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Ankerbrot schafft Turn-around

09.03.2006

Der Wiener Traditionsbäcker Ankerbrot erwartet für das abgelaufene Geschäftsjahr 2005 erstmals seit Jahren wieder ein positives Ergebnis, prognostiziert der scheidende Finanzvorstand des Unternehmens, Bernhard Chwatal. Seit der Ankerbrot-Übernahme durch die Familie Ostendorf im Februar 2003 konnte die Ergebnissituation deutlich und nachhaltig verbessert werden, so Chwatal am Montag. Beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) erwartet Chwatal "etwas mehr als eine schwarze Null" nach minus 7,02 Mio. Euro im Jahr 2003 und minus 1,01 Mio. Euro 2004. Gleichzeitig konnte auch das seit Jahren negative Eigenkapital ins Positive gedreht werden. 2003 musste Ankerbrot noch ein negatives Eigenkapital von minus 36,74 und 2004 von minus 19,04 Mio. Euro ausweisen.

2004 setzte Ankerbrot 116,36 Mio. Euro (minus 9,4%) um. Für 2005 wurde zuletzt ein Umsatz von rund 120 Mio. Euro erwartet. Wie berichtet verhandelt Ankerbrot derzeit über einen neuen Produktionsstandort für seine rund 1.700 Mitarbeiter. Der Standort in Favoriten wird aufgegeben. Für eine neue Anlage kommt Wien oder Niederösterreich in Frage. In die neue Fabrik will Ankerbrot rund 50 Mio. Euro investieren.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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