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Das Geld sitzt bei Firmeneinkäufern nicht mehr locker - ziehen die Konsumenten mit Zeitverzögerung nach?

Alarmsignale für ein Konjunkturende

24.01.2019

Der von IHS Markit veröffentlichte Einkaufsmanagerindex der Euro-Zone von Industrie und Dienstleistern gibt Grund zur Sorge.

Erstmals seit fünfeinhalb Jahren nähert sich der Jänner-Wert mit 50,7 Punkten gefährlich der Nullwachstums-Marke von 50 Punkten. Experten hatten lediglich eine leichte Abschwächung auf 51,4 Zähler gerechnet.

Bei Nachbar Deutschland rutschte die Industrie gar auf 49,9 Punkte ab, während die Dienstleister auf 53,1 Punkte zulegten.

Schwaches 1. Quartal

Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson sieht eine Annäherung der Euro-Zone an eine Stagnation: „Die anhaltende Krise des Automobilsektors, Sorgen wegen des Brexits, Handelsstreitigkeiten und die Proteste in Frankreich bremsten im Jänner erneut die Konjunktur. Sorgen bereitet den Unternehmen, dass sich der Konjunkturabschwung beschleunigt und dass die gestiegene politische und wirtschaftliche Unsicherheit in zunehmendem Maße der Risikobereitschaft und der Nachfrage schaden. Für das erste Quartal 2019 erwarten wir nur noch ein Wirtschaftswachstum von 0,1 Prozent.“

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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