Mal hat „Frau in der Wirtschaft (FiW)“, erstmals in Kooperation mit der Tageszeitung „Die Presse“ (vormals mit dem WirtschaftsBlatt), den „Unternehmerinnen-Award“ verliehen. Mit dieser Auszeichnung möchte die Wirtschaftskammer Österreich auf die besonderen Leistungen und Verdienste von Frauen in der Wirtschaft hinweisen. Der Preis richtet sich an herausragende Unternehmerinnen und zeichnet diese in den Kategorien „Start Up“, „Export“, „besondere unternehmerische Leistung“ und „Innovation“ aus. Anfang Februar traten im Rahmen einer feierlichen Gala im „The Ritz Carlton“ in Wien, die Top-Unternehmerinnen Österreichs vor den Vorhang.

Spung ins kalte Wasser

Siegerin in der Kategorie „besondere unternehmerische Leistung“ ist Doris Ploner, Geschäftsführerin von „Die Käsemacher“, die 2013 nach einem schweren Unfalls Ihres Vaters und Firmengründers Hermann Ploner die Geschäftsführung des Unternehmens übernahm – nur zwei Wochen nachdem Sie ihr Wirtschaftsstudium abgeschlossen hatte. Zu diesem Zeitpunkt war das Unternehmen bereits Insolvent. Es war damit ein Sprung ins kalte Wasser, mit turbulenten Zeiten. Das Unternehmen war der Lebenstraum ihres Vaters der nicht so einfach aufgegeben werden konnte, schließlich war auch Sie mit dem Unternehmen und den Lieferanten groß geworden. Ihre Entscheidung rettete nicht nur das Unternehmen sondern auch die Jobs von rund 180 Mitarbeitern und sicherte den Weiterbestand der 50 Milchbauern die das Unternehmen täglich mit Frischmilch versorgen. Bereits im Oktober 2014 gelang es der damals 26-Jährigen den Sanierungsplan für das Familienunternehmen abzuschließen. Durch die Straffung firmeninterner Strukturen, einer effizienteren Gestaltung der Produktion und der Auslistung umsatzschwacher Produkte wird heute ein Jahresumsatz von rund 18,5 Millionen Euro erwirtschaftet. Weil in den kommenden Jahren neue Entwicklungen umgesetzt werden,  kann sogar von einem weiteren Zuwachs ausgegangen werden.

Autor:
Redaktion.Handelszeitung
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