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Aktuelle Story

09.06.2004

Einkaufen im Osten
Online-Shoppen mit der Kreditkarte wird sicherer. Sowohl Visa als auch Mastercard haben im Herbstr mit „Verified by Visa“ und dem „Mastercard Secure Code“ neue Standards gestartet, die den komplizierten und teuren Vorgänger SET (Secure Electronic Transactions) ablösen. Der Kunde muss künftig kein Programm mehr auf seinem PC laden, sondern neben der Kartennummer nur einen Pin-Code eingeben. Dadurch erhält der Händler eine Zahlungsgarantie, weil die Karte nicht mehr missbräuchlich verwendet werden kann. Bei jeder Transaktion wird überprüft, ob sowohl der Karteninhaber als auch der Vertragspartner jene Teilnehmer am Zahlungsverkehr sind, für die sie sich ausgeben.
Durch die Eingabe eines persönlichen Passwortes beim Bezahlungsvorgang wird sichergestellt, dass der Besteller der rechtmäßige Besitzer der Karte ist. Somit ist keine missbräuchliche Verwendung der Karte durch unautorisierte Personen mehr möglich. Für die Vertragspartner von Visa und Mastercard besteht darüber hinaus bei Zahlungsbestätigung eine Zahlungsgarantie.
Die nächsten Schritte für das bargeldlose Bezahlen: Ab Juli wollen Visa und Mastercard ihre Karten neben dem herkömmlichen Magnetstreifen mit einem EMV (Europay / Mastercard / Visa)-Chip versehen. Dadurch soll auf absehbare Zeit auch das bargeldlose Zahlen an Kassen-Terminals sicherer werden.
Slowakei. Offene Geschäfte am Sonntag und niedrige Preise locken heimische Käufer. Der „Ikea-Bus“ fährt vorerst nicht.

Die slowakischen Einkaufszentren im Süden Preßburgs bemühen sich zunehmend und nach eigenen Angaben mit großem Erfolg um Kunden aus Österreich. „In den ersten Tagen nach dem EU-Beitritt der Slowakei haben wir ein erhöhtes Interesse österreichischer Kunden verzeichnet“, sagt der Direktor des Einkaufszentrums „Danubia“ in Petrzalka nahe der österreichisch-slowakischen Grenze, Lubomir Hatapka.
Die Handelskette Tesco hatte als erste damit begonnen, in Österreich mit Plakaten um Kunden zu werben. Besonders an den Wochenenden sind die Parkplätze vor den Einkaufszentren voll mit Autos aus Österreich. In einigen Geschäften im Einkaufszentrum „Danubia“ kann man auch schon mit Euro bezahlen. Die Einkaufszentren im Norden der slowakischen Hauptstadt verzeichnen hingegen keine spürbare Zunahme der Kunden aus Österreich.
Ikea-Österreich-Chef Urs Meier hatte im Rahmen der Diskussion um die Ladenöffnung an Sonntagen die Überlegung geäußert, österreichischen Kunden sonntags Einkaufsbusse nach Preßburg anzubieten. In der Slowakei gibt es keine Beschränkung der Ladenöffnungszeiten. Nach Angaben der slowakischen Marketing-Chefin von Ikea, Jana Hrubcova, werden aber bis auf weiteres keine Ikea-Busse zwischen Wien und Bratislava verkehren.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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