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Aktuelle Story

04.02.2004

Etappenziel erreicht
Messezentrum wien neu. „Eindrucksvoller hätte die Bestätigung für die Sinnhaftigkeit des MessezentrumsWienNeu nicht ausfallen können“. So kommentierte Direktor Johann Jungreithmair, Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung von Reed Exhibitions Messe Wien, die Bilanz der ersten Veranstaltung in den Hallen des unter Federführung von Architekt Prof. Gustav Peichl geplanten neuen Messezentrums. Mehr als 110.000 Reise- und Automobilbegeisterte hatten an den vier Messetagen das MessezentrumWienNeu regelrecht gestürmt.

Die Akzeptanz dieser tollen Infrastruktur gibt auch Bürgermeister Dr. Michael Häupl und WK-Präsident Komm.-Rat Walter Nettig recht, die sich als Spitzenrepräsentanten von Stadt und Wirtschaftskammer Wien in allen Entscheidungsphasen voll für das MessezentrumsWienNeu eingesetzt haben. „So haben sie die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass Wien am besten Weg ist, in den Reigen der europäischen Top-Messe- bzw. Kongressmesse-Locations zurückzukehren,“ hob Jungreithmair die wirtschaftsstrategische Bedeutung des MessezentrumsWienNeu nicht nur für die Stadt Wien, sondern für Gesamt-Österreich hervor.
Export. Wurst und Käse aus Österreich sind in Deutschland beliebt.

Deutschland hat zwar auch 2003 mehr Lebensmittel aus Österreich importiert, die Zuwächse sind aber geringer ausgefallen als im Jahr davor. Nach ersten Zahlen (AMA und Statistik Österreich) stiegen die reinen Agrarexporte nach Deutschland 2003 um 4 % auf 1,52 Mrd. E. Die Importe aus Deutschland lagen mit 1,97 Mrd. E auf Vorjahresniveau.
In drei bis vier Jahren erhofft die AMA Marketing bereits eine ausgeglichene Bilanz, betonte AMA Marketing-Geschäftsführer Stephan Mikinovic bei der Eröffnung der alljährlich parallel zur Grünen Woche in Berlin stattfindenden „Österreich-Wochen“.
Mengenmäßig sanken die Ausfuhren der heimischen Exporteure nach Deutschland um rund 2 Prozent auf 1,73 Tonnen. Das war der erste Rückgang bei wertmäßiger Steigerung seit dem EU-Beitritt Österreichs 1995. Angesichts der EU-Erweiterung könne Österreich nicht mehr mit Billigprodukten im Export reüssieren. Die Ausfuhren von Käse nach Deutschland stiegen um 6 Prozent auf 119 Mio. E und erreichten damit bereits fast den um 2 Prozent gesunkenen Importwert von derzeit 126,5 Mio. E. Milch- und Milchprodukte sind mit einem mengenmäßigen Anteil von einem Fünftel hinter Getränken die wichtigste Gruppe bei den Lebensmittelexporten. Erfreulich ist der deutliche Rückgang der Rohmilchexporte (– 33 Prozent), während im Gegenzug Käse (+ 6 Prozent) und andere Milchprodukte (+ 30 Prozent) zulegten. Die Exporte von Rindfleisch stiegen nach einem Tiefstwert von 6,9 Mio. E 2002 für das hochgerechnete Jahr 2003 um 10 Prozent auf 7,6 Mio. E. Die Importe legten 2003 ebenfalls um 10 % auf auf 22,5 Mio. E zu. Die Ausfuhren von Schweinefleisch stiegen wertmäßig um 8 %, die Einfuhren sanken um annähernd 11 %. Die Exporte von heimischen Wurstwaren nach Deutschland sind wertmäßig um rund 35 % auf 44 Mio. E gestiegen.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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