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2.200 dayli-Mitarbeiter im Frühwarnsystem des AMS angemeldet

31.07.2013

Nachdem die Möglichkeit besteht, dass kein Investor die nötigen Mittel und Sicherheiten einbringen kann, müssen Vorkehrungen für den Fall getroffen werden, dass die Schließung des gesamten Betriebes beantragt werden muss.

Um in diesem Falle die Dienstverhältnisse möglichst rasch beenden zu können, wurden sicherheitshalber alle 2.200 verbliebenen Beschäftigten von dayli beim Arbeitsmarktservice (AMS) zur Kündigung angemeldet. „Wir unterstützen die Investorensuche, müssen aber auch darauf schauen, dass kein weiterer Ausfall für die Gläubiger entsteht“, begründet der Masseverwalter die Vorgangsweise. Am 12. Juli, dem Tag der Insolvenzanmeldung, wurden bereits 1.261 Beschäftigte (davon befanden sich schon 414 im Kündigungsstadium) zur Kündigung angemeldet. 355 Filialen wurden geschlossen, 522 weiter betrieben.

Am Tag der Insolvenz (Passiva: 56 Mio. Euro) hat der damalige Eigentümer Rudolf Haberleitner noch das Unternehmen an Martin Zieger verkauft, blieb aber Geschäftsführer - bis zum 19. Juli, als ihn Zieger wegen Differenzen absetzte. Allerdings behauptete Haberleitner im Anschluss, weiter für die Investorensuche zuständig zu sein. Eigenen Angaben zufolge führt er Gespräche mit zwei Investoren. Masseverwalter Rudolf Mitterlehner stellte am 30. Juli noch einmal in einer Aussendung klar: „Mehr als maximal zwei Wochen sind aus heutiger Sicht nicht mehr drinnen. Bis dahin muss ein Investor gefunden sein, der den Wareneinkauf finanziert, die Haftung für die Verluste übernimmt und auch den Sanierungsplan absichert.“

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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