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Aktuelle Story

27.11.2003

Exportoffensive in neue Länder
Eröffnung. 480 m2 Biomarkt mit Schwerpunkt Frische und Feinkost.

480 m2 Verkaufsfläche, ca. 4000 Artikel, 14 Angestellte, Ernährungsberatung, eigene Bio Fleischerei als Shop in Shop Lösung. Weitere Sortimentsschwerpunkte des Bio-Supermarktes sind Mopro-Frischware, Fleischersatzprodukte wie Tofu, Sojamilch und Lupino, Backwaren und Konditoreiprodukte, Trockenware, Convenience Produkt und sogar Tierfutter und Hygieneartikel gibt es im Bio-Supermarkt. Aber auch eine umfangreiche Weinabteilung sowie ein Fachliteratur werden den Kunden geboten. Der Biomarkt Maran im 7. Wiener Bezirk wurde kürzlich eröffnet. Stefan Maran, Geschäftsführer des Biomarktes Maran, schlägt mit seinem 2. Biosupermarkt einen klaren Weg in Richtung Moderne Ladengestaltung ein. Eingerichtet und gestaltet wurde der Supermarkt nach Feng Shui. „Besonderer Wert wird nicht nur auf Top-Qualität sondern vor allem auch auf Beratung gelegt,“ so Maran.
Initiative. Die Chancen auf den Märkten der „neuen“EU-Mitglieder sind enorm.

Gerade mit Ungarn und Tschechien verbindet uns ein gemeinsames Erbe: die Kulinarik. Speisen und Getränke der Nachbarländer sind uns nicht unbekannt. Ebenso genießen Tschechen, Slowaken und Ungarn die Traditionen der österreichischen Küche.
Mit 1. Mai 2004 kommen 10 neue Länder in die EU, mit ihnen rund 450 Mio. Einwohner. Ein neuer Markt für die österreichischen Produzenten hat sich aufgetan. „Mit der Beseitigung der Grenzbalken zu seinen Nachbarn im Norden und Osten wird den laufenden bilateralen Beziehungen ein weiterer Impuls gesetzt“, fasst Wirtschaftskammer Vizepräsident Dr. Richard Schenz die Exportoffensive 1-24 zusammen.

Was ist die Exportoffensive?
Die Exportoffensive 1-24 ist eine gemeinsame Initiative des Lebensministeriums und der Wirtschaftskammer Österreich, sowie der Agrarmarkt Austria Marketing GmbH. Den österreichischen Lebensmittel- und Getränkeherstellern wird die Möglichkeit geboten, im Rahmen einer Firmenpräsentation in sieben Ländern ihre Produkte den dort ansässigen Handelsunternehmen zu präsentieren. Die Durchführung der Firmenpräsenationen erfolgt durch die österreichischen Außenhandelsstellen der Außenwirtschaft Österreich. Die Auftaktveranstaltung erfolgte am 1. Oktober in Budapest, am 29. Oktober fanden sich rund 60 Unternehmen in Prag ein, um ihre Produkte vorzustellen und mit rund 160 tschechischen Importvertetern aus Handel, Großhandel und Gastronomie zusammenzutreffen.
Weitere Stationen der Exportoffensive sind Laibach/Slowenien, Warschau/Polen, Pressburg/Slowakei, Bukarest/Rumänien und Sofia/Bulgarien.
Die Informationen über die Möglichkeiten einer Beteiligung erhalten Sie unter
www.export1-24.at.

Ängste überwinden
Veränderungen und Neues bedeuten immer wieder Unsicherheiten. „In der Anbahnung von Kooperationen mit den neuen Beitrittsländern stehen mit Sicherheit Ängste im Vordergrund“, erklärt Bundesminister für Landwirtschaft und Umwelt Dr. Josef Pröll die Notwendigkeit einer Exportoffensive in die Beitrittsländer. „Wir wollen die Kommunikationsbasis schaffen, um Hersteller und Handel zu gemeinsamen Gesprächen und somit zu einer win-win-Situation zu bringen“, so Pröll. Alleine für die Prag-Initiative geben Bund und Außenwirtschaft 130.000 Euro aus, wovon jeder die Hälfte trägt.

Spezielles zu Tschechien
Die Situation des Lebensmittelhandels in Tschechien unterscheidet sich nicht drastisch von jener in Österreich, denn: 11 % der Supermärkte machen 60 % des Umsatzes. Umso wichtiger für die heimische Industrie in Tschechien Fuss zu fassen und gute Kontakte zu knüpfen. Bereits Anfang der neunziger Jahre begannen die ausländischen Handelsketten auf den tschechischen Markt vorzudringen. Die erste war die niederländische gesellschaft Ahold, die in der Tschechischen Republik die Tochtergesellschaft Euronova gründete. Zu den führenden Handelsketten gehören weiters die Firmen Makro, Rewe, Tesco, Julius Meinl, Globus, Kaufland und Delvita.
Der neue Typus für Einkäufe sind Hypermärkte, die in den vergangenen Jahren einen rasanten Aufstieg verzeichnen konnten. Wichtig ist auch, dass aufgrund der noch realtiv niedrigen durchschnittlichen Kaufkraft der tschechischen Bevölkerung die Kunden bei Preisen sehr sensibel sind.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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