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AK Preismonitor: Günstige Lebensmittel wieder teurer!

15.01.2019

Ein Einkaufskorb mit günstigen Lebens- und Putzmitteln kostet um 2,3 Prozent mehr als noch im Dezember 2017. Jedes zweite Produkt wurde – teilweise empfindlich – teurer. Das zeigt ein aktueller AK Preismonitor von 40 preiswertesten Lebens- und Reinigungsmitteln bei sieben Wiener Supermärkten und Diskontern.

Die AK überprüft  regelmäßig die Preisentwicklung bei den preiswertesten Lebens- und Reinigungsmitteln. „Viele Menschen müssen mit ihrem Geld haushalten und greifen daher zu billigen Lebensmitteln. Schon geringe Preissteigerungen treffen sie da hart“, sagt AK Konsumentenschützerin Gabriele Zgubic. Bei den günstigsten Produkten handelt es sich vorwiegend um Eigenmarken der Handelsunternehmen Billa, Merkur, Spar, Interspar, Hofer, Penny und Lidl. Aktionen wurden berücksichtigt, nicht aber Kundenkarten- oder Mengen-Vorteilspreise.

Kostete der Einkaufskorb im Dezember 2017 durchschnittlich 52,76 Euro, so waren es im Dezember 2018 durchschnittlich 53,96 Euro. „Das ist ein Plus von 2,3 Prozent“, rechnet Zgubic vor. „Am teuersten war der Einkaufskorb mit 54,50 Euro im September 2018.“

Teurer, billiger, gleich

Deutlich teurer sind Pommes frites (plus 28 Prozent), Bananen (plus 15 Prozent), Erdäpfel (plus zwölf Prozent), Duschgel (plus 32 Prozent), Seife (plus 25 Prozent) und Taschentücher (plus 24 Prozent). Stark verbilligt sind Tafeläpfel (minus 30 Prozent) und Feinkristallzucker (minus 18 Prozent), weniger kostet nun auch griffiges Weizenmehl und WC-Papier (minus sieben Prozent). Keine Preisänderungen gibt es bei Vollmilch, Reis, Vollmilchschokolade, Marillenmarmelade und Katzenfutter.

Der AK Preismonitor zeigt darüber hinaus: Der Einkaufskorb ist in den untersuchten Supermärkten um durchschnittlich 9,3 Prozent teurer ist als bei den Diskontern.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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