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13.10.2005

Tetra Pak präsentiert die Getränkemarktzahlen 2004. Wellness-Mineralwässer sind weiterhin am Vormarsch, Milch wird am liebsten im Karton gekauft.

Bereits zum elften Mal erhebt Tetra Pak Österreich mit dem Marktanalyse-Experten Kreutzer Fischer & Partner den gesamten österreichischen Markt für AF-Getränke und flüssige Milchprodukte.
„Nach dem Jahrhundertsommer im Jahr 2003 war es eine große Herausforderung dieses Rekord-Ergebnis zu halten. Es ist zwar nicht ganz gelungen, im Fünf-Jahres-Vergleich jedoch war auch das vergangene Jahr ein durchaus positives für Tetra Pak und die Getränkebranche“, so Wolfgang Niestroj, GF Tetra Pak Österreich.

Wie auch im Vorjahr war 2004 Wasser das beliebteste alkoholfreie Getränk der Österreicher mit einem pro Kopf-Verbrauch von 102 Litern. Zwar ist der Konsum bei Wasser gegenüber dem Jahr 2003 um 8,1% gesunken, speziell Sodawasser (- 10%) und Mineralwasser mit CO2 (- 9,9%), jedoch verzeichnen Wellness-Mineralwässer (+ 3,1%) und Mineralwasser ohne CO2 (+ 5,6%) positive Wachstumsraten. Betrachtet nach Vertriebskanälen konnte Wasser seinen Marktanteil im LEH auf 64% ausbauen (2003: 62,5%). Absatzeinbußen mussten dagegen im NON-LEH (- 12,6%) sowie bei Discountern (- 8,5%) hingenommen werden. Dabei bleibt Plastik mit 71% Marktanteil bei weitem das beliebteste Gebinde bei Österreichs Durstlöscher Nummer 1, denn auch Glas mit nur noch 27% Marktanteil hat 2004 weitere 4% verloren.

Nur geringfügig zulegen konnte Frischmilch mit 0,1%, dafür gewann ESL-Milch („Extended Shelf Life“ = Milch mit einer verlängerten Haltbarkeit bis zu 40 Tagen) bei Milchtrinkern weiter an hoher Akzeptanz. Mit einer Wachstumsrate von 87% erreichte dieses Segment 2004 27 Mio. Liter Absatz (2003: 14 Mio. Liter).
Bei der Verpackung von Milch sind nach wie vor Getränkekartons am beliebtesten. Mit dem Jahr 2003 dürfte das Segment der Milchmischgetränke seinen absoluten Höhepunkt erreicht haben, da nach einem rasanten Wachstum in den letzten Jahren, 2004 erstmals ein Rückgang um - 1,9% – von 53 Mio. l auf 52 Mio. l verzeichnet wurde.

Das Saftgetränkesegment verbuchte 2004 einen generellen Rücklauf von –4,7% auf 369 Mio. l – das entspricht 46 l pro Kopf im Jahr. Obwohl Saft mit 146 Mio. l nach wie vor den größten Anteil im Produktsegment einnimmt, ging der Absatz im vergangenen Jahr um –4,2% zurück. Im Bereich Nektar konnte eine Abnahme von –10,6% auf 116 Mio. l festgestellt werden, Sirup hielt sich dagegen 2004 konstant bei 47 Mio. l. Die positive Entwicklung bei stillen Getränken schlägt sich in einem Wachstum von 3,7% auf 61 Mio. l nieder.
Mit 117 Mio. l pro Jahr, das sind 14 l pro Kopf, hatten die Österreicher auch 2004 ungebrochen Durst auf Eistee. Mit einem signifikanten Rückgang von 20,8% auf 6,1 Mio. l dürfte „Wellness“ bei Teegetränken endgültig kein Thema mehr sein. Bei der Verpackung dominieren Kartonverpackungen mit 52%, Plastikgebinde holt mit 46% Marktanteil stetig auf.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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