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Die Filiale in Paudorf im Bezirk Krems-Land (Niederösterreich) wurde bereits umgebaut und eröffnet

28 ehemalige Zielpunkt-Märkte werden Spar-Standorte

12.09.2016

Die ersten zehn von insgesamt 28 ehemaligen Zielpunkt-Standorte, die von Spar übernommen wurden, sind bereits eröffnet. Für die restlichen 18 Märkte sind die Eröffnungstermine bereits fixiert. Spar investiert insgesamt rund 40 Millionen Euro.

Spar ist in den vergangenen Jahren von einem österreichischen Lebensmittelhändler zu einem mitteleuropäischen Handelskonzern gewachsen. Für stetes Wachstum sind neben der Eigenexpansion vor allem Unternehmensakquisitionen wichtig. So wurden in den  80er-Jahren Mitbewerber wie Bruckmayer, Glaser, Gerngross und Renner übernommen; in den 90er-Jahren Prima, Huma, Familia, Konsum und Pam Pam. Im Jahr 2000 folgten 79 Standorte von Meinl. „Zusätzlich zur offensiven Expansion haben uns speziell in Ost-Österreich die Übernahmen geholfen, Marktanteile zu gewinnen. So hatten wir in 1994 noch weniger als 57 Filialen in Wien – aktuell sind es in der Bundeshauptstadt 176 Spar-, Eurospar- und Interspar-Märkte sowie Spar-Gourmet-Märkte und Spar express Tankstellenshops. Wir freuen uns sehr, dass wir bei der jüngsten Übernahme 28 Zielpunkt-Standorte für uns sichern konnten“, meint Spar-Vorstandsdirektor Hans K. Reisch.

300 Mitarbeiter gesucht

Die Standorte sind in Wien, Niederösterreich, dem Burgenland und der Steiermark und werden sukzessive zu Spar-Supermärkten und Spar-Gourmet-Märkten umgebaut und eröffnet. Unter ihnen befinden sich fünf selbstständige Spar-Kaufleute. Für die Konsumenten bringt die Umstellung auf Spar oder Spar-Gourmet eine deutliche Aufwertung der Nahversorgung. So findet man in den neuen Supermärkten ein deutlich umfangreicheres Sortiment. Dazu kommt eine große Feinkostlinie mit Frischfleisch in Bedienung und einer Backstation für ofenfrisches Gebäck. Auch auf die moderne Ausstattung der Märkte und in die gewohnte Spar-Wohlfühlatmosphäre wurde besonders geachtet: „Mit einer Investition von rund 40 Mio. Euro wird jeder übernommene Standort grundlegend modernisiert“, freut sich Reisch. Insgesamt wird Spar an den 28 ehemaligen Zielpunkt-Standorten rund 500 Mitarbeiter beschäftigen – 300 Stellen sind noch offen.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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