Drauf und dran
17.07.2002
Sauergemüse im Trend
Endlich: Das Wetter wird schöner, alles drängt nach draußen, was gleichzeitig heißt, es wird wieder gegrillt. Obwohl durch die Fleischskandale der letzten Zeit die Lust der Österreicher auf Kotelett, Steak, Cevapcici und Würsteln etwas gedämpft war, läßt die Grillsaison wieder auf Umsatzzuwächse hoffen. Der Mensch lebt aber, wie man weiß, nicht nur vom Fleisch allein. Köstliche Salate, feine Saucen und Dressings, würzige Chutney’s sowie „Scharfes“, eingelegt im Glas oder in Form von Senf auch aus der Tube machen den Grillspaß erst perfekt. Grillzeit ist schließlich Hochsaison für Gemüse und knackige Salate. Bei der Auswahl der Beilagen sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt. Der Konsument von heute ist aufgeschlossener für Neues und probiert gerne aus. Das Angebot an Sortenvielfalt und breiteren Sortimenten gewinnt daher immer mehr an Bedeutung.
Der Trend geht verstärkt in Richtung pikanterem, schärferem Essen, und die Verbraucher greifen in den letzten Jahren vermehrt zu würzigeren Saucen und Garnierungen. Zusätzlich erwartet der Verbraucher vom Handel eine große Sortenvielfalt, um die individuellen Bedürfnisse zu befriedigen. Generell kann man eine verstärkte Präsenz von internationalen Produkten, Ethnik Food und exotischen Geschmacksrichtungen erkennen.
Mengenmäßig sind beim Konsum von Sauerwaren keine gravierenden Veränderungen zu verzeichnen: Der Österreicher ist ein typischer Sauergemüseesser. Der Trend geht hier hin zu Kleinpackungen.

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