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Black Friday & Cyber Monday: Österreicher greifen Tief in die Tasche

29.10.2018

Der aktuelle Handelsverband Consumer Check zeigt, dass die Österreicher am Black-Friday und Cyber Monday 2018 (23. und 26. November) auf Schnäppchenjagd gehen. Im Schnitt sollen die heimischen Konsumenten an den Aktionstagen bis zu 300 in den Handel fließen lassen.

„Wir gehen davon aus, dass die heimischen Konsumenten beim Black Friday und Cyber Monday 2018 im Schnitt 300 Euro ausgeben werden. Vor zwei Jahren lagen die durchschnittlichen Ausgaben noch bei 244 Euro. Die Warenkörbe sind also rasant gewachsen, allein seit 2016 um 22 Prozent", erklärt Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbandes. "Black Friday" und "Cyber Monday" heißen die beiden anstehenden Aktionstage, die hierzulande mittlerweile zu den wichtigsten Shoppingterminen des Jahres zählen. Wie die Österreicher am 23. und 26. November shoppen werden, haben der Handelsverband und MindTake Research untersucht im neuen Handelsverband Consumer Check untersucht. Zwei Drittel der Befragten wollen die Angebote an diesen Tagen nutzen. Vor allem bei jungen Konsumenten sind die beiden Rabatttage beliebt, im Alterssegment der unter-29-Jährigen planen ganze 86 Prozent zu shoppen. Aber auch bei den über-60-Jährigen sind es heuer erstmals mehr als die Hälfte. Das Shopping-Event liegt außerdem terminlich sehr günstig: Fast alle Black Friday- und Cyber Monday-Kunden, so viel wie nie zuvor, wollen die Angebote nutzen, um erste Weihnachtseinkäufe zu erledigen.

Stationärer Handel und E-Commerce profitieren

Zu den am stärksten nachgefragten Produktgruppen zählen neben Bekleidung und Schuhen, bei denen rund die Hälfte der Konsumenten einen Kauf geplant hat, v.a. Elektrogeräte und Smartphones (je 17%), Parfüms und Kosmetik (12%) sowie PCs und Laptops (11%). Neben dem stationären darf sich aber auch der Online-Handel über die bevorstehenden Mehrumsätze freuen. Fast die Hälfte der Österreicher wird ausschließlich im Internet auf die Suche nach den besten Aktionen gehen. 41 Prozent wollen sowohl auf der Fläche als auch im Web einkaufen. Dabei gibt es regionale Unterschiede, am online-affinsten sind die Burgenländer mit 70 Prozent und die Salzburger mit 60 Prozent. Der digitale Handel profitiert darüber hinaus auch vom sogenannten „Singles Day“ (11. November), dem weltweit größten Onlineshopping-Tag an dem internationale Marken wie Adidas, L’Oréal, P&G teilnehmen. 2017 konnte allein der chinesische E-Commerce-Gigant Alibaba einen Rekordumsatz von 21,8 Milliarden Euro erzielen.

Der Black Friday bei unseren Nachbarn

In Deutschland wird der Black Friday nicht nur ebenfalls gern für Weihnachtseinkäufe genutzt, sondern auch immer wichtiger für den Handel. „65 Prozent der größeren Händler mit mehr als 50 Beschäftigten sehen dabei den Black Friday als wichtigen Verkaufsimpuls“, erklärt Konrad Kreid, Geschäftsführer der Black Friday GmbH. Hilfreich ist das Shopping-Event vor allem in Sachen Neukunden-Gewinnung. 70 Prozent der in Deutschland befragten Händler gaben an, dass sie durch die Teilnahme am Black Friday neue Kunden gewinnen konnten und für mehr als 30 Prozent der befragten Händler bietet der Black Friday eine Möglichkeit Kunden zu erreichen, die durch andere Marketingkanäle nicht angesprochen werden können. Außderdem haben 57 Prozent der Unternehmen, die bereits in den letzten Jahren am Black Friday teilnahmen, eine relevante Umsatzsteigerung erzielt. 

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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