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AKNÖ-Erhebung auf Bauernmärkten:

03.08.2005

Seit 1. Juli 2005 müssen Hühnereier auch auf Bauernmärkten gekennzeichnet werden: Haltungsform, Herkunftsland und Erzeugerbetrieb müssen in Form eines Codes direkt auf das Ei gestempelt werden. Die aktuelle Erhebung durch die Konsumentenschützer der NÖ Arbeiterkammer zeigt jedoch, dass die Eikennzeichnung nur sehr lückenhaft durchgeführt wird.
Seit 1. Juli müssen auch Hühnereier, die auf Bauernmärkten verkauft werden, deutlich gekennzeichnet werden. So müssen Haltungsform und Herkunft für den Konsumenten mittels Code ersichtlich sein. Die AKNÖ-Konsumentenschützer haben Mitte Juli flächendeckend in ganz Niederösterreich Bauernmärkte aufgesucht und untersucht, ob und wie gut die Eikennzeichnung funktioniert: Das ernüchternde Ergebnis - die Eikennzeichnung bei niederösterreichischen Direktvermarktern ist sehr lückenhaft.

Nur 24 der 34 kontrollierten Anbieter haben die Eier richtig gekennzeichnet. 10 Anbieter verkauften ihre Eier ohne Kennzeichnung. Für AKNÖ-Konsumentenschützerin Dr. Eva Schreiber alles andere als ein erfreuliches Ergebnis: "Diese Verordnung gilt schon seit Jänner 2004 für den Verkauf in Supermärkten. Den Direktvermarktern hat man also mehr als genug Zeit gegeben, um sich darauf einzustellen." Bekrittelt wird außerdem, dass lediglich 3 Anbieter eine Erklärung für den Zahlencode parat hatten: "Der Zifferncode muss auch beim Einzelverkauf an der Verkaufsstelle deutlich erklärt werden. Denn immerhin soll die Kennzeichnung dem Konsumenten Klarheit über Haltungsform verschaffen und nicht für Verwirrung sorgen."

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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