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20% weniger Zucker, Fett und Salz bei Lidl-Eigenmarken

10.02.2020

Weniger ist mehr: Lidl Österreich reduziert den Salz-, Zucker- und Fettgehalt in verarbeiteten Produkten. Das Ziel: 20% weniger bis 2025. Einige Eigenmarken-Produkte hat das Unternehmen bereits umgestellt.

Falsche Ernährungsgewohnheiten können auf Dauer zu Übergewicht, Diabetes und schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Gründe dafür sind Salz, Zucker und fetthaltige Lebensmittel. Die meisten Österreicher unterschätzen dabei ihren eigenen Konsum und dessen Folgen. Darum verbessert Lidl Österreich die Rezepturen vieler Eigenmarken und senkt die Zucker-, Salz- und Fettgehalte in verarbeiteten Produkten. Das Ziel: 20% weniger bis 2025.

Reduktion aus Verantwortung

„Als einer der größten Lebensmittelhändler in Österreich haben wir auch eine gesellschaftliche Verantwortung. Wir wollen aktiv einen Beitrag zu einem bewussteren Lebensstil leisten. Deshalb stellen wir den Zucker-, Salz- und Fettgehalt in unseren Eigenmarken-Lebensmitteln regelmäßig auf den Prüfstand und schauen gemeinsam mit unseren Lieferanten, ob es Möglichkeiten für Anpassungen der Rezepturen gibt. Bei vielen Eigenmarken-Produkten ist uns das schon gelungen“, so Alessandro Wolf, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Lidl Österreich. Beispielsweise stecken im „Freeway“ Cola pro 2 Liter Flasche um 32 g weniger Zucker als bisher. Bei der Salami-Pizza der Eigenmarke „Trattoria Alfredo“ wurde der Salzgehalt um 36% gesenkt. Auch das Fruchtjoghurt der österreichischen Eigenmarke „Alpengut“ kommt mit 30% weniger Zucker aus.

Schrittweise reduzieren

Beim Zucker konzentriert sich Lidl Österreich stark auf Lebensmittel, die auch von Kindern oft und gerne gegessen werden: Frühstückscerealien, Joghurts, Desserts, Eiscreme, Süßgebäck, süße Brotaufstriche, Limonaden, Ketchup und Fertiggerichte. „Dort wo der Zuckergehalt reduziert wird, kann nicht der Fettgehalt angehoben werden. Auch der Ersatz von Zucker durch Süßstoffe kommt für uns nicht in Frage“, sagt Karsten Kremer, Geschäftsleiter Einkauf bei Lidl Österreich. Die Reduktion von Salz trifft vor allem Brot und Gebäck, Suppen, Fleisch und Wurstwaren, Snacks, Fertiggerichte, Knabbereien und Soßen. „Solche Umstellungen können nicht von heute auf morgen passieren. Sie erfordern eine enge Abstimmung mit unseren Lieferanten und Partnern. Sicher ist, unsere Kunden können sich auf geprüfte Qualität und eine vertrauenswürdige Herkunft der Nahrungsmittel verlassen. Das beginnt schon bei der Auswahl unserer Zulieferer und reicht bis zur Produktionskontrolle“, so Kremer weiter.

Weitere Infos finden Sie online unter www.aufdemwegnachmorgen.at

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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