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Aktuelle Story

18.09.2003

Comeback einer Kultmarke
Studien verweisen laufend auf ihre Kaufkraft, Adeg lockt sie mit einem eigenen Markt; jetzt macht die „Generation 50+“ auch das Internet für ihre Zwecke dienstbar. Knapp 2,7 Millionen Österreicherinnen und Österreicher sind älter als 50 Jahre. Davon surfen laut Austrian Internet Monitor 43 Prozent der 50- bis 59-Jährigen, aber nur 12 Prozent der über 60-Jährigen im Internet.
Der Dachverband der österreichischen SeniorInnen und Telekom Austria haben jetzt die Kampagne „Das Internet ist reif!“ gestartet. Damit soll die Ausgrenzung und Vereinsamung der älteren Bevölkerungsgruppen in Österreich bekämpft und Zugangsbarrieren zu neuen Informationstechnologien beseitig werden.
Den Initiatoren geht es darum die „Sprache“ der jüngeren und der älteren Generation auf einander abzustimmen – zu dieser Sprache gehört auch das Verständnis für die „digitale Welt“.

Ein Schritt dazu ist das kürzlich erschienene Buch „Das Internet ist reif!“. Eine Sammlung von Expertenbeiträgen zum Thema „Digital Divide“ oder „Zwei-Drittel-Gesellschaft“ setzt sich mit der Notwendigkeit auseinander, die große Gruppe der Senioren an der modernen Kommunikationsgesellschaft teil haben zu lassen. Autoren (u. a.): Bundespräsident Thomas Klestil, Karl Blecha, Stefan Knafl oder die Internetberaterin der US-Regierung, Esther Dyson.
Das Buch ist im Echo-Verlag erschienen. Infos: www.seniorkom.at.
Sinalco. Durch mehrfach wechselnde Besitzverhältnisse ist es still geworden um den Softdrink. Jetzt startet die Sinalco Austria GmbH bei Rewe Austria durch.

Sinalco, eine Traditionsmarke mit fast 100-jähriger Geschichte und Kultgetränk aus den 60er- und 70er Jahren, kommt ab 8. September 2003 wieder nach Österreich. Rewe Austria übernimmt mit ihren 95 Merkur Verbrauchermärkten die Erstdistribution in ganz Österreich. Die Markteinführung erfolgt zunächst mit den Sorten Sinalco Orange und Sinalco Cola in der 1,5 Liter PET-Einweg-Flasche. Das Limonadensortiment kann aber jederzeit auf Sinalco Zitrone, Sinalco Zitres, auf Sinalco Light-Produkte und gespritzte Fruchtsäfte erweitert werden. Auch andere Gebindegrößen können sofort umgesetzt werden. Alle Sorten werden ausschließlich mit natürlichem Mineralwasser abgefüllt. In der ersten Phase der Markteinführung werden hauptsächlich Verkaufsförderungsmaßnahmen gemeinsam mit dem Vertriebspartner Merkur am POS durchgeführt.

1905 gilt als Geburtsjahr des aus Deutschland stammenden Softdrinks. Der Markenname lässt sich auf das lateinische „sine alcohole“ – ohne Alkohol – zurückführen. Heute ist Sinalco eine in über 50 Ländern der Welt vertretene Erfrischungsgetränke-Marke, die seit 1937 den markanten roten Punkt als charakteristisches Markenzeichen trägt. Mehrfach wechselnde Besitzverhältnisse wirkten sich allerdings negativ auf die Distribution aus. 1994 übernahm die deutsche Sinalco GmbH Markengetränke & Co.KG von Sinalco International die Lizenzrechte für Deutschland. Seitdem ist die deutsche Sinalco unter dem Dach der Getränkegruppe Hövelmann mit Sitz in Duisburg, Deutschland, in die Mineralbrunnensparte des Unternehmens integriert. Die Getränkegruppe Hövelmann beschäftigt zur Zeit 820 Mitarbeiter, der Umsatz belief sich 2002 auf 750 Millionen Euro. Vier Millionen Hektoliter alkoholfreie Getränke wurden im Vorjahr abgesetzt, 25 Prozent davon entfielen auf Sinalco.
Seit dem 1. Jänner 2003 besitzt die deutsche Sinalco auch das Lizenzrecht für Österreich und Luxemburg und bündelt die Vertriebsaktivitäten in der Sinalco Austria GmbH, eine 100-prozentige Tochter der deutschen Sinalco mit Sitz in Salzburg.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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