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Blattsalat oder nicht Blattsalat

17.07.2002

Welche Blattgemüsearten zählen zu den Salaten und welche nicht? Diese Frage ist schwierig zu beantworten, denn die Blätter vieler Gemüsepflanzen, die allgemein nicht zu den Salaten gezählt werden, können als Salat zubereitet werden. Andererseits schmecken manche Gemüse, die gewöhnlich roh als Salat zubereitet werden, auch gekocht ganz gut.

Unsere Einteilung hält sich an die Botanik. Botanisch gesehen zählen die Salatpflanzen zwar zu verschiedenen Familien, die meisten Arten gehören jedoch zu den Korbblütlern, einer Familie, die mit 20 000 Arten weltweit die größte ist. Der Name "Salat" kommt aus dem Lateinischen. Das Wort "sal" - "Salz" steckt darin. Aus dem lateinischen Wort "sallire" wurde das italienische Wirt "salare", das salzen bedeutet. "Insalata" heißt wörtlich übersetzt aus dem Italienischen das "Eingesalzene".
Gesundheit - Blatt für Blatt

Was den Salat besonders auszeichnet ist leicht auf den Punkt zu bringen: Salat ist gesund und macht nicht dick! Salate haben eine besonders hohe Nährstoffdichte. Günstig ist auch, dass die roh verzehrt werden und somit die Vitamine und Mineralstoffe nicht durch Erhitzen abgebaut oder durch die Garflüssigkeit ausgelaugt werden.

Fette sind in Blattsalaten so gut wir gar nicht enthalten, Eiweiße und Kohlenhydrate (Stärke und Zucker) nur in geringen Mengen. So stecken zum Beispiel in 100 g Kopfsalat 1,4 g Eiweiß und 2,2 g Kohlenhydrate. Der Hauptbestandteil im Salat ist Wasser.

Die meisten Blattsalate enthalten zwischen 0,1 mg und 7,9 mg ß-Carotin pro 100 g. Am meisten ß-Carotin steckt übrigens im Löwenzahn (7,9 mg/100 g). Vitamin B1, B2 und B6 sind zwar vorhanden aber in nur sehr geringen Mengen. Der Vitamin C-Gehalt von Salaten schwankt zwischen 10 mg und 60 mg pro 100 g. Besonders viel davon steckt in Gartenkresse und Feldsalat.

Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor und Magnesium sind ebenfalls in den grünen Blättern enthalten. Günstig für den Stoffwechsel ist der relativ niedrige Natrium- und der hohe Kaliumgehalt der meisten Arten. Dieses Verhältnis bewirkt eine Entwässerung ("Entschlackung") des Organismus. Der beliebte Kopfsalat rangiert hier am unteren Ende der Skala: Mit 177 mg Kalium/100 g bringt er es nur auf ein Drittel des Wertes von Winterportulak (750 mg Kalium/100 g). Im Portulak steckt übrigens auch zehn mal so viel Eisen wie im Kopfsalat.

Manche Salate enthalten außerdem noch besondere Inhaltstoffe, zum Beispiel Endivien das Intyben, Löwenzahn das Taraxcin und Salatrauke die Senfölglykoside. Je intensiver der Geschmack desto mehr Inhaltsstoffe sind noch enthalten und grüne Blätter sind gehaltvoller als gelbe.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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