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Die heimischen Heumilchbauern machen mit Holzschildern auf die Pflanzenvielfalt iherer Wiesen aufmerksam.

ARGE Heumilch unterstützt Artenvielfalt

19.05.2015

Zur Woche der Artenvielfalt (16. bis 25. Mai 2015) startete die ARGE Heumilch eine Aktion, bei der jeder Einzelne zum Artenreichtum beitragen kann. Zu gewinnen gibt es dabei nützliche Insektenhotels. Und auch die heimischen Heumilchbauern machen mit Holzschildern auf die Woche der Artenvielfalt aufmerksam.

In der Woche um den 22. Mai, den internationalen Tag der Artenvielfalt, macht die ARGE Heumilch mit der Aktion „Unterstütze die Artenvielfalt!“ auf die wertvolle Arbeit der Heumilchbauern für die heimischen Wiesen, Weiden und Almen aufmerksam. Dabei kann jeder, der einen Beitrag zur Artenvielfalt leisten möchte, kostenlos über www.heumilch.at ein Wildblumen-Samenbriefchen anfordern und seinen Balkon oder Garten erblühen lassen. Bienen, Hummeln oder Schmetterlinge werden es ihm danken und die Blumen als Nahrungsquelle besuchen. Dazu gibt es einen kleinen Ratgeber mit weiteren Tipps, wie jeder Einzelne in seiner unmittelbaren Umgebung Artenvielfalt unterstützen kann.

Eigener Ratgeber mit Samenbriefchen
„Man muss kein Heumilchbauer sein und eine entsprechend nachhaltige Bewirtschaftung von Wiesen und Weiden betreiben, um Biodiversität zu fördern“, weiß Karl Neuhofer, Obmann der ARGE Heumilch Österreich. „Wir möchten jeden, dem die Umwelt am Herzen liegt, einladen, sich an unserer Aktion zu beteiligen, um auf einfache Weise einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt zu leisten.“ Unter allen, die den Ratgeber samt Samenbriefchen über www.heumilch.at bestellen und ein Foto ihrer Blühflächen schicken, werden daher drei nützliche Insektenhotels verlost. Auch Österreichs Heumilchbauern machen in der Woche der Artenvielfalt mobil. Holzschilder mit dem Aufdruck „Hier blüht es für Heumilchkuh, Biene & Co.!“ verweisen in den Heumilchregionen Österreichs auf die hohe Pflanzenvielfalt in ihren Wiesen. 

Wiesen können richtig reifen
Durch die kleinflächige Bewirtschaftungsweise der Heumilchbauern werden nie alle Grünflächen auf einmal gemäht. So bleiben wichtige Nahrungsquellen und Lebensräume für viele Tiere wie Bienen oder Hasen erhalten. „Eine weitere Besonderheit ist es, dass Heumilchbauern ein bis zwei Schnitte weniger mähen als in der herkömmlichen Landwirtschaft, denn sie lassen ihre Wiesen richtig reifen“, weiß Neuhofer. „Gemäht wird erst dann, wenn eine Vielzahl an Gräsern und Kräutern in voller Blüte steht – die Pflanzen sind dann überreif und die Fortpflanzung kann damit auf natürliche Weise gesichert werden.“

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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