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Anker kehrt an seinen früheren Standort zurück

13.02.2013

Die Wiener Großbäckerei Anker darf nach jahrelangen Verhandlungen ihre Fabrik in Favoriten wieder ihr Eigen nennen. Anker hat die Liegenschaft, die nach dem Ausgleich des Unternehmens 2003 an ein Bankenkonsortium gefallen war, kürzlich zurückgekauft, teilte Anker-Eigentümer und Geschäftsführer Peter Ostendorf mit.

Peter Ostendorf hat den Traditionsbäcker erfolgreich saniert.

Dem Rückkauf war ein zäher Rechtsstreit vorangegangen. Denn die ASC (Anker Snack & Coffee) Liegenschaftsverwaltungs GmbH, die ab einer 2005 getroffenen Vereinbarung der Banken-Gläubiger Eigentumsgesellschaft der Ankerbrot-Liegenschaften war, hatte nach Ablauf des Pachtvertrags mit Ende 2008 zwei Räumungsklagen eingebracht. Diese sind nun definitiv vom Tisch. Denn Anker hat nicht eigentlich allein das Favoritner Areal, sondern generell die ASC gekauft, wodurch die Bäckerei ihre Liegenschaften nun wieder selbst verwaltet.

Die Personalvertretung der Traditionsbäckerei zeigt sich jedenfalls erfreut über das „klare Bekenntnis zum Standort“ - denn: „Auch für die Mitarbeiter war die unklare Situation nicht immer einfach“, so Ankerbrot-Betriebsratsvorsitzender Werner Tauchner.

Sanierung geglückt

Der Traditionsbäcker Anker hatte sich nach verlustreichen Jahren zuletzt wieder in den Bereich der schwarzen Zahlen zurückgekämpft. Dafür wurde u.a. die Anzahl der Filialen verkleinert und ausgewählte Shops ein moderneres Aussehen verpasst. Für das abgelaufene Jahr erwartet das Unternehmen einen „stabilen“ Umsatz und spricht von einem „zufriedenstellenden“ Betriebsergebnis.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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