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Beim Partner-Event über den Dächern Wiens (v. l.): Andreas Dialer (General Manager Mars Austria), Pierre Ingels (Fabriksleiter Mars Breitenbrunn), Malte Hoffmann (General Manager Royal Canin DACH) und Ehrengast Howard-Yana Shapiro (Chief Agricultural Officer, Mars, Incorporated)

50 Jahre Mars Austria: Blick in die Zukunft

08.05.2017

Das 50jährige Gründungsjubiläum feierte Mars Austria mit einem Partner-Event im Wiener „k47“, wo drei hochkarätige Referenten über zukünftige Herausforderungen der Gesellschaft sprachen. Zum Abschluss wurden die fünf Siegerprojekte des Wettbewerbs „People fort he Planet“ prämiert.

Unter dem Motto „Making a Difference“ lud Mars Austria über 100 Gäste zum Partner-Events hoch über den Dächern Wiens. „500 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen sich jeden Tag dafür ein, dass unsere Tätigkeit für uns und unsere Partner zum Erfolg wird“, sagte Mars Austria-Geschäftsführer Andreas Dialer in seiner Begrüßung. „Damit bewirken sie tatsächlich einen Unterschied. Deshalb können wir heute stolz sein – auf 26 erfolgreiche Marken in vier starken Marktsegmenten, die wir gemeinsam mit unseren Partnern aufgebaut haben, auf die hohen Exportanteile unserer beiden Fabriken und nicht zuletzt auf den kürzlich errungenen zweiten Platz beim renommierten Arbeitsplatz-Wettbewerb ‚Great Place to Work’.“

Umgang mit „Millenials“ und „Big Data“

Im Mittelpunkt des Events standen die Fragen: Wie werden wir in Zukunft leben, arbeiten, erfolgreich wirtschaften, die Welt verbessern? Wie können Unternehmen zugleich die entscheiden Probleme in der Welt lösen helfen und ökonomischen Erfolg haben? Über die Erwartungen der „Millenials“ („Generation Y“) an die Arbeitswelt und den richtigen Umgang mit ihnen, den Führungskräften von morgen, sprach der deutsche Jungstar Philipp Riederle, der im Alter von 22 Jahren bereits sein zweites Buch zu diesem Thema geschrieben hat.

Einen anderen Aspekt der kommenden großen Veränderungen, nämlich die Auswirkungen der „Big Data Revolution“ – also der Sammlung und Auswertung gigantischer Datenmengen – auf unser künftiges Leben, skizzierte Viktor Mayer-Schönberger, Professor am Internet Institute der Oxford University. Denn während viele auf Big Data basierende Erkenntnisse und Anwendungen das Leben erleichtern und sogar retten können, bedrohen andere unsere Freiheit, so Mayer-Schönberger.

Sicherung der Welternährung

Der dritte Referent kam aus dem eigenen Haus: Howard-Yana Shapiro, Forschungsdirektor des Mars Konzerns sowie wissenschaftlicher Berater an der University of California, Davis und am MIT Media Lab, sprach über Projekte im Bereich Pflanzenzucht, die von Mars – finanziell und auch logistisch – unterstützt werden. Shapiro war vor einigen Jahren Initiator eines Gemeinschaftsprojekts von Mars mit dem amerikanischen Landwirtschaftsministerium, mit dem das Genom der Kakao-Pflanze entschlüsselt und Wissenschaftlern ebenso wie Kakaofarmern kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Mit den dabei gewonnenen Erkenntnissen soll die Zukunft der klima- und krankheitsempfindlichen Kakaopflanze ebenso gesichert werden wie die der sechs Millionen Familien in Westafrika, die von ihrem Anbau leben. 

Derzeit arbeitet Shapiro an einem noch viel ambitionierteren Projekt, für das Mars eine breite Partnerschaft mit Regierungen, wissenschaftlichen Einrichtungen, NGOs und Unternehmen eingegangen ist: die Genom-Sequenzierung von 101 bisher kaum untersuchten afrikanischen Nutzpflanzen (www.africanorphancrops.org). Auch hier sollen die Ergebnisse allen Nutzern kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Ziel der Sequenzierung – die, ebenso wie beim Kakaoprojekt, ausschließlich für konventionelle Züchtung ohne Gentechnik genutzt werden soll – ist die Erweiterung der Nahrungsmittelbasis für die rasch wachsende Bevölkerung in Afrika und anderen Weltregione

Je 5000 Euro Starthilfe für fünf sozial Projekte

Zum Abschluss wurden die fünf Siegerprojekte der Initiative „People for the Planet“ vorgestellt, die Mars Austria anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums ins Leben gerufen hatte (www.peoplefortheplanet.at). Die von der Jury aus fast 60 Einreichungen ausgewählten Gewinner erhalten je 5000 Euro Startförderung. Mit der Initiative will Mars Austria engagierte Menschen, die gute Ideen zur Lösung gesellschaftlicher Probleme haben oder immer schon zum Gemeinwohl beitragen wollten, bei der Umsetzung ihrer Projektidee unterstützen.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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