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Afrikanische Länder Anteil am Biosprit-Boom

25.07.2007

Auch viele afrikanische Länder wollen am Boom der Biokraftstoffe teilhaben. In zahlreichen Ländern des Kontinents gibt es Projekte zum Anbau von Pflanzen zur Gewinnung von Treibstoff, wie Recherchen der Nachrichtenagentur AFP ergeben haben.

Damit schlagen diese Staaten Warnungen internationaler Organisationen in den Wind, vor allem in Entwicklungsländern könne es durch den Biosprit-Anbau zu Lebensmittel-Engpässen kommen.

Bisher werden Biokraftstoff-Pflanzen vor allem in Südamerika und Südostasien angebaut. Biosprit gilt als ein wichtiges Instrument im Kampf gegen den Klimawandel. Kritiker weisen aber auch auf die Gefahren hin. Oftmals fallen dem Biosprit die Flächen für den Anbau von Lebensmitteln zum Opfer. So haben die Organisation für Wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) und UN-Organisation für Landwirtschaft und Ernährung (FAO) erst kürzlich vor steigenden Preisen für Lebensmittel durch den Biosprit-Anbau gewarnt. Besonders Entwicklungsländern könnten dann gezwungen sein, Lebensmittel zu importieren.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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