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06.07.2005

„Das sind wirklich Österreicher“
RegioPlan hat die regionale Verkaufsflächendichte im österreichischen Einzelhandel berechnet und zeigt, wohin die EKZ-Entwicklung geht.

Österreich ist mit einer Dichte von 1,62m2/EW im Einzelhandel um immerhin 19% dichter besetzt als Deutschland. Auch die Schweiz weist mit einer Verkaufsflächendichte von rund 1,2m2/EW einen deutlich geringeren Wert auf.
Die Bundeshauptstadt Wien liegt mit einer Verkaufsflächendichte von 1,47m2/EW deutlich über anderen Metropolen. Paris kommt beispielsweise nur auf etwa 0,4m2/EW, London gar nur auf 0,3m2/EW. Im nationalen Vergleich im Osten ist Polen voran: Warschau nimmt hier mit 0,3m2/EW eine führende Position ein.
Auf Bundesländerebene liegen in Österreich die Werte relativ gleich auf. Vier Bundesländer liegen innerhalb von 5% des österreichischen Durchschnitts. Wien weist einen erwartungsgemäß niedrigen Wert aus.
Österreich ist europaweit bei der Einkaufszentren-Dichte im absoluten Spitzenfeld. Derzeit sind 34 neue Standorte am Entstehen, zusätzlich werden 25 bestehende Zentren wesentlich erweitert – zum Beispiel Europark in Salzburg, Lugner City in Wien oder UNO-Shopping bei Linz.
In Österreich existieren derzeit 110 Einkaufszentren (Verkaufsfläche mehr als 5.000 m2) mit insgesamt 1,6 Mio. m2 Verkaufsfläche und einem jährlichen Zuwachs von 90.000 m2. Bezüglich der Einkaufszentren-Dichte nimmt Österreich in Europa eine Spitzenposition ein. Mit 0,25 m2 Verkaufsfläche pro Einwohner wird Österreich lediglich von Norwegen, Schweden und den Niederlanden überholt.
Derzeit sind 800.000 m2 Verkaufsfläche geplant oder bereits in Bau. Allein 2005 kommen bzw. kamen ca. 140.000 m2 Einkaufsfläche hinzu.

Überblick
Bundesland - Dichte in m2/EW
Niederösterreich 1,82
Kärnten 1,78
Steiermark 1,71
Tirol 1,62
Ö-Durchschnitt 1,62
Salzburg 1,57
Oberösterreich 1,55
Wien 1,47
Burgenland 1,43
Vorarlberg 1,28
ACNielsen hat im Auftrag von LK-Handelszeitung 1.000 Haushalt führende Personen nach ihrer subjektiven Meinung gefragt, welche der genannten Handelsorganisationen als „österreichisch“ empfunden werden.

Die repräsentative Befragung mittels CATI (Computer-Assisted Telephone Interviewing) brachte zum Teil überraschende Ergebnisse. „Spar Supermarkt“ liegt an der Spitze (67%). Im Westen Österreichs (Tirol: 75%) wird dies deutlich stärker wahrgenommen als im Osten (Wien: 60%). Eurospar wird deutlich weniger österreichisch wahrgenommen als Spar Supermarkt (58%) und liegt leicht hinter Interspar (62%) zurück.
Nah&Frisch liegt in einzelnen Bundesländern (Tirol, Steiermark) noch vor Spar.
Die Rewe-Vertriebsschienen werden differenziert wahrgenommen. Als am meisten „österreichisch“ wird Billa genannt, 44% haben ihn voran. Merkur liegt mit 42% dahinter. Mondo (19%) und Penny (10%) werden klar nicht als österreichische Unternehmen gesehen. Innerhalb der Adeg/Edeka Gruppe „führt“ Adeg Aktiv (55%), gefolgt von Adeg Contra (47%). Welchen Einfluss die Marke Adeg auf das Ergebnis hat, erkennt man daran, dass Edeka klar als nicht österreichisches Unternehmen wahrgenommen wird (93% sehen die Edeka als ausländisches Unternehmen).
Zielpunkt wird mit 32% deutlich „österreichischer“ wahrgenommen als Mondo, wobei Zielpunkt v.a. im Burgenland (50%) und in der Steiermark (40%) punktet. Inwiefern hier ein „Imagetransfer“ durch „Schirnhofer“ stattfindet, wurde nicht erhoben.
Hofer (31%) und Lidl (9%) unterscheiden sich deutlich voneinander. Den Spitzenwert erreicht Hofer in Salzburg, wo 46% meinen, Hofer sei ein österreichisches Unternehmen.
Die stark regionalen Handelsunternehmen Sutterlüty und MPreis werden außerhalb ihrer Kerngebiete als ausländische Unternehmen gesehen. In der „Heimat“ liegt Sutterlüty bei 63% und MPreis bei 64% und werden somit als österreichisches Unternehmen wahrgenommen. Generell ist die Wahrnehmung der Organisationen als österreichisches Unternehmen im Osten geringer als im Westen. In Wien ist diese Wahrnehmung in der Regel am geringsten.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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