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Aichinger zuversichtlich

19.01.2010

Der Obmann des Wiener Handels, KR Dr. Fritz Aichinger (Bild), sieht vor allem für klein- und mittelständische Handels­unternehmen gute Chancen.

Fritz Aichinger

Die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen im Wiener Handel ist ja ungebrochen hoch. „Eigentlich hat jetzt die Stunde der Realwirtschaft geschlagen“, so Aichinger. Sachwerte und Produkte die man angreifen, essen, anziehen und benützen kann, enttäuschen die Menschen offensichtlich wesentlich weniger als undurchschaubare Finanzprodukte. Der Obmann sieht dem Neuen Jahr zuversichtlich entgegen, meint aber: „Die jetzige Krise zeigt uns, dass bestimmte Werthaltungen zu überdenken sind und wir uns in vielen Bereichen neu positionieren sollten“. Im täglichen Leben werde der Einkauf optimiert, was z.B. auch erwarten lässt, dass hinkünftig bewusster konsumiert oder auf den Energieverbrauch geschaut wird. Energieoptimierung sei in jeder Zeit grundvernünftig, nicht nur in wirtschaftlich „sparsamen“.
Dass dabei gerade in dieser Zeit die Konsumenten die Relation zwischen Konsumausgaben, Einkommen und Ersparnissen genauer analysieren, sei wichtig und richtig. „Es wird nicht leichter, aber spannender“, so Aichinger abschließend.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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