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Ausreichender Abstand bringt Sicherheit

19.03.2020

Der Handel schaltet rasch in den neuen "Corona-Modus": Das Personal hat neue Dienstpläne, ältere Arbeitnehmer werden von Kassen abgezogen, die wiederum mit Plexiglas verkleidet werden. Nun wird mit Nachdruck kommuniziert, welchen Beitrag die Konsumenten zur Minimierung der Ansteckungsgefahr leisten können.

Abstandsmarkierungen wie hier bei MPreis erinnern die Konsumenten an die Einhaltung des Mindestabstands von einem Meter.

Die neuen Einkaufszeiten für besonders gefährdete Personengruppen von 8.00 bis 9.00 Uhr morgens haben sich querbeet durchgesetzt, nun müssen sich noch die Konsumenten an sie gewöhnen und diese neue Regelung akzeptieren und umsetzen. Noch besser für den Schutz älterer und gesundheitlich vorgeschädigter Menschen ist es natürlich, wenn Gesunde ihre Einkäufe mit übernehmen.

Lob für die Kunden, aber ...

Nach der Hamsterwelle vor Inkrafttreten der Ausgangsbeschränkungen ist aus dem Handel viel Gutes über das neue Einkaufsverhalten zu hören. „Der Großteil der Kundinnen und Kunden geht mit der Situation sehr vorbildlich um – sie vermeiden nicht dringend notwendige Einkäufe und verzichten auf Produkte, die nicht unmittelbar für den täglichen Bedarf benötigt werden, um den Einkauf zu verkürzen“, berichtet Martin Engelmann, Vorsitzender der dm Geschäftsführung. Diese Beobachtung machen auch seine Kollegen aus dem Lebensmitteleinzelhandel.

Weniger leicht tun sich die Menschen aber offensichtlich mit der Einhaltung des Mindestabstands von 1 Meter. Verschiedene Unternehmen haben dazu auf dem Boden Abstandsanzeiger angebracht. Besonders im Bereich Frischwaren, an Tiefkühlregalen sowie im Kassabereich wird der Mindestabstand im Eifer des raschen Einkaufs häufig unterschritten. Neben verbalen Erinnerungen und Lautsprecher-Durchsagen können auch Barrieren zur Durchsetzung des geforderten Meters zum Einsatz kommen - doch das sollte eigentlich nicht nötig sein.

Wichtig ist auch, dass der Mindestabstand nicht nur von anderen Konsumenten, sondern ganz besonders auch von den Mitarbeitern des LEH einzuhalten ist!  „Unsere Mitarbeiter und auch die Lieferanten sorgen in der aktuellen Situation mit großem persönlichen Einsatz für einen reibungslosen Betrieb in allen Filialen und für die Umsetzung aller Maßnahmen, die unserer Gesundheit dienen.“ sagt MPreis-Geschäftsführer Sebastian Mölk. „Dafür können wir uns nur bedanken und sollten alles tun um mitzuhelfen.“

 

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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