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AGES: Lebensmittel in Österreich sind sicher

04.08.2004

"Lebensmittel in Österreich sind gesund und sicher. Das kontrollieren wir laufend", betont AGES-Geschäftsführer Dr. Bernhard Url. "Die gegenwärtig von Global 2000 aus der Luft gegriffenen Pestizid-Vorwürfe verunsichern die Konsumenten und schädigen das Vertrauen in die heimische Obst- und Gemüseproduktion."

Die Kontrolle von Lebensmitteln findet täglich statt - unbemerkt vom Verbraucher. 43.000 (Lebensmittel-)Proben, insgesamt jedoch knapp 1 Million Proben aus ganz Österreich werden jährlich in den Labors der AGES (Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) analysiert und auf ein mögliches Gesundheitsrisiko hin bewertet. Grundlage sind wissenschaftliche Probenpläne des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen, der EU und der AGES. Zusätzliche Proben werden von Mitarbeitern der Lebensmittel-Aufsichtsbehörden bei Kontrollen in Lebensmittelbetrieben und im Handel gezogen. Werden bei den Untersuchungen zum Beispiel gesundheitsschädliche Bakterien in einem Lebensmittel gefunden, erfolgt eine Anzeige. Ist ein großer Personenkreis betroffen, veröffentlicht das Gesundheitsministerium eine Lebensmittelwarnung und veranlasst, dass das betroffene Produkt aus den Regalen genommen wird, um so die Konsumenten zu schützen. "Die AGES setzt bei ihren Laboranalysen und der anschließenden Risikobewertung strengste Maßstäbe an. Das bestätigt auch das Lob der EU-Kommission", betont Url.

Die im EU-Pestizidmonitoringbericht beschriebenen 1628 Proben sind Routineprogramm der AGES. Dass Österreich zu den Ländern mit den strengsten Pestizidkontrollen gehört, hat mittlerweile auch die EU-Kommission klargestellt. Ein Beispiel: Durchschnittlich konnten EU-Länder, so der EU-Bericht, 170 Pestizide bewerten. "Österreich liegt mit 217 Bewertungen im europäischen Spitzenfeld", erläutert Bernhard Url. Die jährlichen EU-Pestizidmonitoringberichte finden Sie unter http://www.ages.at

"Die Einhaltung von Grenzwerten ist wichtig, weil sie Konsumenten schützt. Daher kontrolliert die AGES laufend. Das ist eine unserer Kernaufgaben," betont Url. "Es ist bedauerlich, dass durch die laufende Diskussion bei den Konsumenten negative gesundheitliche Effekte ausgelöst werden. Aus Angst auf Obst- und Gemüsekonsum zu verzichten, ist falsch. Der gesundheitsfördernde Effekt von Obst und Gemüse ist zweifelsfrei höher als eine Belastung durch in einigen Produkten vorhandene Pflanzenschutzmittelrückstände. Denn diese werden von der AGES kontrolliert," erklärte Url abschließend.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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