6. Biketour der LK-Handelszeitung vom 16.-19. September 2004
29.09.2004
Motorradreise 2004
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Kehren, Pässe, Höhen: 600 km Natur. Vom 16. bis 19. September waren 11 Bikes und 12 Personen in den Südtiroler Dolomiten unterwegs. Der Wettergott hat's gut gemeint mit uns, das Regengewand blieb eingepackt. Gefragt war Sonnencreme.
Das Schloss Manndorf war Ausgangs- und Endpunkt unserer diesjährigen Branchen-Motorradtour, die uns nach Südtirol mitten hinein in die aufregende Bergwelt der Dolomiten geführt hat. Im Schloss hat der Hersteller von Gailtaler Speck, Markus Salcher, die Tourteilnehmer gelabt. 11 Bikes und 12 Personen rüsteten sich für die Tour, die gespickt war mit Kurven, Kehren und jeder Menge Höhenmeter. Höchster Punkt der Tour war das Sellajoch mit 2.240 m Seehöhe.
Die Gruppe der Unerschrockenen bestand aus: Waltraud und Johann Enne, Rudolf Huber, Ralf Sellak (der erst 3 Wochen vor der Tour den Führerschein fürs Motorrad bestanden hat; alle Achtung!), Renate Klappacher als Sozia von Raimund Plautz, Franz Lindlbauer, Leopold Lindlbauer, Leo Zwinz, Patricia Leszczuk und den Tourguides Hannes Rottensteiner und Wolfgang Friedrich.
Die Tour-Höhepunkte
Freitag: Plöckenpass - Comeglians - Auronzo di Cadore - Cortina d'Ampezzo. Passo di Falzárego - Col San Angelo - Grödner Joch - Kastelruth (wo man jetzt zittert vor uns) - Seiser Alm (Übernachtung in 1.750 m Seehöhe).
Samstag: als Morgensport das Sellajoch - Penserjoch - Sterzing - Brixen - Bruneck - Innichen - Lesachtal - Kötschach-Mauthen.
Aus den ursprünglich geplanten rund 480 Tourenkilometern sind - aus lauter Begeisterung über Strecke, Landschaft und Wetter - am Ende 600 geworden. Und alle waren sich einig: Das nächste Mal sind wir wieder mit dabei.
Fahrbericht Honda Pan European ABS - Touren auf die edle Art
Die Pan European mit ABS ließ die Biketour 2004 zu einem sorglosen Vergnügen werden. 1.261 m3 Hubraum und CBS-Bremsanlage taten ein Übriges.
Der kräftige Motor mit 1.261 cm3 Hubraum ist bedeutend kleiner, trägt trotz Benzineinspritzung und Katalysator wesentlich zur Gewichtsreduzierung um 15 kg im Vergleich zur ST1100 bei und hat dabei mit 92,6 kW (126 PS) um 26 PS mehr Leistung. Der Benzintank ist geteilt und fasst in seinem gesamten Volumen 29 Liter. Der Benzinverbrauch, der schon beim Vorgängermodell der Klassenbeste war, ist ökologisch niedrig. Der frühere Stahlrahmen wurde durch einen Aluminium-Brückenrohrrahmen mit einer satten 45 mm Gabel vorne und Alu Kardanschwinge mit Zentralfederbein hinten ersetzt. Der um 50 mm verringerte Radstand führt zu spürbar leichterem Handling. Der Fahrersitz ist in 15 mm Schritten höhenverstellbar. Der Windschirm ist bei der normalen Version um 60 mm manuell und bei der ABS-Version um zusätzliche 188 mm elektrisch höhenverstellbar.
Die Grundausstattung brilliert auch im 2004-er Modell mit Außentemperaturanzeige, Multireflektorscheinwerfer, -blinker, -bremslichter und vielem anderen mehr. Die Originalkoffer mit einem Fassungsvermögen von je 35 Liter wurden 2003 aerodynamisch neu gestaltet und dem Motorrad angepasst, geblieben sind das CBS und das ABS.
Auf der Tour überzeugte die Pan European ABS von Honda durch leichtes Handling, Kurvenfreude und beachtliche Kraft schon in den unteren Drehzahlbereichen. Der höhenverstellbare Windschirm erspart lange Arme auf der Autobahn. Insgesamt die edle Art zu touren.

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