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Aktuelle Story

28.01.2011

Eine Notwendigkeit
Die Umsetzung der Deponie-Verordnung und die damit zusammen hängenden regionalen Anpassungen der getrennten Verpackungssammlung führen zu einer größeren Vielfalt bei der getrennten Sammlung von Kunststoff- und Metallverpackungen aus privaten Haushalten.
Das Sammelservice, eine Erweiterung der ArgeV-Homepage, soll dem Konsumenten Wissenswertes und Tipps zur Verpackungssammlung und -verwertung bieten. Auf der Website www.sammelservice.at (oder www.dergelbesack.at) kann der Besucher klar auf einen Blick sehen, wie in seiner Region Kunststoff- und Metallverpackungen gesammelt werden, wann der Gelbe Sack abgeholt wird, wie die Sortierung und Verwertung funktioniert, welche neuen Produkte aus den gesammtelten Altstoffen entstehen und vieles mehr.

Beim Durchklicken durch die Österreichkarte oder durch Eingabe der Postleitzahl findet man für jede Gemeinde das aktuelle Sammelsystem und die zuständigen Sammelpartner der ArgeV. Auch erfährt man genau, was in der Blauen bzw. Gelben Tonne oder im Gelben Sack gesammelt wird. In Regionen mit Holsystem findet man ebenso einfach den nächsten Abfuhrtermin.
Im Link-Bereich wurden ergänzende Verknüpfungen zu allen Abfallwirtschaftsverbänden, Sammel- und Sortierpartnern der ArgeV, Trenn-ABCs von Verbänden oder Ländern und „richtig sammeln ist doch logisch“ eingerichtet.
Studie über den Stellenwert von Werbung und Markenartikeln.

Eine Repräsentativerhebung der SN Verlagsforschung auf Initiative des Fachverbandes Werbung durchleuchtete den Stellenwert von Werbung und Marke aus Sicht von Österreichs Konsumenten. Dass die Zahl der täglichen Werbekontakte von den Konsumenten unterschätzt werden, ist naheliegend, aber nicht die Dimension um den Faktor 10 und mehr. Jüngere (Annahme im Schnitt 563 tägliche Werbeimpulse) und männliche (418) Bevölkerungsteile nehmen eher hohe Kontaktzahlen an als Frauen (130).
Dass Werbung als „notwendig“ (55 %) bis „unbedingt notwendig“ (39 %) gesehen wird, ist ein Hinweis auf die heute weitgehende, generelle Akzeptanz. 66 % schätzen den Informationswert, 46 % fühlen sich allerdings gestört davon, 42 % ungewollt beeinflusst, 15 % denken, Werbung habe auf sie keine Wirkung. 90 % bemerkten in den letzten Jahren Veränderungen in der Machart von Werbung: 63 % finden sie erotischer, 51 % witziger, 42 % preisbezogener und nur 14 % langweiliger als früher.

Marken fehlt Profil
Der zweite Teil der Studie zielte auf die Erkundung des Stellenwertes von Marken ab. Hier glauben 54 % keinen Unterschied zwischen Markenartikeln und Handelsmarken festzustellen. Zuordnung von „guter Qualität“ verbinden
83 % mit dem Markenbegriff, allerdings mit dem Handicap „teuer“ (76 %). 75 % der Befragten sind jedoch bereit, tatsächlich mehr für die Markenqualität zu zahlen. Hierbei wird besonders bei Autos, Mode und Sportartikeln zukünftig steigendes Markeninteresse zu verzeichnen sein. Betreffend die Antworten auf seine letzte Frage relativiert SN-Marktforscher Hans Paischer die Ergebnisse: „Für 88 % ist die österreichische Herkunft eines Produktes ein gutes Kaufargument. Die Frage ist, ob das in dem Umfang beim Kauf real umgesetzt wird, oder ob andere Faktoren wie der Preis das wichtigere Argument sind“.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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