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12.08.2004

Dobre dan, Billa
Ja! Natürlich. Vor 10 Jahren startete Billa die Bio-Linie und hat damit eine landesweite Nachfrage ausgelöst.

1994 startete Ja!Natürlich mit 30 Produkten aus den Bereichen Obst, Gemüse und Milch und einigen wenigen Lieferanten. 1999 standen bereits 200 Bio-Produkte von Ja!Natürlich in den Regalen – hergestellt in Kooperation mit 5.000 österreichischen Bio-Bauern. Zum 10-Jahres-Jubiläum sorgen 7.000 Bauern täglich für 400 frische Lebensmittel in Bio-Qualität. „Für Ja!Natürlich sind die Erfolge der vergangenen 10 Jahre ein großer Ansporn zur ständigen Weiterentwicklung und zum Ausbau des Sortiment,“ so Mag. Martina Hörmer, Eigenmarkendirektorin Ja!Natürlich.
Für die Landwirtschaft
Die enge Zusammenarbeit mit den österreichischen Bio-Bauern und die Förderung der biologischen Landwirtschaft sei mittlerweile eine Konstante in der Firmengeschichte. Seit 1994 hat Ja!Natürlich den österreischischen Landwirten in Summe rund 70 Millionen Euro als Bio-Qualitätszuschlag ausbezahlt. Rund 80 % des österreichischen Bio-Getreideaufkommens wird an die Partnerbetriebe geliefert, die Brot und Gebäck für den gesamten Rewe-Konzerns erzeugen. 2003 wanderten bei Billa und Merkur rund 50 Millionen Ja! Natürlich-Semmeln über den Ladentisch.
Betriebe wie die Pinzgau Milch sowie die Alpenmilch Salzburg sorgen dafür, dass Milch, Butter, Joghurt, Molke und ein Teil des Käsesortiments in bester Qualität aus Salzburg als Ja!Natürlich Produkte vermarktet werden. Bio-Rindfleisch stammt ebenso aus der Nationalparkregion. Eine besondere Spezialität der Region ist das Jungrindfleisch, das aus dem Pinzgau bezogen wird. Mutterkuhhaltung, ausgewählte Rassen und die Vitalität der Bio-Jungrinder bilden die Grundlage für dieses besonders kalorienarme und hochwertige Fleisch, so Hörmer.
Rewe startet mit Billa in Russland. 300 Mio. E werden investiert.

Die zweitgrößte deutsche Lebensmittelgruppe Rewe – in Österreich über Rewe Austria mit Billa, Merkur, Bipa, Mondo/Penny und Emma vertreten – steigt mit einer Investition von 375 Mio. US-$ (303 Mio. E) unter der Marke „Billa“ in den russischen Lebensmittelhandel ein. Rewe-Chef Dieter Berninghaus hat in Moskau in Anwesenheit des deutschen Bundeskanzlers Gerhard Schröder und Russlands Präsident Wladimir Putin einen Rahmenvertrag über ein Joint-venture mit der Marta Holding unterzeichnet, teilt Rewe mit.

Die bisher von Marta betriebenen Supermärkte, die zu einem überwiegenden Teil zur internationalen Spar-Gruppe zählten, werden auf die Marke „Billa“ umgestellt. Bis Ende des Jahres sei geplant, in Moskau mindestens 20 Märkte umzustellen und neu zu eröffnen.
2003 ist der Brutto-Umsatz von Rewe Austria mitsamt der von Österreich aus betreuten Auslandstöchter um 6,9 % von 7,2 auf 7,7 Mrd. Euro gestiegen. Das Filialnetz wurde von 2.246 auf 2.350 Märkte ausgeweitet. Im Rewe Austria-Konzern waren im vergangenen Jahr 48.200 Mitarbeiter beschäftigt, um 2,3 % mehr als 2002.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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