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AK Wien: Handel ist gut unterwegs

29.10.2018

Das Fazit der jährlichen von der Arbeiterkammer Wien durchgeführten Branchenanalyse fällt gut für den Handel aus. Die Ergebnisse zeigen steigende Umsätze, eine gute Ertragslage und eine solide Eigenkapitalausstattung.

Laut der aktuellen Branchenanalyse kann sich die wirtschaftliche Situation der österreichischen Handelsbetriebe durchaus sehen lassen. Die Untersuchung nimmt jährlich die Ertragslage, die Kostensituation, sowie die finanzielle Stabilität der verschiedenen Geschäftsbereiche unter die Lupe. Dazu kommt eine Analyse der Ausschüttungspolitik sowie der Produktivitätsentwicklung. Alles in allem ergibt sich für den österreichischen Handel im jüngsten Report ein durchwegs positives Bild. Untersucht wurden insgesamt 204 Unternehmen, die im Vorjahr zusammen einen Umsatz von 47,2 Milliarden Euro erwirtschafteten und knapp 134.000 Mitarbeiter beschäftigten.

Die Zahlen steigen

Durchschnittlich erzielten die Unternehmen im Vorjahr ein nominelles Umsatzplus von 5,0 Prozent. 75 Prozent der untersuchten Betriebe verzeichneten einen Anstieg, die höchsten relativen Zuwächse verzeichnete der Kfz-Handel mit 9,4 Prozent. Laut Statistik Austria wird sich die Kurve beim Umsatz für die gesamte Branche im heurigen Jahr etwas flacher entwickeln, dennoch kann sich der Handel noch immer über Umsatzzuwächse freuen. Erfreulich ist auch der Blick auf die Gewinnsituation. Die untersuchten Unternehmen erzielten 2017 eine Steigerung des ordentlichen Betriebserfolges um fast elf Prozent. Die sogenannte EBIT-Quote (Anteil des Betriebserfolges an den Umsätzen) stieg von 1,6 auf 1,8 Prozent. Zudem verbuchten knapp mehr als 90 Prozent der Betriebe einen positiven Jahresüberschuss. Auch das Eigenkaptial (Krisenfestigkeit) ist mit 30,4 Prozent ausreichend hoch. Zusätzlich stieg die Produktivität je Mitarbeiter und auch bei der Beschäftigung gab es ein leichtes Plus, die Arbeitslosigkeit sinkt zum Glück markant. Dagegen sind die Ausschüttungen deutlich angestiegen. Insgesamt 690 Millionen Euro haben die analysierten Handelsunternehmen ausgeschüttet – das entspricht einem satten Plus von 20 Prozent gegenüber 2016 bzw. einem Anteil von rund 28 Prozent an der jährlichen Lohn- und Gehaltssumme. 

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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