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Best of Handels-Check 2007 - Die erfolgreichsten Handelsunternehmen Österreichs

15.01.2008

Marketagent.com, Österreichs führendes Online Markt- und Meinungsforschungsinstitut, kürt die erfolgreichsten österreichischen Handelsunternehmen des Jahres 2007: Im Rahmen einer groß angelegten Studien-Serie hat Marketagent.com im Monatsabstand insgesamt 147 Unternehmen der 12 wichtigsten Einzelhandelsbranchen untersucht.

Nun liegen die kumulierten Werte der einzelnen Branchen über in Summe 12.014 durchgeführte Interviews vor, die die Top Handels-Unternehmen von 2007 offen legen. Ergebnis: Sympathieträger des Jahres 2007 ist Spar. Palmers führt, was Kompetenz betrifft und Amazon gilt als Trendsetter und Innovationsführer. Tchibo hat das freundlichste Personal.

Sympathieträger des Jahres 2007 innerhalb der österreichischen Handelsbranche ist Spar. 43,0 Prozent der Umfrage-Teilnehmer bezeichnen den Lebensmittel-Händler als "sehr sympathisch" und manövrieren die Spar-Gruppe somit auf Platz eins des Sympathierankings der insgesamt 147 abgetesteten Handelsunternehmen. Dicht dahinter folgen Amazon mit 42,7 Prozent, BIPA mit 42,1 Prozent und Thalia mit 41,8 Prozent. Ebenfalls unter den Top 15 zu finden sind Ikea (38,2%), dm (36,8%) und der Lebensmittel-Diskonter Hofer (36,0%).

Der Wäsche-Anbieter Palmers ist für die Österreicher das kompetenteste Handelsunternehmen. Mehr als die Hälfte der Umfrage-Teilnehmer bewertet Palmers mit der Bestnote "sehr fachkundig" (54,8%). Auf dem zweiten und dritten Podestplatz in dieser Bewertungskategorie liegen gleich zwei Unternehmen aus dem Buchhandel, The British Bookshop mit 49,7 Prozent und Thalia mit 45,5 Prozent, was sich sicherlich durch die Branche begründen lässt. Dahinter platziert sind die Spar-Gruppe (45,4%), Humanic (42,6%), Intersport Eybl (42,4%), die Buchhandlung Morawa (41,6%) und die Parfümerie Douglas (41,1%).

Als Trendsetter des Jahres 2007 gilt der Online-Shop Amazon (51,2%). Die Silber-Medaille in Sachen Innovation geht an das schwedische Möbelhaus Ikea mit 48,4 Prozent, den dritten Platz belegt die Fast-Food-Kette McDonald´s mit 43,8 Prozent. Ebenfalls oben in der Liste der Trendsetter zu finden sind Spar (43,1%), Humanic (42,3%), Mediamarkt (41,5%), Merkur (40,1%) und H&M (39,5%).

Mit dem freundlichsten Personal in der Alpenrepublik kann Tchibo aufwarten. 44,1 Prozent wählen die Kaffeehauskette in Punkto Freundlichkeit an die Tabellenspitze. Der Dessous-, Lingerie- und Unterwäsche-Spezialist Palmers bekommt mit 42,9 Prozent den zweiten Podestplatz zugewiesen, die dritte Stelle belegt die Parfümerie Douglas mit 40,3 Prozent. Unmittelbar danach folgen die Spar-Gruppe (39,5%), Thalia (38,8%), Marionnaud (37,3%) und BIPA (36,7%).

Welche Handelsunternehmen in Österreich am meisten weiterempfohlen werden, bringen die kumulierten Ergebnisse ebenfalls zu Tage. Gleich drei Unternehmen sind auf besonders hohem Niveau zu finden und führen das Ranking der insgesamt 147 abgetesteten Unternehmen mit deutlichem Respektabstand an. Merkur und der Katalogversender für Büroartikel, Viking Direkt, liegen mit jeweils 55,2 Prozent Bestnote ("auf jeden Fall weiter empfehlen") gleich auf und teilen sich die erste Platzierung. Amazon liegt knapp dahinter mit 53,7 Prozent. Auf den weiteren Plätzen folgen mit bereits signifikantem Abstand Spar (46,2%), Lidl (45,6%), Kika (44,4%) und dm (44,3%).

In Bezug auf relevante Kriterien bei der Händlerauswahl liefern die Studienergebnisse ebenso spannende Details: "Ausschlaggebend für Österreichs Konsumenten sind beim Einkauf vor allem zwei Faktoren: Preis und Personal - sozusagen die unterste Stufe der Maslowschen Bedürfnispyramide des Handels", erklärt Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.com. "Lange Öffnungszeiten befinden sich dagegen beispielsweise im letzten Drittel der aus Kundensicht wichtigen Aspekte für die Auswahl eines bestimmten Händlers, davor sind noch Kriterien wie leichte Erreichbarkeit der Shops, angenehme Einkaufsatmosphäre oder geringe Wartezeiten zu finden."

Die untergeordnete Rolle der Öffnungszeiten gilt vor allem für den "klassischen" Einzelhandel. Bei Tankstellenshops und in der Systemgastronomie wird dem Thema Öffnungszeiten schon eine vergleichsweise höhere Bedeutung zugeordnet. Beim "klassischen" Handel spielt die Möglichkeit, auch zu späterer Stunde einkaufen zu können, noch vergleichsweise am stärksten im Lebensmitteleinzelhandel aufgrund der Dringlichkeit des Bedarfs eine Rolle.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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