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Bahlsen ist nicht nur für seinen goldenen Keks beim Stammhaus in Hannover bekannt, sondern auch für sein goldenes Händchen bei den Produkten

Bahlsen: Alle Jahre wieder erfolgreich

13.08.2018

Die traditionelle Bahlsen-Weihnachtsdose wird wie gewohnt ab September Handel wie Kunden auf die Weihnachtszeit und damit auf die stärkste Keks-Zeit einstimmen. Aber auch im Rest vom Jahr läuft es für die Bahlsen Gruppe mehr als gut.

Trotz tropischer Temperaturen nimmt die Industrie längst Kurs auf die kälteren Jahreszeiten. Allen voran die Keksproduzenten, sind doch der Advent und Weihnachten die umsatzstärkste Zeit im Jahr. Bahlsen hat daher schon Mitte Juli seine traditionelle Keksdose vorgestellt, die in der 2018-Edition mit einem nostalgischen Vintage-Look verzaubert. Drinnen finden sich wie gewohnt die Lieblingsprodukte der Kunden, wie die Lebkuchenherzen Akora, das Lebkuchen-Gebäck Contessa und Zimtsterne.

Weiterhin auf Wachstumskurs

Das deutsche Familienunternehmen, das 1889 von Hermann Bahlsen gegründet wurde, blickt nicht nur auf eine mehr als 125jährige Firmengeschichte zurück, sondern auch auf regelmäßige Wachstumsphasen. Gestartet ist der Keksspezialist, damals noch „Hannoversche Cakesfabrik H. Bahlsen“ mit 10 Mitarbeitern. Jetzt sind es, so die Zahlen von 2017, über 2.800 Angestellte. Anders wären die 142.686 Tonnen Süßgebäck, die 2017 in sechs Werken produziert und weltweit in mehr als 55 Länder ausgeliefert wurden auch nicht zu bewältigen. Immerhin gingen die Tonnagen-Zahlen in den letzten Jahren regelmäßig nach oben (2014: 132.000 Tonnen, 2015: 137.200, 2016: 140.000). So auch der Umsatz der Bahlsen Gruppe, der sich 2017 weltweit auf 559 Mio. Euro (2016: 552 Mio. Euro, 2015: 535 Mio. Euro) belief. Damit befindet sich der Keksproduzent, der in seinem wichtigsten Markt Deutschland eine nahezu 100prozentige Markenbekanntheit hat, wie schon in den letzten Jahren weiterhin auf Wachstumskurs.

Zehnmal ISS und wieder zurück

Um welche Dimensionen es sich dabei handelt, erkennt man, wenn man sich nicht nur die Bahlsen-Kekse auf der Zunge zergehen lässt, sondern auch die vom Unternehmen genannten Vergleichszahlen: Die 142.686 Tonnen Gebäck im Jahr entsprechen täglich rund 50 randvoll beladene LKWs, die Keks von Deutschland und Polen in die ganz Welt liefern. Und wenn man die 2,3 Milliarden Butterkekse im Jahr, die einzeln rund vier Millimeter dick sind, übereinander stapelt, ergibt sich eine Höhe von 8.000 Kilometern. Somit könnte Bahlsen zwanzigmal Butterkekstürme bis zur Raumstation ISS bauen.

Regelmäßige Innovationen

Das Geheimnis dahinter sind die beliebten Produkte. Es ist kein Gerede, wenn Bahlsen sagt, dass man sich konsequent an den Wünschen der Verbrauer orientiert. Dazu kommt, dass der deutsche Keksspezialist, zu dem die Marken Bahlsen, Leibniz, PickUp!  und  Brandt gehören, regelmäßig mit Produkt- und Verpackungsinnovationen punktet. „Bahlsen bietet für die Konsumenten immer wieder spannende Neuigkeiten“, bekräftigt Eva Aichmaier​, Bahlsen-Geschäftsführerin in Österreich. So folgt beispielsweise nach der erfolgreichen Einführung der Bahlsen Sommervariationen und der Limited Edition des Bahlsen Messino mit September 2018 der Start der neuen Bahlsen Choco & More-Kekse. Gleich von Anfang an wird es sie in zwei Varianten geben: als Crispy Karamell und Crispy Haselnuss. Man wird sehen, ob sie es schaffen den Top-Produkten von Bahlsen den Rang streitig zu machen, sprich ob sie für Bahlsen Messino oder Leibniz Keks´n Cream eine echte Konkurrenz werden. Zuerst heißt es aber einmal die umsatzstärksten Produktneuheiten der vergangenen Jahre wie PiCK UP! minis und die Bahlsen Cookie Chips zu schlagen.

Autor/in:
Alice Rienesl
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