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ARA & PET-to-PET: Recyclingbewusstsein steigt

01.08.2018

Die Halbjahresbilanzen der ARA und des Getränkeunternehmens PET to PET zeigen eines deutlich: Die Österreicher haben eine große Sammelleidenschaft und leisten so einen wesentlichen Teil zum Umweltschutz. Die Zahlen der getrennt gesammelten Verpackungen, sowie der gesammelten PET-Flaschen stiegen deutlich.

 

„Dank des Engagements von Wirtschaft, Gemeinden und privaten Entsorgern nimmt Österreich im internationalen Vergleich seit Jahren eine Spitzenposition und Vorreiterrolle in Sachen Recycling ein,“  so ARA-Vorstand Christoph Scharff  . Auch im ersten Halbjahr 2018 war die Bereitschaft der Österreicher zur getrennten Müllsammlung ungebrochen. Die aktuelle Hochrechnung der Altstoff Recycling Austria AG (ARA) zeigt, dass in den ersten sechs Monaten 538.300 Tonnen Verpackungen und Altpapier gesammelt wurden und damit im Rohstoffkreislauf blieben. Das entspricht einer Steigerung um 0,5 Prozent gegenüber 2017.

Im Detail stieg die Sammelmenge an Leichtverpackungen (überwiegend Kunststoffverpackungen) um 1,3 Prozent (88.000 Tonnen). Auch bei Glas wurde mit 116.600 Tonnen ein Plus von 1,3 Prozent erzielt. Während Altpapier mit 318.800 Tonnen exakt auf Vorjahresniveau blieb, ging die Erfassungsmenge an Metallverpackungen mit 14.900 Tonnen um 1,0 Prozent leicht zurück. Neben der Bereitschaft der Bevölkerung, Müll richtig zu trennen will ARA mit ‚ARA Circular Design‘  einen zusätzlichen Beitrag für das heimische Recycling leisten. Bei dieser Initiative wird gemeinsam mit Produzenten, Verpackungsherstellern und Forschern an nachhaltigen Verpackungen für die Zukunft gearbeitet.

500 Millionen PET-Flaschen recycelt

Auch die PET to PET Recycling Österreich GmbH freut sich über einen neuen Spitzenwert: Im ersten Halbjahr 2018 durchliefen 512 Millionen PET-Flaschen den Recyclingprozess. Damit wurden mehr als 12.500 Tonnen an hochwertigem PET-Material im Ressourcenkreislauf erhalten. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer weiteren Steigerung um 7 Prozent. Die Sammelmoral der Österreicher bei PET-Gebinden bleibt ungebrochen. „Aktuell werden in Österreich drei von vier PET-Flaschen umweltgerecht gesammelt und recycelt. Viele Menschen wissen also bereits, dass eine gebrauchte PET-Flasche per se kein Abfall, sondern in erster Linie wertvoller Sekundärrohstoff ist, den es weiter zu nutzen gilt“, erklärt PET to PET Geschäftsführer DI Christian Strasser.

Unternehmensintern war das erste Geschäftshalbjahr des Betriebs von nachhaltigen Investitionen und laufender Prozessoptimierung geprägt. Im Bereich des lebensmitteltauglichen PET-Granulats erfuhr die bestehende Granulierungsanlage eine Nachjustierung und Umrüstung auf den neuesten technologischen Stand. Als Resultat wurde damit unter anderem die Durchsatzleistung (Stoffmenge die die Anlage in einem bestimmten Zeitraum durchläuft) nochmals erhöht. Und ebenso wurde die bei der Herstellung von lebensmitteltauglichen PET-Flakes zum Einsatz kommende Anlage verbessert. Hier sorgt eine Erneuerung der Sortiermaschinen für eine nun noch höhere Qualität des Endprodukts.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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