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Billa kennzeichnet österreichische Lebensmittel

21.04.2010

In der aktuellen Printausgabe berichtet Die Handelszeitung ausführlich über die neue Billa-Regalkennzeichnung. Ab Mai 2010 sollen die neuen Regalstreifen darüber Auskunft geben, ob Lebensmittel nur in Österreich verarbeitet worden sind („A“ in einer rot-weiß-roten Fahne), oder ob auch die Rohstoffe aus Österreich kommen („A+A“).

Bie Billa-Vorstände Mag. Volker Hornsteiner (li.) und Mag. Josef Siess präsentieren die neuen Regalkennzeichnungen.

Als dies am 15. April bei einer Pressekonferenz bekannt gegeben wurde, hieß es, dass „nur ein kleiner einstelliger Prozent-Anteil der Waren unter die „A+A“-Auszeichnung fallen“ – etwa Produkte der weißen Palette, also Trinkmilch, Topfen, Butter oder Rahm. Einige Tage später relativierte Billa diese Angaben. „Billa hat einen Anteil von knapp über 20 Prozent an A+A-Produkten über das gesamte Sortiment hinweg. Insgesamt hat Billa rund 50 Prozent Anteil an mit A und A+A gekennzeichneten Produkten“, teilte uns Mag. Corinna Tinkler, Pressesprecherin bei Rewe International, mit. Die neue Kennzeichnung erfasse das gesamte Österreich-Sortiment, auch die Eigenmarken. Bei der „A+A“-Kennzeichnung ist eine Toleranzgröße von zwei Prozent erlaubt, etwa für Gewürze.

 

Nur ein „A“ finde sich zum Beispiel auf Fruchtjoghurt, wenn der Fruchtanteil aus dem Ausland komme, aber auch bei Backwaren, wenn beispielsweise das Mehl aus Deutschland stamme, oder bei Schnitten mit Haselnüssen aus der Türkei. Wer keine oder ungenügende Angaben macht, bekommt überhaupt keine Österreich-Kennzeichnung. „Wir haben unsere Lieferanten aufgefordert, klare Angaben zu machen. Das System basiert aber auf Freiwilligkeit“, erklärte Billa-Vorstandssprecher Mag. Volker Hornsteiner. „Wir wollen den Konsumenten eine bessere Orientierung geben und den Österreich-Bezug klar dokumentieren“, erläuterte Hornsteiners Vorstandskollege Mag. Josef Siess, der durch diese Kennzeichnung einen „klaren Wettbewerbsvorteil“ sieht.

 

Einen weiteren Schwerpunkt setzt Billa heuer mit saisonalen Produkten. Unter dem Label „Jetzt hab‘ ich Saison“ wird eine eigene Kennzeichnung für jene Produkte eingeführt, die gerade geerntet werden. Siess beruft sich auf eine Untersuchung von GfK Austria: Demnach kaufen 60 Prozent der Österreicher ihr Obst am liebsten dann ein, wenn dieses gerade Saison hat.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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