

Wissenswertes von A-Z
13.12.2006
Ernährungslexikon

Absinth
Absinth wurde 1923 aufgrund seiner gesundheitsschädlichen Wirkung verboten. Seit 1991 darf es mit vermindertem Wirkstoffgehalt (10 mg Thujon/kg Getränk bei einem Alkoholgehalt > 25 Vol.-%) wieder angeboten werden.
Der Name Absinth leitet sich vom lateinischen Namen des Wermutkrauts Artemisia absinthium L. ab. Die meist grünliche Farbe des Getränks handelte ihm den poetischen Namen Grüne Fee (la fee verte) ein. Im Paris des 19. Jahrhunderts wurde die Zeit von 16-18 Uhr l'heure de l'absinthe (die Stunde des Absinth) genannt. Der Wirkstoff Thujon hat degenerative Auswirkungen auf das Zentralnervensystem und kann zu epileptischen Krampfanfällen führen.
Amaranth: Wundergetreide der Backwarenindustrie
Amaranth ist wie Buchweizen eine getreideähnliche Pflanze. Da sie gehaltvolle Körner bilden, werden sie wie die echten Getreidearten genutzt. Botanisch gesehen zählt Amaranth zu den Fuchsschwanzgewächsen. Lange Zeit in Vergessenheit geraten entdeckt jetzt die Backwarenindustrie Amaranth speziell für Brot, Müslis und Gebäckspezialitäten.
Das steckt in den Körnern:
- Wichtige Mineralstoffe wie Eisen, Kalzium, Magnesium, Phosphor undKalium.
- Wertvolles Eiweiß, das unserem Körper als Baustoff dient.
- Hoher Anteil an ungesättigten Fettsäuren: 51,4 % Linolsäure.
- Hoher Ballaststoffanteil.
- Besonders leicht verdauliche Kohlenhydrate.
- Im Unterschied zu den Getreidearten Weizen, Roggen, Gerste und Hafer ist Amaranth frei von Gluten. Für Allergiker, im besondern für Zöliakiekranke, ist Amaranth sehr zu empfehlen.
Achtung: Amaranth enthält nicht nur gesunde auch einen hohe Anteile an Phenolen, Nitrat und Oxalat. Zu viel davon ist gesundheitsschädlich.
Amaranth wird auch als Farbstoff (E 123) in der Lebensmittelindustrie verwendet. In Amerika wurde E 123 als krebserregend eingestuft. Die Europäische Gemeinschaft ist dieser Ent-scheidung nicht gefolgt. Die Menge macht das Gift!
Weitere Beiträge:
Wir hören immer, dass wir uns vor den sogenannten freien Radikalen schützen müssen. Ein Überschuss an freien Radikalen kann eine Kettenreaktion mit vielen Substanzen im Körper auslösen und schadet so unserem Organismus. Die freien Radikale dringen in den Zellkern ein und zerstören oder schädigen die Zelle. Ein bösartiger Tumor kann entstehen.
Was sind freie Radikale? Freie Radikale entstehen bei ganz normalen Stoffwechselabläufen im Körper aber auch durch äußere Einflüsse:
• Erhöhten Alkoholkonsum
• Zigarettenrauch
• UV-Licht und Ozoneinwir-kung z. B. beim Sonnen
• bei der Einnahme von Medikamenten
• durch Umweltgifte
Stress, Angstzustände und psychische Belastung fördern zusätzlich noch die Entstehung von freien Radikalen.
Antioxidantien schützen: Ein gesunder Organismus kann sich selbst schützen. Antioxidantien sind unsere Radikalfänger. Sie binden frei Radikale an sich und machen sie so unschädlich.
Antioxidantien in unserer Nahrung unterstützen den Körper bei der Abwehr. Carotinoide und Polyphenole aus Obst und Gemüse, Phytinsäure aus Getreide, Polyphenole aus Rotwein und Traubensaft und schwefelhaltige Verbindungen aus Knoblauch und Zwiebel schützen unsere Zellen vor den reaktionsfreudigen Radikalen.
Sie brauchen also keine Angst zu haben. Achten sie nur auf eine ausgewogene Ernährung.
Apfelessig - natürliches Gesundheitselixier?
Trinken sie täglich ein Glas Wasser mit zwei Teelöffel Apfelessig und zwei Teelöffel Honig. Das verspricht der Apfelessigtrunk: Er desinfiziert, entgiftet und entschlackt, hilft bei Asthma, erhöhten Blutfett-werte, Hämorrhoiden, Fußpilz etc. Akne, Schuppen-flechte oder Hautverletzungen heilen besser durch zusätzliches Einreiben mit dem Essigmix. Sie wollen abehmen: Mit Apfelessig ist Abnehmen angeblich kein Problem.
So wirkt Apfelessig: Als Grund für diese positive Wirkung wird der "hohe" Gehalt an bestimmten Inhaltsstoffen wie z. B. Kalium, Eisen, ß-Carotin, Pektin, Enzyme und Aminosäuren angegeben.
Ist Apfelessig wirklich ein Heilmittel? Apfelessig ist im Vergleich zu einem Apfel sehr nährstoffarm. Der Wirkstoffanteil im Apfelessig ist sogar sehr gering. Bei einem Mangel an Magensäure und Völle-gefühl nach dem Essen kann der Essig helfen. Die Verdauung wird angeregt. Die positiven Wirkungen bei bestimmten Beschwerden sind wissenschaftlich nicht belegt. Essig und Honig werden im Stoffwechsel letztlich zu Wasser und Kohlendioxyd abgebaut, ohne besondere Effekte im Körper auszulösen. Wenn ihnen der Apfelessigtrunk gut tut, trinken sie ihn ruhig täglich. Unverträglichkeitserscheinungen sind nicht bekannt.
Vorsicht: Bei empfindlicher Haut oder Ekzemen sollten sie auf eine äußerliche Anwendung verzichten.
Aspartam
Aspartam ist ein Süßstoff. (Süßungsmittel, die süßen Geschmack erzeugen, aber praktisch keine Kalorien liefern).
Gesetzlich zugelassen sind die Süßstoffe Sehr häufig werden die Süßstoffe mit den sogenannten Zuckeraustauschstoffen verwechselt. Dazu zählen die Zuckeralkohole (Polyole) Sorbit, Isomalt, Mannit und Xylit. Zuckeraustauschstoffe sind - anders als die Süßstoffe - Energielieferanten. Sie bringen 2,4 Kalorien pro Gramm auf die Waage. Damit sind sie zwar nur etwa halb so "schwer" wie Zucker (Saccharose), aber sie sind auch nur etwa halb so süß. Zu den Zuckeraustauschstoffen für Diabetiker rechnet man auch den Fruchtzucker (Fructose). Er hat den gleichen energetischen Wert wie Zucker (4 Kalorien pro Gramm).
Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe haben eine Gemeinsamkeit: Im Vergleich zu Zucker beeinflussen sie den Insulin- und Blutzuckerspiegel im menschlichen Organismus gar nicht (Süßstoffe) oder nur wenig (Zuckeraustauschstoffe) und sind deshalb besonders für Diabetiker geeignet. Während Zuckeraustauschstoffe, wenn man sie reichlich verzehrt, abführend wirken können, haben Süßstoffe diesen Effekt jedoch nicht.
Blattsalate sind gesund und machen nicht dick: Sie enthalten besonders viel Wasser und aber eigentlich nur wenige Vitamine und Mineralstoffe. Der Energiegehalt der meisten Salatarten liegt zwischen 15 und 20 kcal pro 100 g verzehrbarer Anteil. Nur der Löwenzahn und die Gartenkresse sind etwas gewichtiger.
Unsere guten "alten" Salatarten, allen voran der Kopfsalat und seine vielen Verwandten, zeichnen sich nicht gerade durch hohen Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen aus.
Was steckt im Blattsalat?
Ballasstoffe: Der Ballaststoffanteil ist sehr hoch. Daher sättigen Salate auch sehr gut. Die unverdaulichen Stoffe quellen im Darm. Damit sie ihre Wirkung gut entfalten können, ist es wichtig viel zu trinken.
Abnehmen mit Vitamin C
Es ist ein wahres Wundermittel: Vitamin C bringt nämlich nicht nur das Immunsystem in Schwung und schützt den Körper vor Krankheiten, es hilft vor allem auch beim Abnehmen.
Ohne Vitamin C funktioniert die Fettverbrennung in den Zellen nicht:
o Vitamin C hilft dem Organismus bei der Produktion von Noradrenalin. Dieses Hormon wird im Stoffwechsel gebraucht, um Fett in Energie umzuwandeln.
o Damit Fette aus den Zellen zu ihrem Verbrennungsort gelangen, braucht der Körper L-Carnitin. L-Carnitin wiederum wird unter Mithilfe von Vitamin C gebildet.
o Außerdem stärkt Vitamin C das Bindegewebe und macht die Haut glatt.
Vorsicht: Vitamin C, bzw. Vitamin C reiche Nahrungsmittel essen allein reicht nicht um schlank zu werden. In den meisten Fällen ist ein zu hoher Fettverzehr und Bewegungsmangel die Ursache für Figurprobleme. Vitamin C kann also nur in Verbindung mit gesunder Ernährung und Sport das überschüssige Fett verbrennen. Es reicht also nicht täglich eine Zitrone auszupressen und den Saft zu trinken. Wenn ansonsten nur fette Speisen und Süßigkeiten verzehrt werden wird sicherlich nicht abnehmen. Empfohlen wird viel frisches Gemüse und Obst. Sie enthalten wenig Kalorien, viele Ballaststoffe, viel Wasser und vor allem auch viel Vitamin C. Wahre Vitamin C Bomben sind Paprika, Brokkoli, Fenchel, Karfiol, Orangen, Zitronen und Sanddorn. 200 g Brokkoli oder Paprika decken bereits den Tagesbedarf an Vitamin C.
Diät und JoJo-Effekt
Von einer Diät erhofft man sich vor allem eines: Möglichst viel abnehmen in möglichst kurzer Zeit.
Das funktioniert zwar, vor allem wenn man eine einseitige Blitzdiät oder sogar Nulldiät macht. Die verlorenen Kilos nimmt man aber schnell wieder zu und meist wiegt man nach einer Diät mehr als vorher. Das ist der gefürchtete Jo-Jo-Effekt. Was passiert bei einer Diät:
Die Körpergewichtsabnahme in den ersten Tagen ist auf den Verlust von Wasser und von körpereigenem Eiweiß zurückzuführen. Das erste was der Körper verliert sind also Wasser und Eiweiß jedoch kein Fett. Das Absinken des Eiweißgehaltes im Körper geht dann einher mit der Einschränkung des Energieumsatzes. Wenn die fettfreie Körpermasse einen bestimmten Wert erreicht hat, beginnt der Energieumsatz zu sinken. Jetzt erst werden die lästigen Fettpölster angegriffen Achtung: Der Körper stellt sich nun auf eine sehr geringe Kalorienzufuhr ein, und versucht so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen.
Vorsicht nach der Diät: Wenn man nach einer Diät wieder so ißt wie vorher, nimmt man sofort wieder zu: Der Körper hat sich ja durch die Diät darauf eingestellt zu sparen und so wenig Energie zu verbrauchen wie möglich. Was er nicht braucht, speichert er wieder in Fettpölsterchen ab. Wenn man sein "neues" Gewicht behalten möchte ist also Vorsicht und geboten und Disziplin gefordert. Gemüse und Obst sind hier die gesunden und kalorien-armen Helfer in der Not.
Alle reden darüber, viele machen es regelmäßig denn es lässt Haut und Haare wieder strahlen: Das Entschlacken. Entschlackungskuren werden empfohlen um giftige Stoffwechselablagerungen aus dem Körper zu schaffen. Das muss aber keine langwierige, aufwendige Diät werden. Man kann dem Körper auch einfach ein mal pro Woche eine Pause gönnen. Solche Entlastungstage helfen dem Stoffwechsel und der Verdauung sich zu erholen. Die Reinigungsorgane allgemein und die Niere im besonderen werden wieder in Schwung gebracht. Es kommt zu vermehrter Wasserausscheidung und damit zur Ausscheidung von "Schlacken" und Giftstoffen, die sich in den Geweben, Zellen und Glenken angesammelt haben. Herz und Kreislauf kommen wieder in Schung, die Haut wird glatter, die Haare glänzen wieder.
So funktionieren Entlastungstage:
Ausschließlich pflanzliche Kost essen: Obst, Gemüse, Reis, Kartoffeln. Besonders geeignet sind Chicorée, Karfiol, Artischocken, Sellerie, Weintrauben, Papaya und Ananas. Sie enthalten spezielle Enzyme und sekundäre Pflanzenstoffe, die den Stoffwechsel ankurbeln.
Verboten sind: Kaffee, schwarzer Tee, Alkohol, Zigaretten, Süßigkeiten
Wichtig: Auf den Körper hören und nur dann essen, wenn man wirklich Hunger hat.
Der Körper braucht Flüssigkeit um die Schlacken aus dem Körper rauszuschaffen. Daher wird empfohlen mindestens 3 Liter zu trinken. Besonders eignen sich Wasser und zusätzlich ungesüßte Kräutertees wie Brennesseltee, Wacholderbeeren-Tee oder auch Birkenblättertee. Empfohlen wird morgens, vormittags und nachmittags je 1 Tasse mäßig warmen Tee zwischen den Mahlzeiten zu trinken.
"Dickmacher" Erdäpfel
Nudeln, Erdäpfel und vor allem Zucker galten lange Zeit als "die Dickmacker Nr. 1". Schließlich hat man über Generationen, und auch von der Schweinemast gelernt, dass Kohlenhydrate satt und dick machen. Hier liegt auch der Denkfehler, denn man übertrug die Erkenntnisse vom Schwein auf den Menschen. Ohne Frage, Schweine könne sehr gut mit Erdäpfeln gemästet werden. Auch die in der Wissenschaft so beliebten Versuchsratten wandeln jede überschüssige Kohlenhydratkalorie in Fett um und werden dick - durch Kohlenhydrate.
Der Mensch reagiert jedoch anders: Für eine sofortige Umwandlung von Kohlenhydratkalorien in Fett fehlen uns die entsprechenden Enzyme.
Kohlenhydratkalorien werden verbraucht und bei normalen Essgewohnheiten nicht im Fettdepot abgespeichert. Erst wenn man pro Tag mehr als 500 g reine Kohlenhydrate verspeist, werden die Kohlenhydrate umgewandelt und im Fettdepot abgelagert.
Diese Menge entspricht jedoch ca. drei Kilo Erdäpfel, zehn Kilo gekochte Nudeln oder einem halben Kilo Zucker pur, also Mengen, die man im Rahmen einer "normalen" Mischkost nicht verspeisen würde. Nudeln, Erdäpfel & Co haben aber neben der Ungefährlichkeit für das Gewicht noch eine Fülle weiterer gesundheitlicher Vorteile: Sie sind reich an Ballaststoffen und enthalten neben Vitaminen auch noch verschiedene Mineralstoffe. Vorsicht ist also nicht bei der Portion Nudeln oder Erdäpfel geboten, sondern bei der dazugereichten Sauce oder "Beilage".
Frage: Erdäpfel machen, wie man weiß, nicht dick und werden auch zu abnehmen als "Erdäpfeltag" zwischendurch empfohlen. Wichtig: Viel trinken! Wie viel Kalorien stecken nun in 100 g Erdäpfel (ca. 4 mittelgroße) - Der Tagesenergiebedarf eines Erwachsenen liegt bei ca. 2000 kcal.
70 kcal: richtig - 4 Erdäpfel haben nur 70 Kalorien und machen außerdem satt.
Ein Hoch auf die Erbse
Hülsenfrüchte wie Bohnen, Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Erdnüsse weisen einen besonders hohen Proteingehalt auf. Ihren Stellenwert als Grundnahrungsmittel haben sie jedoch schon vor langer Zeit verloren. Das aber zu Unrecht, enthalten sie doch eine Vielzahl wichtiger Inhaltsstoffe, allen voran, wie gesagt ein besonders hochwertiges Protein, dass vor allem für Vegetarier einen Ersatz für tierisches Eiweiß darstellt. Mit Ausnahme der Sojabohne und Erdnüssen liefern Hülsenfrücht zum größten Teil komplexe Kohlenhydrate in Form von Stärke und fast kein Fett. Der geringe Fettanteil bei Erbsen, Linsen und Bohnen ergibt eine hohe Nährstoffdichte für Vitamine der B-Gruppe und Mineralstoffe wie Magnesium, Phosphor, Kalium und Eisen.
Sekundäre Pflanzenstoffe: Hülsenfrüchte haben einen hohen Saponingehalt. Saponine wirken antikanzerogen, cholesterinspiegelsenkend und entzündungshemmend. Saponine werden nur in geringem Umfang vom Körper aufgenommen, deshalb bleibt ihre Hauptwirkung auf den Magen-Darm-Trakt beschränkt.
Achtung: Hülsenfrüchte müssen gekocht werden, da sie eine Reihe von "giftigen" Substanzen wie Hämagglutinine aber auch Blausäure enthalten die erst beim Erhitzen zerstört werden. Obwohl die bei uns überlicherweise verzehrten Bohnen und Erbsen nur sehr geringe Mengen blausäurehaltiger Glykoside aufweisen, sollten diese nur gekocht, bzw. als Keimlinge blanchiert, gegessen werden.
Krebs durch Fencheltee?
Fencheltee enthält krebserregende und erbgutschädigende Substanzen. So die jüngste "Horrormeldung" in Sachen Lebensmittel. Verantwortlich dafür sind die natürlichen Inhaltsstoffe Estragol und Methyleugenol. Untersuchungen die eine Gesundheitsgefährdung beim Menschen zeigen, liegen bisher aber nicht vor. Die krebsauslösende Wirkung konnte bisher nur im Tierversuch bestätigt werde. Das deutsche Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz warnt dennoch speziell bei Kindern vor dem regelmäßigen Konsum von Fencheltee. Dieser wird Kindern vor allem bei Blähung gegeben. Über längere Zeiträume sollte die Gabe von Fencheltee daher mit dem Kinderarzt besprochen werden.
Gewürze wie Estragon, Baslikum, Anis, Sternanis, Piment, Muskatnuss und Lemongrass enthalten ebenfalls die natürlichen Inhaltsstoffe Estragol und Methyleugenol.
Gefahr ist gering: Wie groß das Risiko für Verbraucher ist, die regelmäßig estragol- oder methyleugenolhaltige Lebensmittel verzehren, kann bisher noch nicht abgeschätzt werden. Wegen der relativ kleinen Aufnahmemengen dieser Stoffe ist die Gefahr jedoch sicher nicht sehr hoch. Aus Vorsorgegründen empfiehlt das Institut jedoch den regelmäßigen und dauerhaften Verzehr der genannten Gewürze und Kräuter, der über den gelegentlichen Einsatz zum Würzen einer Speise hinausgeht, einzuschränken. Die Industrie hat bereits reagiert und die Estragol- sowie Methyleugenol-Menge im Kindertee reduziert.
Folsäure: Tägliche Versorgung ist kritisch!
Wir essen zu wenige Nahrungsmittel, die gute Folsäurelieferanten sind. Folsäure ist ein Vitamin. Der Körper benötigt Folsäure für die Zellteilung und die Zellneubildung. Es beeinflusst Stoffwechselvorgänge, die in Zusammenhang mit der Entstehung von Arteriosklerose gesehen werden. Folsäuremangel schädigt vor allem Zellsysteme mit hoher Teilungsrate, z. B. rote und weiße Blutzellen oder die Schleimhaut des Darms und des Urogenitaltraktes. Neue Studien zeigen, dass Folsäure vor Herzinfarkt schützt.
Verfügbarkeit. Das in der Nahrung vorkommende Vitamin wird als Folat be-zeichnet. Entscheidend für die Folatversorgung ist neben dem Gehalt auch die Bioverfügbarkeit aus Lebensmitteln. 50 - 70 % der Folate in Lebensmitteln nimmt unser Körper auf. Die Aufnahme aus tierischen Lebensmitteln ist besser als die aus pflanzlichen.
Folatreiche Lebensmittel:
Fleisch und Innereien - Innereien (Leber, Nieren), Muskelfleisch von Rind und Schwein, Hühnerei
Milchprodukte - Weichkäse wie Camembert oder Bavaria Blu. In Milch liegt Folsäure gebunden an Eiweiß vor und wird in dieser Form sehr gut resorbiert. Obst und Gemüse - Blattspinat, Chinakohl, Fenchel, Rote Rübe, Rettich frisch, Hülsenfrüchte, Bananen. Hier gilt: Rohkost ist besser als Gekochtes.
Getreideprodukte - Weizenkleie, Weinkeime. Bei den Getreideprodukten haben Vollkornprodukte deutlich höhere Folatgehalte als beispielsweise Weißbrot.
Obwohl es schon lange ein fester Bestanteil unserer Lebensmittel ist, wurde Glutamat erst durch das Chinarestaurant-Syndrom bekannt. Nach einem chinesischem Essen können Beschwerden wie Taubheit in Nacken, Armen und Rücken, Schwächegefühl und Herzklopfen auftreten. Ursache kann eine Glutamat Unverträglichkeit sein. In der chinesische Küche wird Glutamat schon seit über 2000 Jahren verwendet. Lebensmitteln wie Tomaten, Käse und Pilze enthalten natürliches Glutamat. Ihr intensiver Geschmack verleiht auch in der europäischen Küche vielen Gerichte eine besondere Note.
So wirkt Glutamat:
- Glutamat ist keine ein-fache Geschmacksrichtung sondern ein Geschmacksverstärker: Ein Stoff, der die spezielle Geschmacksnote eines Lebensmittels, wie z. B. den Fleischgeschmack, schon bei geringen Zusätzen verstärkt.
- Es regt den Appetit an.
- In manchen Lebensmitteln kann die Kochsalzzugabe um die Hälfte reduziert werden.
Fertiggerichte, Suppenpulver, Snacks, Chips u.a.m. schmecken würzig und pikant - dank industriell gewonnenem Glutamat. Denken Sie immer daran: Die Menge macht das Gift. Eine maßvolle Verwendung von Glutamat ist gesundheitlich unbedenklich.
Toller Holler
Ein Saft aus Holunderblüten schmeckt nicht nur herrlich erfrischend und ist gesund, sondern hilft angeblich auch gegen Alpträume und negative Erdstrahlen. Die Getränkeindustrie hat den Holler jetzt wiederentdeckt. Neben dem klassischen Saft gibt es Holler unter amderem in Kombination mit Ginko oder Apfelessig.
Der Holunder, auch Holler oder Holder genannt, ist ein weitverbreiteter, bis zu sieben Meter hoher wildwachsender Strauch, der als vielseitige und wohlschmeckende Heilpflanze geschätzt wird. Ihre Früchte, kugelige, 5 - 6 mm kleine, blauschwarze, in handtellergroßen, schirmförmigen Trugdolden sitzende Beeren, dienen zur Herstellung köstlicher Kompotte, Gelees, Saft, Mus, Wein oder Branntwein.
Gesunder Holler
Reife(!) Holunderbeeren sind reich an Vitamin C, eßbar und bekömmlich, unreife verursachen jedoch Übelkeit. Holunderbeermus und Tee aus den getrockneten Blüten sind Heilmittel gegen Schnupfen, Halsschmerzen, Grippe und Allergien der Atemwege. Mus, Saft und Holunderbeerwein sollen angeblich auch gegen Alpträume helfen im allgemeinen wirkt Holunder schweißtreibend, harnfördernd, blutreinigend und abwehrsteigernd aufgrund von sekundären Pflanzenstoffen wie ätherischen Ölen, Cholin, Gerbstoffen, Glycosiden und pflanzlichen Schleimstoffe.
Die bereits bekannten isotonischen Getränke haben jetzt biotonische Konkurrenz bekommen.
Isotonisch: Isotonische Getränke sind schon seit einigen Jahren auf dem Markt. Isotonisch heißt nichts anderes, als daß dem Getränk verschiedene Mineralstoffe zugesetzt sind. Wenn man also beim Sport schwitzt, kann man durch diese isotonischen Getränke nicht nur den Flüssigkeits- sondern auch die Mineralstoffverluste ausgleichen. Vorsicht: Die hohe Mineralstoffmenge kann die Nieren belasten. Als Durstlöscher sind sie daher nicht wirklich geeignet.
Biotonisch: Neuerdings gibt es jetzt auch ein biotonisches Mineralgetränk im Kühlregal der heimischen Supermärkte. Das Wort biotonisch setzt sich zusammen aus isotonisch und biologisch. Isotonisch, weil Kalzium und Magnesium zugesetzt ist. Das für den Knochenaufbau wichtige Kalzium ist gut verfügbar, daher wird die biotonische Limonade in Deutschland bereits von der Osteoporose-Gesellschaft empfohlen. Einem Magnesiummangel kann man mit diesem Getränk ebenfalls vorgebeugen. Außerdem enthält das Getränk eine besonders magenfreundliche Säure: Die verwendete Gluconsäure ist eine schwache organische Säure, die entgiftend wirkt. Die Salze der Gluconsäure, die Gluconate, sind sehr gut wasserlöslich und werden vom Körper leicht aufgenommen.
Tipp: Biotonische Limonade ist ein bekömmlicher Durstlöscher.
Joghurt ist sehr gesund
Probiotisch, präbiotisch, synbiotisch: liest sich wie ein Auszug aus dem Fremdwörterlexikon, steht aber auf dem Joghurtbecher.
Probiotisch heißt nichts anderes, als dass dem Joghurt lebende Bakterienkulturen zugesetzt werden. Das sind z. B. Lactobacillus acidophilus bzw. casei und verschiedene Bifiobakterien. Diese Bakterien bzw. Keime gehören übrigens zur normalen Darmflora des Menschen. Vom Joghurt bis in den Darm ist es jedoch ein langer Weg. Die Bakterien müssen gegen Magensäure, Gallensalze und Verdauungsenzyme widerstandfähig sein, um während der Reise durch Magen und Darm nicht abgetötet zu werden.
Präbiotika hingegen sind keine Bakterein sondern nichtverdauliche Nahrungsbestandteile. Einer dieser Stoffe ist Inulin. In Knoblauch, Weizen, Roggen, Porree und Bananen ist dieses Inulin enthalten. Präbiotika sorgen im Darm für ein gutes Klima und gute Wachstumsbedingungen für die probiotischen Bakterein.
Synbiotisch ist am leichtesten zu erklären: Enthält ein Joghurt nun sowohl probiotische als auch präbiotische Zutaten spricht man von einem synbiotischen Produkt.
Und so wirken sie:
· Sie hemmen das Wachstum gesundheitschädigende Keime im Darm
· das Gleichgewicht der Darmflora wird positiv beeinflusst
· gesundheitsschädingende Stoffwechselprodukte werden verringert
· sie helfen bei Verdauungsproblemen.
Essen sie vor allem in der Grippe-Zeit täglich ein Joghurt: Das stärkt ihr Immunsystem.
Kombucha ist ein Teepilz der ursprünglich aus Ost-asien kommt. Der Pilz be-steht aus Essigsäurebakterien und verschiedene säurefeste Hefen. Man gibt den Kombucha-Teepilz in gezuckerten schwarzen oder grünen Tee. Der Pilz zieht sich als dünne Schicht über die Teeoberfläche. Die Mikroorganismen des Pilzes verarbeiten den Zucker im Tee zu Essigsäure, Milchsäure, Alkohol und Kohlen-dioxid. Innerhalb weniger Tage entsteht so ein spritziges Erfrischungsgetränk. Das Kombucha-Getränk enthält außerdem noch etwas Vitamin C und verschiedene Enzyme.
Seit kurzem ist Kombucha auch als Joghurt im Handel erhältlich.
Wundermittel Kombucha: Dem Getränk werden verschiedene therapeutische Wirkungen zugeschrieben. Es soll bei folgenden Erkrankungen helfen: Gicht, Rheuma, Arteriosklerose, Magen-Darmbeschwerden, Bluthochdruck, Immunschwäche, Diabetes und auch bei Abgeschlagenheit, Nervosität und Angstzuständen.
Medizinische Belege für die positive Wirkung von Kombucha gibt es nicht. Heilungserfolge bei verschiedenen Leiden sind daher wohl nur auf den berühmten Placebo-Effekt zurückzuführen.
Kombucha kann ihrer Gesundheit schaden: Wegen seines hohen Zuckergehaltes ist Kombucha für Diabetiker als Durstlöscher nicht geeignet. Für Personen mit einem geschwächten Immunsystem ist das Getränk aufgrund der hohen Fremdkeimbelastung nicht zu empfehlen.
Liliengewächse: Knoblauch, Bärlauch, Zwiebel...
Liliengewächse wie Zwiebeln, Schnittlauch und Lauch sowie Knoblauch und Bärlauch wirken, und das ist wissenschäftlich erwiesen, gesundheitsfördernd.
Schutz vor Krebs: Sie enthalten schwefel- bzw. sulfidhaltige Inhaltsstoffe, die eine antikanzerogene Wirkung haben. Hinweise auf eine das Tumorwachstum hemmende Wirkung der Sulfide wurden im Tierversuch für verschiedene Organe wie Dickdarm, Speiseröhre, Magen und Lunge festgestellt. Auch beim Menschen wurden Zusammenhänge zwischen dem Verzehr von Zwiebeln und dem Auftreten von Magenkrebs beobachtet.
Blutdrucksenkend: Klinische Beobachtungen belegen, dass frischer Knoblauch eine blutdruck-senkende Wirkung hat.
Cholesterinsenkend: Die Wirkung beruht hier auf der Verminderung der Blutfett- und im speziellen der Cholesterinsysthese.
Reinigend: Die antibakterielle Wirkung der Liliengewächse ist seit Langem bekannt. Sie fördern die Verdauung, helfen gegen Darminfektionen und gegen Entzündungen. Sie entgiften und durchbluten bei Gicht, Rheuma und Arthrits. Die Wirkung des Bärlauchs gegen Arteriosklerose und hohen Blutdruck läßt sich nun ebenfalls wissenschaftlich belgen. In der Volksmedizin gilt er als Blutreiniger und wird zudem sehr empfohlen gegen chronische Hautausschläge.
Tipp: Bärlauch kann man vielseitig verwenden: Für Salate, als Gemüse oder Suppe oder einfach klein schneiden und auf's Butterbrot streuen.
Fett ist nicht gleich Fett.
Und: Nicht jedes Fett macht dick. MCT-Fette, also mittelkettige Fettsäuren, sind keine Neuentdeckung. Sie stecken vor allem in Kokosnüssen und Palmkernöl, in kleinen Mengen aber auch im Milchfett. Spezialprodukte, Öle, Steichfette etc. gibt es im Reformhaus. Im Gegensatz zu langkettigen Fettsäuren haben MCT-Fette kleinere Moleküle, wodurch sie viel leichter verdaut werden können - ohne Gallensäure und Enzyme, die für die Verdauung von langekettigen Fettsäuren notwendig sind. Daher sind die MCT-Fette für Menschen mit Stoffwechselerkrankungen, Magen- und Darmleiden besonders bekömmlich.
So wirken MCT-Fette:
o MCT-Fette haben 11 Prozent weniger Kalorien als übliche Fette.
o Sie sind keine Speicherfette. Das heißt sie werden vom Körper nicht in die Fettzellen - also die Fettpölsterchen - eingelagert.
o Sie haben keine Erhöhung der Blutfettwerte zur Folge.
Generell werden MCT-Fette bei Krankheiten eingesetzt, die mit Fettresorptionsstörungen einhergehen.
Nicht erwärmen: MCT-Fette sind nicht hitzestabil und und können daher nicht zum Backen, Braten oder Frittieren verwendet werden. Beim Aufwärmen oder langem Warmhalten entsteht ein bitterer Nachgeschmack.
Achtung: MCT-Fette können die wichtigen essentiellen Fettsäuren nicht ersetzten. MCT-haltige Lebensmittel sind daher meist mit Vitamen, Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren angereichert. Vorsicht: Langsam auf MCT-Fett umstellen. Der Körper braucht etwas Zeit um sich zu gewöhnen.
Zitronenmelisse wirkt gegen Vergesslichkeit
Gegen Vergesslichkeit und Konzentrationsschwäche hilft Zitronenmelisse. Bereits im 16. Jahrhundert wurde Zitronenmelisse als Geistbeschleuniger beschrieben. Forscher konnten nun nachweisen, dass die Melissa officinalis, also die Zitronenmelisse, als Antrieb auf Geist und Wohlbefinden wirkt. Sogar für Patienten die an Störungen des Erinnerungsvermögens leiden könnte die Pflanze zukünftig eingesetzt werden.
Inhaltsstoffe: Harze, Gerb- und Bitterstoffe sowie ätherische Öle sind für den zit-ronenartigen Geruch und den würzigen Geschmack verantwortlich.
So wirkt Zitronenmelisse: Die Aktivität von Acetylcholin wird gesteigert. Dieser chemischen Botenstoff wird mit dem Erinnerungsvermögen in Verbindung gebracht und ist bei Alzheimer-Patienten in nur geringen Mengen vorhanden.
In ersten Versuchen wurden Kapseln mit getrocknetem Pflanzenextrakt verabreicht. Dabei konnte bewiesen werden, dass der Extrakt die Gehirnleistung verstärkt. Ob die Extrakte auch bei Alzheimer wirken ist noch nicht erforscht.
Zitronenmelisse wirkt zudem entspannend, krampflösend und magenstärkend. Sie beruhigt und stärkt die Nerven. Sie wird bei nervösem Magen, Darm- und Herzbeschwerden, Schlaflosigkeit und Asthma empfohlen.
Tipp: Melisse schmeckt als Tee sehr gut - den man im Sommer kalt als Durstlöscher genießen kann. Köstlich ist sie auch im Salat bzw. im Salatdressing.
Nitrat, Nitrit sowie Nitrosamine sind nicht nur giftig, sondern auch krebserregend. Wir nehmen Nitrat vorwiegend über pflanzliche Lebensmittel und über das Trinkwasser auf. Nitrat selbst ist nicht giftig, es ist aber die Vorstufe des schädlichen Nitrits. Eine der bekanntesten und auch ernst zu nehmendsten Wirkungen des Nitrits ist die Auslösung der "Säuglingsblausucht".
Aus Nitrit entstehen im sauren Milieu, wie z. B. im Magen, die krebserregenden Nitrosamine. Nitrosamine kommen aber auch in Lebensmitteln wie Bier, Fisch, Fischprodukte, gepökelte Fleischerzeugnisse wie Wurst sowie Käse direkt vor. Sie können aber auch bei der Zubereitung von Lebensmitteln und sogar im menschlichen Körper selbst entstehen.
So kann man die Aufnahme von Nitrat, Nitrit und Nitrosaminen verringern:
· Nitratreiche Gemüse wie Mangold, Sellerie, Rote Rüben, Spinat sowie Fenchel nicht mehrmals aufwärmen oder über längere Zeit warmhalten.
· Besonders im Winter Salate wie Endivien-, Feld- sowie Kopfsalat meiden.
· Freilandware und bio-logisch angebautes Gemüse enthalten geringere Mengen Nitrat.
· Abgemachte Salate nicht zu lange stehen lassen. Bakterien setzten das Nitrat schnell zu Nitrit um.
· Nitratreiche Lebensmittel mit Zitrone (Vitamin C) und/oder hochwertigen Ölen (Vitamin E) zubereiten. Die Nitrosaminbildung wird dadurch verringert.
·Gepökelte Speisen wie Geselchtes, Schinken oder Speck nur ab und zu essen.
Bio-Orangen enthalten mehr Vitamin C
Orangen aus Bio-Anbau enthalten bis zu 30 Prozent mehr Vitamin C als Früchte aus konventionellem Anbau, so eine aktuelle amerikanische Studie.
Die Orange ist nicht nur ein sehr beliebtes, sondern auch ein besonders gesundes Obst. Die Auswahl an Obstsorten ist im Winter naturgemäß nicht sehr groß. Umso willkommener ist die Orange mit ihren wertvollen Inhaltsstoffen, allen voran das Vitamin C.
VitaminC (Ascorbinsäure) gehört mit Vitamin E zu den antioxidativen Nährstoffen, die als Radikalfänger die Zellbestandteile vor oxidativem Stress schützen.
Es verbessert die Eisenaufnahme im Darm und auf diesem indikreten Weg die Blutbildung. Vitamin C verhindert die Bildung von krebserzeugenden Nitrosaminen im Magen-Darm-Trakt. Es fördert bestimmte Stoffwechselaktivitäten, wie z. B die Bildung von körpereigenem Kortison. Es stärkt das Immunsystem gegenüber viralen und bakteriellen Infekten.
Orangen enthalten außerdem sekundäre Pflanzenstoffe, Bioflavonoide, die unsere Zellen schützen. Sie senken außerdem den Blutdruck und wirken positiv auf den Cholesterinspielgel. Das weiße Fruchtfleisch, direkt unter der Schale enthält einen hohen Anteil an diesen Bioflavonoiden. Diese weiße Fleisch sollten sie also nicht mühsam entfernen, sondern besser mitessen. Das gilt übrigens auch für Mandarinen und Grapefruits.
Übrigens: Nur eine Orange deckt bereits den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C.
Die Haut ist nicht nur das größte menschliche Organ, es ist auch höchst sensibel. Nur mit intaktem Säuremantel, der einen leicht sauren pH-Wert von 5,5 aufweist, kann sich die Haut erfolgreich gegen Austrocknung, Schadstoffe und Krankheitserreger wehren. So bleibt sie gesund und man fühlt sich wohl in seiner Haut. PH-neutrale Produkte, die einen pH-Wert von 7 haben, zerstören den Säuremantel und schwächen so die natürlichen Schutzfunktionen. Reizstoffe, Allergene und Krankheitserreger haben dann leichtes Spiel. Dies führt zu einem erhöhten Risiko für Juckreiz, Ekzembildung und andere Hauterkrankungen.
Frische Tipp: Wenn man in Stress Situationen leicht ins Schwitzen kommt, kann folgende Entspannungsübung helfen: Handgelenke unter nicht ganz kaltes Wasser halten, Augen schließen, und sich einen schönen Ort vorstellen.
Rhabarber - Kompott aus Gemüse
Was ist das: Es dient als Belag für Obstkuchen, ist aber kein Obst. Es ist ein Knöterichgewächs, wird zu Kompott und Marmelade verarbeitet, ist aber ein Stängelgemüse? Die richtige Antwort ist natürlich Rhabarber.
Sowohl farblich als auch geschmacklich gibt es beim Rhabarber Unterschiede. Stängel mit rotem Fruchtfleisch schmecken süßer als jene mit grünem.
Inhaltstoffe: Rhabarber besteht zu 95 % aus Wasser. Der hohe Gehalt an Oxal-, Apfel- und Zitronensäure macht den säuerlichherben Geschmack aus. Verwendet werde nur die Blattstiele. Die Blätter kann man wegen des extrem hohen Oxalsäuregehalts nicht essen.
Oxalsäure: Oxalsäure bildet mit Kalzium feste Komplexe. Diese Kalziumoxalatkomplexe können Nierensteine bilden. Frischer Rhabarber enthält 0,1 - 0,4 g Oxalsäure pro 100 g. "Gefährlich" wird Rhabarber erst bei einer Dosis von 1 - 5 g, was bei normal großen Portionen nicht erreicht wird. Grüne Rhabarber-Stengel enthalten mehr Oxalsäure als rote.
Rhabarber ist in Maßen genossen ein gesundes Gemüse. Er enthält neben den Fruchtsäuren viel Vitamin C und Vitamin K, Kalium und Kalzium.
Die Wurzel des Rhabarbers kann getrocknet als Tee getrunken werden, der vor allem bei Verstopfung Erleichterung verspricht. Rhabarber kann in einem feuchten Tuch eingeschlagen einige Tage im Kühlschrank gelagert werden. Bei Einkauf darauf achten, dass die Stängel knackig sind und keine trockenen Stellen haben.
Frauen brauchen Schokolade, laut Umfragen, häufiger als Männer. Der Grund: Nach dem Eisprung sinkt der Serotoninspiegel im Körper langsam, kurz vor der Menstruation sogar stark ab. Die Folgen: Stimmungsschwankungen, Schwermut, Reizbarkeit. Schokolade hilft, weil sie den Serotoninspiegel anhebt.
Serotonin ist ein Botenstoff, der im Gerhirn die "Gute Laune" auslösen kann. Speziell der Zucker in der Schokolade bewirkt einen relativ langandauerenden und starken Anstieg des Serotoninspiegels und damit der Laune. Der Serotoninspiegel ist auch von der Länge und dem Ausmaß der Sonneneinstrahlung auf unseren Körper abhängig. Deshalb ist das Verlangen nach Süßem in den Herbst- und Wintermonaten höher.
Kurz vor der Menstruation sinkt auch der Endorphinspiegel im Blut und damit die Stimmung. Schokolade regt die Endorphin Eigenproduktion wieder an.
Phenylethylamin: Schokolade enthält Phenylethylamin. Diese Substanz findet sich sonst nur vermehrt im Blut, wenn wir uns verlieben.
Vorsicht: Ich brauche Schokolade soll keine Ausrede oder Legitimation dafür sein, täglich eine ganze Tafel zu verspeisen. Der Grund für eine übermäßiges Verlangen nach Schokolade kann auch schlichtweg Hunger oder Gusto sein. Bedenken sie, dass in der Schokolade nicht nur "Glückshormone" sondern auch sehr viele Kalorien stecken.
Scharf macht schlank
Wer gerne und oft scharf ißt, wird nicht dick. Nach neuesten Forschungs-ergebnissen kriegt man zumindest ein Teil der überschüssigen Fettkalorien weg, wenn man sein Essen scharf würzt.
Nach dem Essen verbrennt der Körper Kalorien und erzeugt dabei Wärme. Nach fettreichen Speisen bleibt die durch das Essen an-geregte Wärmebildung, die sogenannte "nahrungsindu-zierte Thermogenese", je-doch aus. Mahlzeiten mit hohem Gehalt an Eiweiß (Fisch, mageres Fleisch) und Kohlenhydraten (Brot, Obst, Gemüse) regen den Organismus hingegen zur Verbrennung an.
Man vermutet schon seit längerem, daß scharfe Gewürze die Wärmebildung anregen, einfach weil das Pfeffern ein subjektives Gefühl von Hitze erzeugt. Pfeffer sollte man am besten frisch gemahlen aus der Pfeffermühle auf die fertigen Speisen geben. Wenn man nun z. B. ein fettes Stück Bauchfleisch mit Cayennepfeffer würzt, dann kurbelt der scharfe Pfeffer die Wärmebildung und damit den Kalorienabbau an. Chilli oder Senf haben den gleichen Effekt: Sie entschärfen die fetten Kalorienbomben. Die scharfen Senföle wirken zusätzlich auf den Hormonstoffwechsel und bremsen möglicherweise auch die Entstehung von hormonabhängigen Krebsarten.
Ißt man Gemüse, Kartoffeln, Reis, Obst und Getreideprodukte dann kann man sich das scharfe Würzen sparen. Stärkereiche Nahrungsmittel regen den Körper auch ohne scharfe Unterstützung zu Wärmebildung und Kalorienabbau an.
Gesund durch Spargel
Das Gemüse, das nicht nur den Gaumen, sondern auch die Gesundheit verwöhnt, ist der Spargel. Die Heilkräfte, die in den weißen und grünen Stangen stecken sind in Asien schon seit Jahrtausenden bekannt. Spargel hat nicht nur einen hohen Gehalt an Vitaminen A, C, E und B-Vitaminen, sondern enthält auch reichlich Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor, Kalzium, Magnesium, Eisen, Zink, Kupfer, Mangen und Fluor.
Der vielleicht wertvollste Nährstoff im Spargel ist das Asparagin, das seine Eigenschaften beim Kochen jedoch weitgehend verliert.
Aromatischer Wirkstoff: Asparing ist die Aminosäure, die für das typische Spargelaroma verantwortlich ist, und nach der er auch Asparagus genannt wurde.
Das Asparagin regt im Zusammenspiel mit Kalium die Nieren an. Es wirkt in erster Linie entwässernd und harntreibend, hat aber auch eine blutreinigende Wirkung. Die Ballaststoffe des Spargels bringen den Darm in Schwung und unterstützen so die Verdauung. Asparagin wirkt aber auch beruhigend auf das Nervensystem. Nach dem Genuß einer gößeren Portion Spargel ändert sich der Geruch und auch die Farbe des Urins. Für diesen harmlosen Effekt, der nur wenige Stunden anhält, ist ein Abbauprodukt der Asparaginsäure verantwortlich. Spargel ist außerdem auch eine wertvolle Quelle für Betacarotin und Bioflavonoide. Diese stärken gemeinsam mit Vitamin C die Gefäße und verhindern außerdem das auftreten von Zahnfleischbluten.
Tomaten oder Paradeiser gibt es zwar das ganze Jahr über zu kaufen, in den Sommermonaten aber gibt es die roten "Früchte" frisch und besonders aromatisch aus heimischem Anbau.
Rot und gesund: Der Farbstoff Lycopin sorgt nicht nur für die leuchtend rote Farbe der Tomaten sondern hat auch positive Wirkungen für unseren Körper: Das Lycopin wirkt auch vorbbeugend als Schutz vor koronaren Herzkrankheiten und Krebserkrankungen. Übrigens: Lycopin steckt außer in der Tomaten nur noch in sehr geringen Mengen in Wassermelone, Pink Grapefruit, Papaya sowie Guave.
Tomaten sind wahre "Sonnenenergiespeicher": Je mehr Licht sie bekommen und je reifer sie geerntet werden, desto höher ist ihr Nährstoffgehalt und umso besser schmecken sie. Vorsicht: Essen Sie nur reife Tomaten. Unreife Tomaten enthalten das giftige Alkaloid Solanin, das jedoch während des Reifeprozesses verschwindet.
Tomaten enthalten
• viel Wasser und damit wenig Kalorien
• Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Eisen
• Vitamine A, C, E und Carotinoide, insbesondere
• Lycopin, das der Tomate die rote Farbe gibt
• Organische Säuren sorgen für den Geschmack.
In Tomatensuppe und -sauce und sogar im Ketchup ist das Lycopin ebenfalls enthalten. Es wird vom Körper auch sehr gut aufgenommen, weil durch den Verarbeitungsprozess das Lycopin schon aus den Pflanzenzellen herausgelöst wurde.
Der neueste "gesunde" Trend am Lebensmittelmarkt heißt: Vitalfood oder Funktionelle Lebensmittel wie Omega-Brot, Pro- bzw. Prebiotisches Joghurt, ACE-Getränke.
Und das ist der Trick:
Den Nahrungsmitteln werden Stoffe beigefügt, die sie normalerweise nicht enthalten. Joghurt bekommt probiotische Bakterien und prebiotische Substanzen. Fruchtsäften werden mit Vitaminen angereichert, dem Brot werden Omega-3-Fettsäuren aus dem Fischöl beigefügt usw.
Das verspricht man sich davon:
- Positive Beeinflussung der Darmflora.
- Stärkung des Immunsystems.
- Positive Wirkung auf den Fettstoffwechsel.
- Verminderung des Risikos von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
- Optimale Versorgung mit allen Vitaminen.
Dieses Essen vom Designer ist teuer. Im Schnitt ist es gleich ein Viertel teurer als "normale" Lebensmittel. Zahlt sich das aus? Die Nahrungsmittelindustrie sagt Ja und verspricht "Genuß ohne Reue" der jedoch nicht billig ist. Tatsache ist: Wir essen zu fett, zu salzig und zu süß - zu ungesund. Natürlich wissen sie über gesunde Ernährung Bescheid. Es fällt manchmal nur wirklich schwer den vielen köstlichen Versuchungen zu wiederstehen. Essen vom Designer ist keine Dauerlösung. Kurzfristige Nährstoffmängel können aber mit Hilfe von Vitalfood ausgeglichen werden.
Vitamin E
Wir nehmen es täglich mit unserer Nahrung zu uns, machen uns aber kaum Gedanken über Nutzen und Notwendigkeit von Vitamin- E. Öle, Margarine, Säfte sind ohne den Zusatz von Vitamin E nicht mehr im Supermarktregal zu finden.
Was ist das Besondere an Vitamin E? Vitamin-E oder Tocopherol erhöht die Lagerfähigkeit von Ölen, Margarinen und fettigen Lebensmitteln. Es schützt die mehrfach ungesättigten Fettsäuren vor oxidativer Schädigung, wirkt daher als Antioxidantie. Der Vitamin E Bedarf ist um so höher, je mehr ungesättigte Fettsäuren mit der Nahrung aufgenommen werden. Viel Vitamin E steckt in Pflanzenkeimen und pflanzlichen Ölen. Empfohlen wird eine tägliche Aufnahme von 12 mg Vitamin E. Diese Menge ist beispielsweise enthalten in 100 ml Olivenöl, 150 g Butter, 200 g Nüsse, 2 kg Gemüse oder 2,5 kg Fleisch.
Verträglichkeit:
Als Antioxidantien in Lebensmitteln sind Tocopherole harmlos. Zu viel Vitamin E durch die zusätzliche Einnahme von Vitaminpräperaten kann jedoch Nebenwirkungen mit sich bringen: Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Schwindelgefühl. Als Folge der Aufnahme hoher Vitamin E- Mengen kann es ebenso zu Muselschwäche, Erschöpfungszuständen und Sehstörungen kommen.
Vorsicht: Da Tocopherole im Körper gespeichert werden, sind die folgen hoher Einnahmen über längere Zeiträume möglich.
Der menschliche Körper besteht zu ca. 36 % bis 75 % aus Wasser. Der Anteil des Wassers ist im Wesentlichen vom Alter, vom Geschlecht, von der physischen Aktivität und vom Fettgehalt des Körpers. Männer haben einen Körperwasseranteil von 52 - 60 %, Frauen 45 - 51 %, Säuglinge 75 %, Übergewichtige Frauen 36 %, Übergewichtige Männer 48, Sportler 63 - 70 %.
Die wichtigsten Funktionen des Wassers sind:
· Lösungsmittel: Viele Stoffwechselreaktionen sind nur möglich, wenn die Reaktionspartner in Lösung vorliegen
· Transportmittel: Blutkreislauf, "Entschlackung"
· Regulation des Wärmehaushalts: - über die Abgabe von Schweiß
· Baustein vieler chemischer Verbindungen
· Dielektikum: zur Bildung von Hydrathüllen
Wasser zur Entschlackung?
Entschlackung ist eine unscharfe, von der konventionellen Medizin kritisierte, Bezeichnung für die Ausscheidung von Stoffwechselrückständen. Wichtig ist für die Ausscheidung der Stoffwechselrückstände aber in jedem Fall das Wasser als Transportmittel. Die Trinkempfehlung lautet hier mindestens 3 Liter pro Tag. Zusätzlich werden noch ungesüßte Kräutertees wie Brennessel-, Birkenblätter- oder Wacholderblütentee empfohlen.
Täglicher Wasserbedarf:
Der durchschnittliche tägliche Bedarf an Flüssigkeit beträgt mindestens 2,4 Liter. Mit dieser Menge werden die Flüssigkeitsverluste aber gerade erstmal ausgeglichen. Die 2,4 Liter sind aber nicht die Trinkmenge: Diese beträgt 1,2 l. Zusätzlich nehmen wir Wasser über 0,3 l Wasser über feste Speisen auf sowie 0,9 l Oxidationswasser aus der Verstoffwechslung von Fett, Kohlenhydraten und Eiweis. In Summe sind das 2,4 l.
Ausgeschieden werden ca.: 1,4 l Urin; 0,9 l über Lunge und Haut und 0,1 l über den Stuhl. Macht in Summe 2, 4 Liter.
Empfohlene Trinkmenge:
Ausnahmsweise sind sich Experten hier einig: Die empfohlene Trinkmenge beträgt 2 Liter. Der Bedarf ist jedoch stark abhängig von der Nahrungsaufnahme. Wer fastet sollte mindestens 3 l trinken. Wer Kaffee und/oder schwarzen Tee trinkt muß ebenfalls mehr Wasser trinken, da diese dem Körper insgesamt Wasser entziehen. Sinnvoll ist daher das Glas Wasser zum Kaffee. Alkohol erhöht ebenfalls die Wasserausscheidung und erhöht somit den Flüssigkeitsbedarf.
Was passiert, wenn man zu wenig trinkt?
Bei einer zu geringen Aufnahme von Wasser reagiert der Körper mit Verstopfung, Kopfschmerzen, Fieber, Übelkeit. Außerdem ins der Elektrolythaushalt gestört.
Mineralwasser , Leitungswasser, Tafelwasser: Was ist am besten
Der Mineralstoffgehalt des Leitungswasser ist abhängig von der Herkunft des Wassers - von der Mineralstoffzusammensetzung des Bodens. Es wird aufbereitet, damit es hygienisch einwandfrei ist.
Tafelwasser wird industriell hergestellt . Die Mineralstoffe, die auf der Etikette deklariert sein müssen, werden künstlich zugesetzt.
Mineralwasser wird aus unterirdischen Wasservorkommen gewonnen und muss direkt an der Quelle in Flaschen abgefüllt werden. Der Gehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen wird amtlich überprüft und muss auf den Etiketten deklariert sein.
Was ist besser?
Mineralwasser hat den Vorteil, dass es den Körper mit verschiedene n Mineralstoffen versorgt. Als Durstlöscher ist Leitungswasser aber ebenso geeignet. Hier gilt also wie so oft: Auf die Mischung und die ausreichende Menge kommt es an.
Heilwasser unterliegt dem Arzneimittelgesetz und muss einen besonders hohen Anteil an Mineralstoffen und Spurenelementen aufweisen, die einzeln oder in ihrer Zusammensetzung eine eindeutige Heilwirkung haben. Auf dem Flaschenetikett kann man den Gehalt der Inhaltsstoffe und die empfohlenen medizinische Anwendungsgebiete nachlesen.
Zuckeraustauschstoffe finden in der Lebensmittelindustrie als süsser Zuckerersatz Verwendung. Die wichtigsten Zuckeraustauschstoffe sind: Fruchtzucker Fructose und die zuckerähnliche Verbindungen, Sorbit, Xylit und Mannit.
Vorteile der Zuckeraustauschstoffe:
§ Für Diabetiker sind sie als Zuckerersatz geeignet. Sie werden ohne das Hormon Insulin im Stoffwechsel umgesetzt.
- Sie schonen unsere Zähne. Das Kariesrisiko wird vermindert weil sie von den Mundbakterien nicht zu Säuren vergoren werden.
- Der Blutzuckerspiegel wird nicht belastet.
Vorsicht: Zuckeraustauschstoffe haben gleich viel Kalorien wie Zucker. Verwechseln sie Zuckeraustauschstoffe nicht mit den synthetischen Süßstoffen. Diese sind energiefrei und viel süßer als Zucker oder Zuckeraustauschstoffe. Wenn auf einem Lebensmittel "zuckerfrei" draufsteht, kann statt dessen einer der Zuckeraustauschstoffe enthalten sein. Für Übergewichtige sind diese Lebensmittel daher nicht geeignet.
In größeren Mengen genossen führen Zuckeraustauschstoffe zu Verdauungsstörungen. Kinder sind empfindlicher als Erwachsene und bekommen Durchfall. Achten sie beim Kauf von Fruchtsaftgetränken darau, welcher süsse Stoff enthalten ist: Zucker, Zuckeraustauschstoff oder Süßstoff.
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