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09.12.2004

119 Märkte von Metro übernommen
ECR. Einen effizienten Schulterschluss schaffen Industrie und Handel über die Synchronisation von Stammdaten.

Die Zusammenarbeit von Industrie und Handel gewinnt zunehmend an Bedeutung, starke Innovationen und entsprechende Markenführung reichen für erfolgreiche Unternehmen nicht mehr aus. So lautete der Tenor der jüngsten Tagung der so genannten Efficient Consumer Response (ECR)-Initiative, einer Plattform, im Rahmen derer Handel und Industrie an einem Strang ziehen, um gemeinsam die Wünsche und Bedürfnisse der Konsumenten besser, sicherer, schneller und kostengünstiger erfüllen zu können. Einer Inflationsrate von rund 2 Prozent pro Jahr als Durchschnitt über die vergangenen zehn Jahre stehe eine Preissteigerung der Konsumgüterindustrie von nur rund 1 Prozent gegenüber. „Die effiziente Zusammenarbeit aller an der Wertschöpfungskette Beteiligten wird daher immer notwendiger“, betonte Dr. Rainer Herrmann, Vorsitzender bei ECR Austria. Internationalen Studien zu Folge gehen beispielsweise 3,5 Prozent des Verkaufswertes jährlich durch eine ineffiziente Versorgungskette verloren. Alle Beteiligten seien daher aufgefordert, sich aktiv einzubringen, denn ECR sei nicht alleinige Spielwiese der internationalen Big-Player wie Wal-Mart, Tesco, Carrefour und Metro einerseits und Procter & Gamble, Unilever, Nestlé und Kraft Foods andererseits – die Einbindung der KMUs sei daher besonders wichtig.
Ein Thema, das alle betrifft, sei beispielsweise die Synchronisation von Stammdaten. Den Angaben zufolge weisen 34 Prozent der Liefereinheiten und 51 Prozent der Endverbrauchereinheiten international gesehen Datenfehler auf. Dabei führt der Einsatz von SINFOS als Datenbankprogramm sowohl zu einem Zeitgewinn beim Informationsaustausch und steht auch für gesteigerte Qualität und Sicherheit bei Industrie und Handel.
Die Prioritäten seitens des Handels fasste Johannes Alt, Co-Vorsitzender bei ECR Austria, zusammen: „Elektronischer Datenaustausch – wobei die technischen Möglichkeiten gegeben, der Umsetzungsgrad in den Unternehmen aber noch zu gering ist – und die Warenverluste in der Wertschöpfungskette sind ein Riesenthema.“ Dass ECR in Österreich lebt, steht für ihn außer Frage, „Theorien und Empfehlungen sind ausgearbeitet und publiziert. Jetzt geht es um Implementierungen. Erfolge können nur erreicht werden, wenn alle gemeinsam anpacken und die gewonnenen Erkenntnisse entsprechend umsetzen.“
Rewe profitiert von der Straffung des Metro-Ladennetzes in Deutschland.

Deutschlands größter Handelskonzern Metro strafft sein Ladennetz. Und der zweitgrößte Lebensmittelhändler in Deutschland, Rewe, greift bei mehr als hundert Märkten der Filialkette „Extra“ zu, vor allem in Ost- und Süddeutschland. Rewe ist der Mutterkonzern der Rewe Austria.
Mit 1. Jänner 2005 gibt die Metro Group in Deutschland fast jeden dritten ihrer noch 443 Extra-Verbrauchermärkte ab. Auf die vom Verkauf oder Schließung betroffenen 137 Extra.Filialen entfällt ein Umsatz von rund 550 Mio. Euro.
Die Kartellbehörden müssen noch zustimmen.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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