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Aktuelle Story

28.01.2011

Erfolge im Außenhandel
Die Internetnutzung hat auch 2003 ihr Wachstum fortgesetzt. Dies ergab die aktuelle Media-Analyse (Quelle: medianet März 2004). Interessant dabei, dass nicht nur der Internetnutzungsgrad um 3,2 Prozent auf 26,2 Prozent pro Tag (pro Monat immerhin bereits 44,9 Prozent) gestiegen ist, sondern auch die Anzahl der Nicht-User im Gegensatz dazu um 3,8 Prozent auf 57,9 Prozent gegenüber 2002 gesunken ist.
Regional gesehen sind weiterhin die städtischen Ballungszentren, wie Wien und Graz on-top, was das Surfen im Internet angeht. Online-Muffel hingegen sind die Kärntner und Burgenländer. Die geschlechterspezifische Verteilung der Online-User liegt mit zwei Drittel eindeutig noch in Männerhand.
Spitzenreiter beim Verwendungszweck im Internet sind weiterhin
E-Mails mit 38,1 Prozent (34,5 Prozent 2002) und das gezielte Suchen mit 35,4 Prozent (31,8 Prozent 2002).

Da auch das Vertrauen ins Internet und dessen Zahlungsverkehr weiterhin steigt, ist auch die Bereitschaft, Onlinegeschäfte abzuwickeln angewachsen (von 10,4 auf 12,9 Prozent). Generell steigt die Akzeptanz des Internets als Informationsmedium. Das Business konsolidiert sich, die Konsumenten werden zahlungsbereiter. Dieser Trend bestätigt sich auch in den gestiegenen Ausgaben für Onlinewerbung, wobei das B2B-Portfolio immer interessanter wird.
Milchwirtschaft 2003 mit positivem Ergebnis, Zahl der Milchbauern geht weiter zurück.

Der Gesamtumsatz der österreichischen Milchwirtschaft ist 2003 leicht, um 0,2 Prozent auf 1,75 Mrd. Euro gestiegen. Damit tragen die Molkereien rund 28 Prozent zum Umsatz der gesamten Lebensmittelbranche bei. Die Eigenkapitalausstattung erreicht mit 45 Prozent einen „Top-Wert“, sagte der Präsident der Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter (VÖM), DI Hans Steiner, „die Branche ist gut unterwegs“.
Erschwernisse für die 99 Milch verarbeitenden Betriebe in Österreich – die Zahl hat sich in den vergangenen Jahren kaum verändert – kamen 2003 durch die Situation im österreichischen Handel zu, der mit Rabattschlachten und dem Forcieren von Handelsmarken die Verarbeitungsbetriebe unter Druck setze. Der Handel sei jedoch ein wichtiger Partner für die Molkereien, betonte Steiner.
Sorgen bereitet den Milchverarbeitern auch die ab 1. Juli 2004 in Kraft tretenden Beschlüsse der EU-Agrarreform: Durch das Absenken der Interventionspreise für Magermilchpulver und Butter sowie die Beschränkung der Einlagerungsmenge von Butter werde sich der Preisdruck am europäischen Milchmarkt weiter verschärfen, erwartet Steiner.

Österreichs Außenhandel mit Milch- und Milchprodukten entwickelt sich nach wie vor positiv: „Die Erfolgsstory geht weiter“, so Steiner. Das Jahr 2002 brachte Exporte im Ausmaß von 649,3 Mio. Euro und Importe von 402,3 Mio. Euro, was ein positives Handelssaldo von 247 Mio. Euro ergibt. Damit erwirtschaftet die Milchwirtschaft rund 23 Prozent der gesamten Lebensmittelexporte. Hauptexportträger ist weiterhin Käse.
Für die EU-Erweiterung ist die Milchwirtschaft grundsätzlich optimistisch, Markterfolge werden allerdings erst mittel- und langfristig zu erzielen sein. Erste Listungen in den Supermärkten der neuen EU-Länder seien vor allem in Tschechien, Ungarn und der Slowakei zu erwarten.

Die österreichischen Milchbauern haben im Vorjahr 2,645 Mio. Tonnen Milch an die Molkereien geliefert, um 0,2 Prozent weniger als 2002. Im Schnitt sind das 48.981 kg Milch je Betrieb im Jahr, was jedoch nur einem Fünftel der durchschnittlichen Milchanlieferung in der EU entspricht. Österreich hat auf Grund seiner kleinen Agrarstruktur nach wie vor die geringste Milchanlieferung im Vergleich aller EU-Länder. Seit 1995 ist die Zahl der Milchlieferanten um ein Drittel von 76.630 auf 54.500 Milchbauern gesunken.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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