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Begrenzt

18.12.2008

Das "schwarze Gold" der Steiermark ist 2008 nicht so ergiebig gesprudelt: Die Ölkürbis-Anbaufläche hat sich - nach einem Minus im Vorjahr - um weitere gut 10 Prozent reduziert, zudem gingen die Kürbiskern-Erträge witterungsbedingt zurück.

Das Angebot sei daher derzeit begrenzt, aufgrund von Reserven drohe aber akut kein Engpass, heißt es vonseiten der Landwirtschaftskammer. 2009 müsse die Ernte aber besser ausfallen, will man nicht Marktanteile verlieren. Betrug die Ölkürbis-Anbaufläche 2007 in der Steiermark noch rund 11.700 ha, waren es heuer nur etwa 10.400 ha (Österreich: 16.200 ha). Der Grund liege in der ungünstigen Preissituation im Frühjahr, so Bernhard Glawogger, Geschäftsführer des Erzeugerrings Steirisches Kürbiskernöl. Mit anderen Worten: Der Anbau anderer Kulturen wie Mais oder Getreide war für die Landwirte lukrativer.

Glawogger ist aber insgesamt optimistisch, dass der Ölkürbis im kommenden Jahr wieder großflächiger angebaut wird. Es gebe Anreize für die Bauern: Das Preisgefüge habe sich mittlerweile zugunsten des Kürbis gedreht und die Nachfrage nach Kürbiskernöl wachse ständig - in Deutschland sogar im zweistelligen Bereich. Der derzeit hohe Marktpreis von rund 3,40 Euro pro Kilogramm Kerne dürfte aber kaum zu halten sein.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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