Direkt zum Inhalt
Bei mehr als 50 Prozent der Billa Online-Einkäufe werden frische Produkte gekauft

Billa Online: Mehr als 50 Prozent frische Produkte

09.11.2017

Während sich AmazonFresh gerade in einigen Gebieten Amerikas zurückzieht, entwickelt sich das Onlinegeschäft mit Lebensmittel bei Billa österreichweit sehr gut. Mehr als 50 Prozent der Waren, die im Billa Online Shop gekauften werden,  sind bereits frische Produkte. Der durchschnittliche Einkaufswert liegt bei rund 80 Euro und damit höher als in der Filiale.

Das Geschäft bei AmazonFresh läuft längst nicht so gut, wie angenommen wurde. Erst vor wenigen Tagen hat sich AmazonFresh hoch offiziell aus einigen Gebieten in Amerika zurückgezogen.  So sollen Kunden mit Wohnsitzen in Vororten der Bundesstaaten Pennsylvania und New Jersey ab dem 30. November 2017 nicht mehr beliefert werden. Außerdem sollen Kunden in Kalifornien, New York und Maryland betroffen sein. Das bedeutet, dass sich AmazonFresh am 700 Mrd. Dollar (rund 600 Mrd. Euro) schweren US-Lebensmittelmarkt nicht durchgesetzt hat. Ganz anders die Sachlage in Europa: Nach Berlin und Hamburg startet AmazonFresh nun auch in München.

Zustellungsservice seit 1999

Um sich dagegen zu rüsten, haben sich etliche Lebensmitteleinzelhändler rechtzeitig online in Stellung gebracht, auch hier in Österreich.  Darunter Billa, wo bereits 1999 erste Schritte in Richtung persönlicher Haushaltszustellung gesetzt wurden. 2015 erfolgte dann ein umfassender Relaunch des Online-Shops und ein flächendeckender Roll-Out in allen Bundesländern. Im ersten Halbjahr 2017 eröffnete Billa das erste Food Fulfillment Center Österreichs, von dem aus der Großraum Wiens beliefert wird.

Rundumversorgung heimischer Haushalte

Sukzessive hat Billa seine Pionierrolle bei der Versorgung der heimischen Haushalte ausgebaut. „Der Erfolg des Billa Online Shops bei der Rundumversorgung der heimischen Haushalte zeigt sich vor allem daran, dass frische Produkte - wie Obst, Gemüse und Grundnahrungsmittel - bereits mehr als 50 Prozent der Online Einkäufe ausmachen“, freut sich Billa-Vorstand Robert Nagele. Jeder zweite Warenkorb beinhaltet bereits Obst oder Gemüse, in 85 Prozent der Warenkörbe befindet sich zumindest ein Fleisch- oder Wurstprodukt. „Die Tatsache, dass nicht nur sperrige Waren und Vorratspackungen bestellt werden, zeigt, dass der Billa Online Shop von den Haushalten als vollwertiger Versorger anerkannt wird“, bilanziert Billa-Vorstand Josef Siess. Das unterstreicht auch die Umsatzentwicklung des Billa Online Shops, der von 2015 auf 2016 ein Umsatzplus von 160 Prozent erzielt hat.

Lieferung an jede Postleitzahl

Im Billa Online Shop, der jeden Haushalt in ganz Österreich beliefert,  können Kunden aus mehr als 8000 Produkten wählen. Der durchschnittliche Einkaufswert liegt bei ca. 80 Euro und ist damit höher als in der Filiale. Besonders attraktiv für die Kunden des Online Shops ist, dass die Produkte zu den gleichen Preisen wie in den Filialen angeboten werden. „Durch die Integration des Billa Vorteils-Club können zudem auch entsprechende Aktionen und Rabatte online eingelöst sowie Treueaktionen genutzt werden“, so Nagele. (apa/ar)

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
Werbung

Weiterführende Themen

Handel
22.07.2020

Gemeinsam mit dem Lebensmittelhändler Billa testet Ikea den innovativen Abholservice „Click & Collect in deiner Nähe“. KundInnen können bequem online bei Ikea shoppen und ihren Einkauf auf dem ...

: v.l.: Harald Mießner, Michael Paterno, Marcel Haraszti, Elke Wilgmann, Robert Nagele und Erich Szuchy
Handel
02.07.2020

Mit der neuen Organisationseinheit „Billa Merkur Österreich“ (BMÖ) werden künftig beide Supermarkt-Vertriebsformate des Lebensmittelhändlers aus einer Organisation und einem Unternehmen heraus von ...

Handel
27.05.2020

Billa setzt in enger Partnerschaft mit der österreichischen Landwirtschaft schon seit vielen Jahren auf höchstmögliche Regionalität: In wesentlichen Sortimenten finden BILLA-Kunden/innen jetzt ...

Thema
29.04.2020

Die Österreicher kaufen am häufigsten bei Spar, nur in Wien gehen noch mehr Menschen zu Hofer. Online liegt dafür Billa voran.

Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker und Rewe-Vorstand Marcel Haraszti
Handel
15.04.2020

Billa und die Stadt Wien schaffen ein Einkaufsservice für Menschen in Quarantäne und Risikogruppen .

Werbung