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Dank Fairtrade kann Agnes Mulwa, Blumenpflückerin in Kenia, das Schulgeld für ihre Kinder bezahlen.

Blumen für ein besseres Leben

12.02.2015

Anlässlich des Valentinstages am 14. Februar und des Weltfrauentages am 8. März rückt Fairtrade die 23.000 Frauen, die auf Fairtrade-Blumenfarmen beschäftigt sind, in den Mittelpunkt. In Österreich gelistet sind die Fairtrade-Rosen bei Hofer, Lidl, MPreis, Spar, Eurospar, Interspar, Billa, Merkur und Adeg.

Armut und dessen Folgen treffen überdurchschnittlich oft Frauen. Vor allem in sogenannten

Entwicklungsländern sind die Auswirkungen von Armut auf Frauen beträchtlich und lassen wenig

Hoffnung auf ein besseres Leben zu. Frauen haben meist nur eingeschränkten Zugang zu Land und sind daher meist als lohnabhängig Beschäftigte, zum Beispiel auf Rosenfarmen oder in Teegärten, tätig. Der Faire Handel bietet gezielt Lösungsansätze zur Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der Frauen. Fairtrade hat daher im vergangenen Jahr den Standard für lohnabhängig Beschäftigte (sg. Hired Labour Standard) überarbeitet, wovon künftig unter anderem die Blumenpflückerinnen profitieren sollen. Das bestätigt auch Agnes Mulwa (24), Blumenpflückerin auf der Harvest Limited Farm in Kenia: „Das Wichtigste ist, die Kinder zur Schule zu schicken, damit sie später ein gutes Leben haben. Ohne Fairtrade könnte ich mir das Schulgeld unmöglich leisten.“

Arbeiter entscheiden selbst über die Fairtrade-Prämie
Der überarbeitete Fairtrade-Standard für lohnabhängig Beschäftigte forciert einen verbesserten und partnerschaftlichen Dialog mit Gewerkschaften und betont die Vereinigungsfreiheit. Produkt- und länderspezifische Basis-Existenzlöhne werden derzeit von Fairtrade International erarbeitet. Diese neu ermittelten Richtwerte sollen helfen, die Anforderung gemäß den Fairtrade-Standards, sich an existenzsichernde Löhne anzunähern, für Arbeitergeber konkreter und für Fairtrade besser durchsetzbar zu machen. Schritt für Schritt werden existenzsichernde Löhne eingeführt. Außerdem haben die Arbeiter die alleinige Entscheidungsbefugnis über die Fairtrade-Prämie, was eine flexible Verwendung in Bildung, Gesundheit und Infrastruktur ermöglicht. Die in Österreich verkauften Fairtrade-Rosen brachten den Arbeitern im vergangenen Jahr zusätzlich mehr als 303.000 US-Dollar an Prämiengeldern. In Österreich sind die Fairtrade-Rosen bei Hofer, Lidl, MPreis, Spar, Eurospar, Interspar, Billa, Merkur und Adeg erhältlich.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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