Direkt zum Inhalt

Aktuelle Story

18.09.2002

Hilfe für Flutopfer . Die Hilfsbereitschaft der heimischen Wirtschaft für die Betroffenen ist überwältigend. Die Handelszeitung bringt einige Beispiele.

Nach der dramatischen Hochwassersituation sind die Aufräumungsarbeiten voll im Gange. Dennoch müssen viele Gemeinden nach wir vor mit Lebensmitteln und Getränken versorgt werden, da das Trinkwasser großteils verschmutzt ist. Die erste Schadensbilanz: 5 Mrd. E - Hilfe ist gefragt.
Helfer in der Not
Ein paar Tage nach der Katastrophe wurden Lebensmittel im Wert von ca. 8.000 E von dem zur Adeg Gruppe gehörenden Magnet-Markt in Ybbs/Donau der Katastropheneinsatzzentrale der Feuerwehr in Ybbs zur Verfügung gestellt. Auch an die Kinder wurde gedacht und 2.400 Tafeln Schokolade verteilt. Weiters spendete die Adeg Gruppe rund 26.000 Liter Mineralwasser für Betroffene und Helfer.
Billa startete gemeinsam mit seinen Kunden eine groß angelegte Spendenaktion. Der gesamte Verkaufspreis aller Billa-Tragtaschen, die in den zwei Wochen nach der Flut von den Kunden gekauft wurden, wird direkt an den österreichischen Katastrophenfonds von Licht ins Dunkel weitergegeben. Zusätzlich zu dieser Aktion hat Billa noch im Rahmen der letzten "Licht-ins-Dunkel-Gala" 100.000 E für die Hochwasseropfer gespendet.
Spar hat 130.000 E gespendet. Das teilt sich wie folgt auf: 2 LKWs mit Ware für die Helfer und Opfer im Bereich NÖ, im Wert von ca. 60.000 E, 6.100 Warengutscheine à 10 E (insgesamt 61.000 Euro) - über die Ö3-RotKreuz-Aktion für ca. 9.000 E Mineralwasser. Zusätzlich hat Spar einen internen Hochwasserhilfsfonds ins Leben gerufen. Hier können Mitarbeiter für betroffene Kollegen spenden und Spar-Kaufleute für betroffene Spar-Kaufmannskollegen. Diese Aktion läuft noch bis 19.9.
Zielpunkt hat Geldbeträge direkt an die Behörden von OÖ und NÖ übergeben. Weiters gibt es eine Hilfskampagne für betroffene Zielpunkt-Mitarbeiter, denen durch Spendenaktionen rasch und unkompliziert geholfen wird.
Die Pfeiffer Gruppe (C+C Pfeiffer, Unimarkt, Nah &Frisch) hat zwei LKWs mit Lebensmitteln und Getränken beladen und dringend benötigte Verpflegung im Wert von über 10.000 E zur Verfügung gestellt. Ein Pfeiffer LKW begleitete das Team des Roten Kreuzes direkt ins Katastrophengebiet. Auch in NÖ wurde an das Zentrallager des Roten Kreuzes in Korneuburg ein LKW geliefert.
Wasch- und Reinigungsmittel sowie Körperpflegeprodukte im Wert von rund 100.000 E hat die Henkel Austria bereits in die vom Hochwasser betroffenen Gebiete in NÖ undOÖ geliefert. Das Unternehmen hat auch jene Mitarbeiter für drei Tage von der Arbeit freigestellt, die bei den Freiwilligen Feuerwehren in den Hochwassergebieten im Einsatz waren.
"Rasch helfen und Solidarität zeigen" - unter diesem Motto haben sich auf Initiative von Komm.Rat. Karl Handl Familien-Unternehmen aus Tirol und Vorarlberg zusammengeschlossen, um die Hochwasseropfer zu unterstützen. In Zusammenarbeit mit Ö3 und dem Roten Kreuz sind 4000 Lebensmittelpakete in die betroffenen Hochwasser-Regionen gegangen.
An der Aktion beteiligen sich folgende Firmen: Darbo, Handl Tyrol, Milford Tee, Kühlspedition Nagel, Meisterbäcker Ölz, Rauch Fruchtsäfte, Recheis Teigwaren, Rondo Wellpappe-Verpackungen, Privatkäserei Rupp, Suchard Schokolade, Wedl Kaffee. Der Wert der Lebensmittel-Pakete beträgt insgesamt mehr als 150.000 E.
Kraft Foods leistete ebenfalls schnelle Hilfe mit Geldspenden und Lebensmitteln. Als Soforthilfe für die Betroffenen hat das Unternehmen Lebensmittel im Wert von ¤ 25.000,- gespendet. "Kraft Cares", der internationale Hilfsfonds der Firma, hat jetzt 25.000,- ¤ in bar als Soforthilfe für die österreichischen Opfer der Naturkatastrophe zur Verfügung gestellt. Weitere Geldmittel aus diesem Fonds fließen auch in die betroffenen Gebiete der Nachbarstaaten. red/ele

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
Werbung

Weiterführende Themen

Buchtipp
19.02.2018

Spielregeln für den Weg an die Spitze

Das Thema Macht hat oft einen schalen Beigeschmack – dabei hat es auch mit Idealismus, Begeisterung und Respekt zu tun. Wie, das ...

International
19.02.2018

Aldi Süd expandiert nach Italien. Vor wenigen Tage eröffnete die erste Filiale, 44 Supermärkte sollen dieses Jahr noch in Norditalien eröffnet werden.

Bundesministerin Elisabeth Köstinger und Bio Austria-Obfrau Gertraud Grabmann
Thema
19.02.2018

Die Bio-Fläche der heimischen Landwirtschaft, sowie der Umsatz von Bio-Frischwaren im LEH sind 2017 deutlich gestiegen. Im EU-Vergleich liegt Österreich damit weiterhin ganz vorne.

Thema
19.02.2018

Es herrschte wieder beste Stimmung während der diesjährigen Fachmesse für Bioprodukte und Naturkosmetik. Dafür gab es auch genügend Anlass, denn der deutsche Bio-Markt Boomt.

Markenartikel
19.02.2018

Als Antwort auf die starke Nachfrage präsentiert die Privatbrauerei neue Gebinde- und Verpackungseinheiten.

Werbung