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Bioverbände

17.07.2002

Die von den Bio-Verbänden - allen voran vom Verband Ernte für das Leben - ins Leben gerufene österreichweite Erzeugerorganisation „Ökoland GmbH.“ beliefert die einzelnen Gemüse-Abpacker für die bekannten Handels-Marken genauso wie industrielle Verarbeitungsbetriebe und Exporteure. Großküchen und die Gastronomie werden von Kooperationspartnern des Ernte-Verbandes betreut.

Weitere Details über Produktions- und Verarbeitungsrichtlinien oder Bezugsquellen für Großverbraucher gibt es beim Verband Ernte für das Leben, Tel. 0732/654884-15.

In Österreich gibt es bei Obst rund 150 Bio-Betriebe mit einer Gesamtanbaufläche von 700 ha. Größere Bedeutung haben dabei Kernobst (ca. 250 ha), Erdbeeren (ca.100 ha) Johannisbeeren (ca.75 ha) und Holunder (ca. 35 ha). Seit dem Vorjahr läuft in der Steiermark ein Projekt mit der Bio-Apfelsorte Topaz (100 ha), eine Erweiterung bzw. europaweite Kooperation ist geplant.

Bei Bio-Gemüse haben vor allem die Gemüsearten Karotten und Tomaten Bedeutung, bezüglich der Produktionsmenge sind es, wie schon erwähnt, Bio-Kartoffeln.

Allgemein geht der Trend geht hin zu einem höheren Convenience- Grad und zu einer noch breiteren Angebotspalette. Die Bedeutung naturnaher und biologischer Produktion wächst weiter, die Herkunft ist ein immer wichtiger werdendes Kaufargument, die Produktsicherheit hat oberste Priorität
Beim Apfel ist im Allgemeinen aufgrund einer strukturellen Überschusssituation in den letzten Jahren eine angespannte Preissituation feststellbar, wobei sortenbedingt Unterschiede erkennbar sind. Vor allem bei der Hauptsorte Golden Delicious und bei Jonagold hält die Nachfrageentwicklung mit der Mengenentwicklung nicht mit, positiver sind die Aussichten bei Elstar, Gala und Braeburn.

Bei Gemüse in geschützter Kultur (Gurken, Tomaten) war im Vorjahr die Preissituation zufriedenstellend.
Zur Absatzförderung von Obst und Gemüse im Einzelhandel würden sich Produzenten und Großhandel folgendes wünschen:

• Bessere Präsentation und Pflege der Ware,
• Verringerung von Qualitätsverlusten,
• Verbesserung der Mitarbeiterqualifikation und Motivation,
• mehr Convenience-Produkte,
• mehr Maßnahmen am POS (z. B. Themenwochen, Verkostungen, Produktnutzen-Hinweise) sowie
• klare und korrekte Herkunftsdeklaration.

Produktion und Handel sitzen in einem Boot. Jedes Glied der gesamten Vermarktungskette sollte den entsprechenden Beitrag dazu leisten, dass das Produkt in bestem Zustand beim Konsumenten ankommt. Jedes Glied dieser Kette muss aber auch einen fairen Anteil an der Wertschöpfung lukrieren können. Preisdumping hilft keinem in der Vermarktungskette. Der Preis sollte sich an der Qualität orientieren und nicht umgekehrt.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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