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17.03.2004

Online-Marktplatz eBay
Brau Union. Zählt man die im Jänner 2004 operativ dazu gestoßenen Ost- und Südosteuropa-Brauereien von Heineken dazu, setzte die Brau Union 28,2 Mio. hl ab.

Den Netto-Umsatz bezifferten Brau Union-Chef Karl Büche in einer Pressekonferenz mit seinen Vorstandskollegen Wolfgang Berger-Vogel und Stefan Orlowski mit 2,1 Milliarden Euro.
Ein Ergebnis für die Brau Union neu wurde nicht vorgelegt, weil die ehemalige BBAG erst mit Beginn des vierten Quartals 2003 zur Gänze in das Heineken-Geschäft konsolidiert wurde. Ab 2004 könne wieder ein Ergebnis dargestellt werden, hieß es. Der Vorstand sagte lediglich, die alte BBAG hätte 2003 vor Einmal- und Konsolidierungseffekten neuerlich ein Rekordergebnis erzielt. Beim Bier habe es ein zweistelliges Plus gegeben, bei Immobilien gab es gleichfalls mehr Gewinn und auch der Fruchtsaftbetrieb Pago brachte ein Ergebnisplus.

In der Heineken-Bilanz ist die Brau Union nur mit drei Monaten 2003 vertreten. Das heißt, nur der Absatz des Schlussquartals der BBAG (2,6 Mio. hl) floss aus der früheren „Büche-Region“ nach Amsterdam in die Bilanz ein. In Summe setzte die BBAG 2003 13,3 Mio. hl Bier ab. Mitsamt der Ost-Betriebe Heinekens, die ja im Jänner 2004 unter das Dach der Österreicher kamen, deckt die Brau Union neu mit 28,2 Mio. hl im Heineken-Konzern mehr als ein Viertel des gesamten Konzern-Bierverkaufsvolumens (2003: 99 Millionen Hektoliter) ab und ist nun Arbeitgeber für rund 16.000 Menschen. In Österreich waren zum Ultimo 2.488 Mitarbeiter tätig.

In sieben von neun Heimmärkten ist die Brau Union bei Bier jetzt Nummer eins, darunter unangefochten in Österreich. Die beiden größten Umsatzbringer waren im vorigen Jahr Polen (799,6 Mio. Euro) und Österreich (579,8 Mio. Euro). Vom gesamten Absatzvolumen der Brau Union neu entfiel ebenfalls mehr als die Hälfte (54 Prozent) auf diese beiden Länder. In Summe stieg der Getränkeabsatz (Bier und alkohoholfreie Getränke) um 4,9 Prozent auf 31,9 Millionen Hektoliter.

Für die EU-Erweiterung (per 1. Mai) sieht sich der nunmehrige Heineken-Teilkonzern, der seine Aktivitäten künftig von Wien und Linz aus steuert, vorbereitet. Die zweifache Integration – BBAG zu Heineken, sämtliche Ost-Ländergesellschaften Heinekens zu Brau Union – wurde im Jänner 2004 operativ weitgehend abgeschlossen.
Der nach eigenen Angaben weltgrößte Online-Marktplatz eBay will in Österreich durchstarten. Die „.at“-Domain gibt es seit 2001, die Seite wurde aber bisher von Deutschland aus betreut. Nun hat eBay eine Österreich-Niederlassung in Wien-Floridsdorf mit 10 Mitarbeitern als „lokale Anlaufstelle für Powerseller, interessierte Kunden und Partner“ gegründet.
eBay Österreich sei bereits jetzt mit monatlich 459.000 einzelnen Besuchern und 160 Mio. Seitenabrufen sowie einer Reichweite von mehr als 21,1 Prozent der größte lokale Online-Marktplatz, betonte eBay Austria-Geschäftsführer Anton von Rüden. Dies belege auch ein unabhängiges Ranking von Comscore Networks, das eBay für Jänner 2004 gemessen an der Reichweite bei österreichischen Internetusern mit 21,1 Prozent als führende E-Commerce-Website vor Geizhals.at (10,3 Prozent), Eduscho.at (8,7 Prozent) und OneTwoSold.at (7,1 Prozent) ausweise. In Deutschland habe eBay eine Reichweite von 54 Prozent, diese Größenordnung peile man auch in Österreich an.
Über eBay würden in Österreich derzeit alle 2 Minuten ein Sammlerstück, alle 10 Minuten ein Handy, alle 5 Minuten eine Antiquität und ein Kleidungsstück verkauft, berichtete von Rüden. Die 1995 in Kalifornien gegründete Internet-Plattform eBay wies 2003 weltweit ein Handelsvolumen von 23,8 Mrd. US-Dollar aus und hat weltweit mehr als 94 Mio. registrierte Nutzer.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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