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Metro sieht sich durch seine breiten Gänge besonders gut auf die neue Situation mit 1 m Mindestabstand vorbereitet.

Auch Metro öffnet für "Normalbürger" ohne Kundenkarte

19.03.2020

Der Großhändler kommt damit nach eigener Aussage seinem Auftrag als Grundversorger nach. Breite Gänge erlauben die nötige Distanz der Einkaufenden.

Herausfordernde Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Ab heute ist es – zumindest vorübergehend für die Dauer der anhaltenden Krise – erlaubt, bei Österreichs Top-Großhändler Metro auch ohne den Besitz einer Kundenkarte einzukaufen. Eine Maßnahme, die getroffen wurde, um dem Auftrag als Grundversorger nachkommen zu können. Die Warenverfügbarkeit in den zwölf Metro Großmärkten in Dornbirn, Graz, Klagenfurt, Langenzersdorf, Linz, Rum bei Innsbruck, Salzburg, St. Pölten, Vösendorf, Wien Simmering, Wels und Wiener Neustadt ist gesichert.  

Metro Österreich CEO Xavier Plotitza: „Wir zeigen größte Solidarität mit den Entscheidungen der Bundesregierung und Solidarität mit allen Klein und Mittelunternehmen.  Wir sind in der Lage, die aktuelle herausfordernde Versorgungslage entschärfen zu können. Unsere Flächen erlauben uns größere Lager und daher haben wir schneller Zugriff auf derzeit stark nachgefragte Warengruppen. Wir haben genug Raum, wo man in gesunder Distanz zueinander einkaufen kann und bieten Verpackungseinheiten, die auch für den Haushalt taugen. Wenn Metro damit einen weiteren Beitrag für die österreichische Bevölkerung leisten kann, dann haben wir mit der vorübergehenden Öffnung für alle, die richtige Entscheidung getroffen. Wir denken dabei selbstverständlich auch an die Gesundheit und die Sicherheit unserer Mitarbeiter, die gerade jetzt Enormes leisten. Daher werden wir demnächst auch ihre Einsatzzeiten entsprechend anpassen.“   

Höchste Hygiene- und Qualitätsstandards  

Metro gibt mit diesem Schritt auch ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr Sicherheit und möchte die derzeit enorme psychische und physische Belastung entschärfen. In zwei gut aufgestellten Teams kann so gearbeitet werden, dass die Mitarbeiter einander nicht treffen und damit das Risiko einer Infektion durch „Durchmischen“ wegfallen kann. Auch für die Kunden gewährleisten die breiten Gänge in den 12 Großmärkten, dass sie die notwendige Distanz voneinander halten können. Bei den Kassen wurden ein eigenes Leitsystem und Plexiglaswände eingerichtet und die Empfehlung für kontaktloses Bezahlen mit Karte sind weitere Maßnahmen, um ein mögliches Infektionsrisiko zu verringern. Zusammenhalt und Respekt sind mehr denn je angebracht.

Erst gestern hatte Gastro-Großhändler Transgourmet einen vergleichbaren Schritt gesetzt und fungiert ebenfalls als "Supermarkt XL". 

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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