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Bierpreise derzeit stabil – Mittelfristige Preiserhöhung möglich

09.08.2005

Die Bierpreise sind derzeit stabil, mittelfristig sei aber eine Preiserhöhung möglich, erklärte am Montag Brau-Union Absatz-Vorstand Johann Sulzberger auf APA-Anfrage. Zur Zeit werde aber nicht über einen teureren Gerstensaft nachgedacht. Gleichlautendes kommt auch von der Wiener Ottakringer Brauerei. Es sei „derzeit nichts im Busch“, hieß es.
Mögliche Verteuerungen seien auf Grund der hohen Treibstoff- und Verpackungspreise aber nicht auszuschließen, so die Brau-Union. Weniger Sorgen bereitet hingegen die Hopfenernte. Die Qualität liege in langjährigen Durchschnitt, erklärte Sulzberger. Die Hopfenerzeuger gehen von einer Erntemenge von rund 300 Tonnen Hopfen für heuer aus, was auf Vorjahresniveau liege. Rund 25% des Hopfenbedarfs der heimischen Brauereien wird aus Österreich gedeckt, wichtigster Lieferant ist Deutschland.
Zuletzt hatten die großen Brauereien Mitte 2003 die Bierpreise im Schnitt um 2 bis 3% angehoben. Der größte österreichische Bierkonzern ist die Brau-Union, die dem niederländischen Brauriesen Heineken gehört. Österreich liegt beim Pro-Kopf-Bierkonsum (108 Liter) weltweit auf Rang drei. Im ersten Halbjahr 2005 ist der gesamte Bierausstoß der österreichischen Brauereien, also Bier und alkoholfreies Bier, um 0,5% auf 4,329 Mio. Hektoliter angestiegen. Der Inlandsausstoß war bis Ende Juni mit 4,111 Mio. hl um 0,9% höher als im Vorjahr.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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