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Aktuelle Story

13.11.2003

Erfolgreiche Modernisierung
Umsätze im Lebensmittelhandel sollen heuer um 2,5 Prozent steigen.

Die Österreicher lassen es sich heuer wieder besser schmecken. Rewe, Hofer & Co. kommt die größere Lust auf Lebensmittel nun finanziell zugute. Der heimische Lebensmittelhandel (inkl. der Diskonter Hofer und Lidl) könne sich 2003 über ein Umsatzplus von nominell rund 2,5 Prozent freuen, prognostizierte Michael Braun, Pressesprecher beim Wiener Beratungsunternehmen RegioPlan. Im Vorjahr verbuchte die Branche mit 13,42 Mrd. Euro einen nominellen Umsatzanstieg von 1,7 Prozent, was real ein leichtes Minus bedeutete.
Die höheren Erlöse werden heuer in weniger Lebensmittelläden verdient. Braun rechnet damit, dass die Zahl der Outlets heuer um ein Prozent sinken wird. Bis zu 1.200 vor allem kleine Geschäfte müssten mittelfristig ihre Türen schließen. Damit setze sich der Trend hin zu weniger Standorten mit größerer Verkaufsfläche fort. Der Anteil der Lebensmittelhändler unter 400 Quadratmeter Verkaufsfläche schrumpfte nach Angaben von RegioPlan von 62 Prozent im Jahr 2000 auf rund 60 Prozent 2002.
Die Diskonter fahren heuer verstärkt zweigleisig, so Regioplan. Sie bieten neben Ess- und Trinkbarem zunehmend eine größere Auswahl etwa an Kleidung, Computern oder Einrichtungsgegenständen an und dehnen damit ihr über Jahre beschworenes Billig-Image auf so genannte non-food Produkte aus. Attraktiv sei dieses Vorgehen für die Diskonter, weil bei diesem Sortiment wesentlich höhere Spannen als bei Lebensmitteln zu erzielen seien, so Braun. Den Vormarsch der Diskonter spüren die großen Ketten in Österreich deutlich - und tauschen laut Braun daher zunehmend teure Markenwaren gegen Produkte der eigene Marke aus. Vertreter dieser Gruppe wie Rewe und Spar machten sich zudem auch gegenseitig Konkurrenz.
Spar. Modernisierungs-offensive geht mit Elan in die nächste Runde.

Rund 120 selbstständige Spar-Kaufleute aus ganz Österreich haben ihre Märkte nach dem neuen Spar-Konzept modernisiert, 35 weitere folgen noch bis Ende dieses Jahres. Für 2004 sind nochmals 150 Märkte geplant. Zur Spar-Modernisierungsoffensive zählt mehr, als nur die Märkte nach den neuesten Trends und Konzepten der Ladengestaltung einzurichten. So wird das komplette Sortiment eines durchgearbeitet und herausgefiltert, in welchen Sortimentsbereichen zusätzliche Regale platziert werden können. Diese Form der Sortimentsvergrößerung hat bei den Kunden bereits großen Zuspruch gefunden, so Mag. Fritz Poppmeier, Spar Vorstandsmitglied. Die Zahl der selbstständigen Spar-Kaufleute geht leicht zurück. Zugenommen hat allerdings deren Gesamtverkaufsfläche. Diese lag per Ende 2002 bei 246.922 m2. Im Durchschnitt sind das rund 300 m2 pro Geschäft. Im vergangenen Jahr konnte im Vertriebskanal selbstständige Kaufleute ein Umsatzzuwachs von 2,9 Prozent verzeichnet werden.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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