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Aktuelle Story

05.09.2005

Der vorliegende Teil der Kinderstudie behandelt die Themen Kaufverhalten und Markenbewusstsein, durchgeführt vom market-Institut in Linz. Dieser Teil ist eines von 5 Modulen, die market für die Studie angelegt hat.

Bei der brandneuen Kinderstudie werden folgende Fragen beantwortet:
Wie viel Geld steht Kindern zur Verfügung? Wofür geben sie ihr Taschengeld aus? Welche Einstellungen haben Kinder zu Marken? Welche Einstellung haben sie zur Werbung?
Es wurden 589 Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren repräsentativ für die Kinder in Österreich mittels face-to-face Interviews im Juni/Juli 2005 befragt.
Leichte Rückgänge beim Taschengeld
82% der Kinder bekommen Taschengeld. Zwei Drittel auf regelmäßiger Basis, also entweder täglich, wöchentlich oder monatlich. 16% nur zu besonderen Anlässen. Die Höhe des Taschengelds hängt mit dem Alter des Kindes zusammen. Je älter das Kind, desto höher ist der Betrag. Durchschnittlich bekommen die Kinder zwischen 6 und 14 Jahren in Österreich 19,00 Euro im Monat. Im Jahr 2004 betrug das durchschnittliche Taschengeld 19,13 Euro im Monat. Interessant ist, dass nicht nur das Alter, sondern auch das Geschlecht Einfluss auf die Höhe des Taschengeldes hat: Mädchen bekommen im Vergleich zu Jungs deutlich mehr Taschengeld.
Schleckereien sind
Spitzenreiter
Platz 1 belegt in Sachen Taschengeldausgabe das Eis. Dies ist wohl auf die Tatsache, dass die Befragung im Sommer stattfand, zurückzuführen. Aber es ist unübersehbar, dass für Süßigkeiten und Schleckereien eindeutig das meiste Taschengeld ausgegeben wird. An dritter Stelle befinden sich Spielsachen, dicht vor CD´s. Minimal gesunken sind die Ausgaben der Kinder was das Handy und die Telefonie im Allgemeinen betrifft. Jedoch geben ein Drittel der Kinder ihr Geld fürs Handy aus. Jedes zehnte Kind gibt Geld für Ringtones, Wallpapers, etc. aus. Wofür das Taschengeld ausgegeben wird, hängt vom Alter des Kindes ab: Nach Eis und Süßigkeiten geben Kinder zwischen 13 und 14 Jahren ihr Geld für CD´s, fürs Handy, für Bekleidung und fürs Fortgehen aus. Im Trend sind keine signifikanten Unterschiede messbar.
Leichte Zunahme im
Markenbewusstsein
Mehr als jedes zweite Kind ist der Meinung, dass Marken durchaus differieren. Es gibt bessere und schlechtere. Im Vergleich zu 2004 ist dieser Wert leicht gestiegen. Vor allem die größeren unter den Kindern, also die 11- bis 14-Jährigen achten besonders auf Marken. Marken sind ganz besonders bei der Bekleidung wichtig, bei Handys, bei Schuhen und bei Sportsachen. Bei Nahrungsmitteln und Naschereien ist der Anbieter nicht von solch großer Bedeutung. Zwischen Mädchen und Buben gibt es auch hier Unterschiede: Mädchen achten vor allem bei der Bekleidung, dass sie Markenprodukte besitzen. Auch bei Kosmetika und Pflegeprodukten ist die Marke von Bedeutung. Für Buben sind Marken vor allem im Sportbereich Ausschlag gebend.

Nähere Infos und Bestellmöglichkeit: market MarktforschungsgesmbH & Co KG, Klausenbachstraße 67, 4040 Linz. Tel.: 0732/25 55 0, Fax: 0732/25 55 22; E-Mail: v.karagianni-dis@market.at; Web: www.market.at; Frau Mag. Vasiliki Karagiannidis.

Details zur Studie
Stichprobe: • 589 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren, repräsentativ für die österreichischen Kinder; max. statistische Schwankungsbreite der Ergebnisse +/- 4,48% (Signifikanzniveau: 95%) Auswahl: Quotaverfahren • Persönliche face-to-face-Interviews durch geschulte Interviewer des Institutes Interviewerkontrolle: • Jedes dritte Interview wird schriftlich bzw. telefonisch auf korrekte Durchführung hin überprüft Anzahl der eingesetzten Interviewer: ca. 200; Feldzeit: 17. Juni bis 7. Juli 2005.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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