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Aktuelle Story

31.10.2002

„Biersteuer ist doppelt unfair“
Große Reichweite und Aktualität – das sind wohl die wichtigsten Parameter, die ein Fachmedium auszeichnen. Was den ersten Punkt betrifft, so hat die Handelszeitung immer wieder darauf verwiesen, sich als einziges Branchenmedium der freiwilligen Österreichischen Auflagenkontrolle (ÖAK) zu unterziehen. Mit einer Auflage von 20.175 Exemplaren pro Ausgabe deckt die Handelszeitung den gesamten Lebensmitteleinzelhandel, Drogeriemärkte, Spezialgeschäfte (Bäcker, Fleischer, Tee/Kaffee usw.), die Handelszentralen, die Industrie und das Management der Markenartikelindustrie sowie alle relevanten Institutionen ab.

Weiters registriert das Internetportal www.handelszeitung.at mittlerweile eine monatliche Zugrifffsrate von 9.000 Besuchern (und 25.000 abgefragte Seiten). Rund 400 Entscheidungsträger der Lebensmittel- und Konsumgüterbranche sind zudem Abonnenten des wöchentlich erscheinenden elektronischen Newsletters der Handelszeitung (Tendenz: steigend). Kein anderes Branchenmedium kann auch nur annähernd auf eine derartig umfassende Verbreitung verweisen bzw. diese dokumentieren.

Was die Aktualität betrifft, so ist dieser Anspruch schon durch die 14-tägige Erscheinungsweise garantiert. Die Handelszeitung erscheint mehr als doppelt so oft wie die relevanten Mitbewerber. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass bei einer Umfrage unter Entscheidungsträgern der Branche die Aktualität als eindeutiger Wettbewerbsvorteil gewertet wird: Mehr als 51 % bezeichnen die Handelszeitung als das aktuellste Branchenmedium. Und der in der Branche konkurrenzlose Internetauftritt der Handelszeitung ist sozusagen das Sahnehäubchen auf diesem Ergebnis.

Was uns besonders freut: Der im Frühjahr des Jahres 2002 durchgeführte Relaunch, also der neue Auftritt von Print- und Online-Ausgabe der Handelszeitung, wird von einer überwältigenden Mehrheit als „richtungsweisend“ beurteilt.
Forderung. Kampagne für Gutes Bier fordert von Parteien Entlastung bei Steuerreform.
Bier müsste deutlich billiger werden, wenn es nicht in unfairer Weise hoch besteuert wäre. Darauf weist die Konsumentenschutzorganisation „Kampagne für Gutes Bier“ (KGB) in Briefen an die Parteichefs der im Nationalrat vertretenen Parteien hin: „Die Biersteuer ist gleich doppelt unfair: Sie ist im Vergleich zu Deutschland, das ja auch kein schlechtes Bier hat, unverhältnismäßig hoch. Und sie diskriminiert die Bierliebhaber gegenüber den Weintrinkern, weil der Finanzminister unverständlicherweise darauf verzichtet, eine Weinsteuer einzuheben, wie das von der EU auch vorgeschlagen wird,“ sagt KGB-Obfrau Britta Dolenc: „Wenn sich die Politik am deutschen Niveau der Biersteuer orientieren würde, wäre sie nur halb so hoch. Am liebsten wäre es uns freilich, wenn es gar keine Biersteuer gäbe - wenn der Staat sich leisten kann, den im Alkoholgehalt wesentlich höheren Wein nicht eigens zu besteuern, dann kann er wohl auch auf die Biersteuer verzichten.“

Bier muss billiger werden
„Wir fordern, dass hier eine Änderung zugunsten des Kulturguts Bier und derer, die es genießen, Platz greift - Bier muss billiger werden,“ erklärt Karl Heimberger, der Obmann Stellvertrer der Kampagne. Die steuerliche Belastung von Bier macht in Österreich 49,5 % aus - allein 24 Prozentpunkte davon sind Biersteuer. Dolenc: „Das heißt, dass der Finanzminister jedem Bierkonsumenten jeden zweiten Schluck Bier wegtrinkt.“

Nach der EU-Erweiterung könnte die Situation noch kritischer werden, wenn nicht steuerlich vorgesorgt wird. Heimberger: „Ich bin für die Osterweiterung, und trotzdem: Wir alle wissen, dass auch jenseits der österreichischen Grenzen gutes Bier gebraut wird, doch fürchten wir um die Auswahl an heimischen Bieren, wenn Brauereien aus den Nachbarländern unmittelbar jenseits der Grenze ihre Produkte zu billigeren Preisen anbieten können als das hier in Österreich möglich ist. Wir fragen daher alle Politiker: Welche Maßnahmen zur Erhaltung des traditionellen österreichischen Kulturguts Bier plant Ihre Partei?"

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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