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Erfolgreiche ARA-Führung: (v. l. n. r.) ARA-Vorstand Werner Knausz, Eigentümervertreter und ARA-Aufsichtsratsvorsitzender Alfred Berger und ARA-Vorstand Christoph Scharff.

Bestwerte und Bestnoten für ARA

07.06.2016

Die Altstoff Recycling Austria AG (ARA) konnte auch im Wettbewerb, also nach der Marktöffnung vor eineinhalb Jahren, mit ihren Leistungen überzeugen. Der Marktanteil der ARA beträgt aktuell über 80 Prozent. Und bei der aktuellen IMAS-Umfrage zeigte sich, dass 92 Prozent der Befragten mit dem ARA-Sammelsystem zufrieden bzw. sehr zufrieden sind.

Mit 1. Jänner 2015 wurde das österreichische System der getrennten Verpackungssammlung und Verwertung neu strukturiert, um den Wettbewerb im Haushaltsbereich zu fördern und gleichzeitig faire Bedingungen zu schaffen. Neue Spielregeln machen seither eindeutig klar, was Haushalts- und was Gewerbebereich ist. Eigene parallele Sammlungen zu errichten ist verboten, und alle Anbieter müssen die bestehende Verpackungssammlung mitbenutzen. Gleichzeitig wurde mit der neuen Abgeltungsverordnung die Produzentenverantwortung über die getrennte Sammlung hinaus auf Verpackungen im Restmüll ausgeweitet. Für die österreichischen Konsumenten hat sich am bewährten Sammelsystem aber nichts geändert. Die ARA konnte das hohe Niveau der getrennten Sammlung und Verwertung von Verpackungen halten, die österreichischen Haushalte sammelten 2015 mehr als 1,06 Mio. Tonnen Verpackungen und Altpapier.

Keine Veränderung bei den Mengen

Die Wirtschaft hat durch die neue Verordnung die Wahlmöglichkeit zwischen ARA und Austria Glas Recycling sowie vier weiteren Sammelsystemen. ARA-Vorstand Werner Knausz zieht ein positives Resümee über die neue Marktsituation: „Naturgemäß führt Wettbewerb zu einer Verschiebung der Marktanteile. Es gibt Bewegung im Markt, Unternehmen suchen sich gezielt ihr bevorzugtes Sammelsystem aus. Gleichzeitig bestätigt uns der Wettbewerb, dass wir der betroffenen Wirtschaft ein überzeugendes Angebot bieten. Der überwiegende Teil unserer Kunden hat uns weiterhin das Vertrauen ausgesprochen.“

Die Marktöffnung im Haushaltsbereich ist in Österreich geglückt, die Lizenzmengen am Ge-samtmarkt der Haushaltsverpackungen blieben konstant. „Die Mengenmeldungen der Sammel- und Verwertungssysteme an das Register des Umweltministeriums bestätigen, dass die Marktmengen im Wettbewerb nicht gesunken sind. Verhältnisse wie in Deutschland, wo der Trittbrettfahreranteil mit der Marktöffnung auf bis zu fünfzig Prozent stieg und damit nur mehr für jede zweite Verpackung Entsorgungsentgelt bezahlt wurde, konnten in Österreich durch gute Vorbereitung und bessere Regelungen abgewendet werden. Damit ist die Finanzierung der getrennten Verpackungssammlung weiterhin sichergestellt“, so Knausz.

ARA nutzt alle ihre Synergien

Einer der Erfolgsgründe ist vielleicht, dass die ARA-Unternehmensgruppe vor der neuen Verordnung noch stärker zusammengerückt sind. Damit werden Synergien zwischen der ARA AG und den Tochterunternehmen ARAplus, ARES, Austria Glas Recycling, ERA und NetMan bestmöglich genutzt. Knausz ist sowohl von der Schlagkraft als auch vom verbesserten Serviceangebot überzeugt: „Wir bieten unseren Kunden über unser Kerngeschäft hinaus neue und erweiterte Dienstleistungen in Entsorgung, Ressourcenmanagement und betrieblichem Umweltschutz.“ Die Vertriebs- und Servicemarke ARAplus ist dabei der Partner für das gesamte Leistungsangebot der ARA Gruppe, das von der Beratung zur Entpflichtung von Verpackungen und Elektrogeräten im In- und Ausland über individuelle Entsorgungslösungen und der Unterstützung bei der Umsetzung des Energieeffizienzgesetzes bis hin zu IT-Dienstleistungen reicht. ARA setzt aber nicht nur auf Service und betriebswirtschaftliche Effizienz, sondern auch auf Transparenz und Fairness. Deshalb veröffentlichte die ARA-Gruppe heuer erstmals einen Transparenzbericht, der Einblick in alle Unternehmen und Leistungen gibt.

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Marktanteil soll 2016 gehalten werden

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