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Einkaufsstättenanteile für Lohas

GfK analysiert regional und nachhaltig

07.05.2014

Immer mehr Verbraucher kaufen, was ihren Werten entspricht: Regionalität + Nachhaltigkeit sind eine starke Wertekombination. Heimat schafft Identität, prägt Mentalität und Charakter, Welt- und Wertauffassungen. Dass die Menschen heimatliche Traditionen pflegen, war schon immer so. Neu ist hin-gegen, dass das Heimatliche im Alltag immer bedeutender wird, auch beim Einkaufen.

In den letzten drei Jahren ist die Zahl der Konsumenten, die bereitwillig mehr Geld für regionale Produkte ausgeben, um drei Prozentpunkte gestiegen. Fast die Hälfte der Verbraucher spricht heute positiv darauf an. Dabei sind die Gründe recht unterschiedlich; sie reichen von purer Heimatliebe bis hin zu ‚nachhaltiger‘ Verantwortung. Denn regionale Produkte sind oft frischer, stets weniger weitgereist und zudem hilft deren Kauf der heimischen Wirtschaft und den Beschäftigten: regionaler Konsum ist moralischer Konsum.

Lohas lieben es regional
Der Handel liegt mit seinen regionalen Angeboten also ganz richtig. Er sollte dabei aber nicht die anderen moralisch-ethischen Werte der Verbraucher aus dem Auge verlieren. Denn auch Bio/Öko und Fairtrade gewinnen an Bedeutung. Hinzu kommt, dass immer mehr Konsumenten bewusster einkaufen. Dazu gehört auch, dass sie weniger einkaufen, damit sie nicht so viel wegwerfen müssen. Der ‚bewusstere Konsum‘ ist denn auch einer der Gründe, warum die Mengennachfrage im LEH seit geraumer Zeit zurückgeht.Vorreiter des moralisch-ethischen Konsums ist der LOHAS-Typ (Lifestyle of Health and Sustainability).

Diese Verbraucher lassen sich deutlich stärker als andere auch beim Einkaufen von moralisch-ethischen Überzeugungen leiten. Ein Viertel aller Verbraucher gehört zu diesem Typus. Regionalität ist für vier von fünf LOHAS dabei ein Bestandteil ihres stark wertebasierten Konsum- und Einkaufsverhaltens. Das ist eine sehr hohe Korrelation, oder anders gesagt: Wenn einer ein ‚LOHAS‘ ist, dann kauft er mit hoher Wahrscheinlichkeit auch häufiger regionale Produkte.

Handel setzt auf Effizienz
Der Handel liegt mit seinen regionalen Angeboten also ganz richtig. Er sollte dabei aber nicht die anderen moralisch-ethischen Werte der Verbraucher aus dem Auge verlieren. Denn auch Bio/Öko und Fairtrade gewinnen an Bedeutung. Hinzu kommt, dass immer mehr Konsumenten bewusster einkaufen. Dazu gehört auch, dass sie weniger einkaufen, damit sie nicht so viel wegwerfen müssen. Der ‚bewusstere Konsum‘ ist denn auch einer der Gründe, warum die Mengennachfrage im LEH seit geraumer Zeit zurückgeht.Vorreiter des moralisch-ethischen Konsums ist der LOHAS-Typ (Lifestyle of Health and Sustainability).

Diese Verbraucher lassen sich deutlich stärker als andere auch beim Einkaufen von moralisch-ethischen Überzeugungen leiten. Ein Viertel aller Verbraucher gehört zu diesem Typus. Regionalität ist für vier von fünf LOHAS dabei ein Bestandteil ihres stark wertebasierten Konsum- und Einkaufsverhaltens. Das ist eine sehr hohe Korrelation, oder anders gesagt: Wenn einer ein ‚LOHAS‘ ist, dann kauft er mit hoher Wahrscheinlichkeit auch häufiger regionale Produkte.

Autor:
Redaktion.Handelszeitung

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