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BRAU UNION gewinnt erstmals OÖ. Gesundheitspreis

14.09.2009

Der Wirtschaftsbund OÖ. honorierte am vergangenen Dienstag das außerordentliche Engagement der BRAU UNION Österreich in Sachen Gesundheitsvorsorge mit dem ersten Platz beim OÖ. Gesundheitspreis.

Mehr als 500 Gäste warteten am Dienstagabend gespannt auf die Bekanntgabe der Sieger des fünften OÖ. Gesundheitspreises. In drei Kategorien wurden die Engagiertesten und Kreativsten in Sachen betrieblicher Gesundheitsvorsorge ausgezeichnet. Die fachkundige Jury war sich einig und kürte die BRAU UNION Österreich in der Kategorie über 100 Mitarbeiter zum strahlenden Sieger.

„So wie den gesamten Erfolg des Unternehmens, definieren wir auch Gesundheit als nach-haltig: Die Bandbreite reicht von der Grippeimpfung über den ergonomisch richtigen Fahrersitz bis hin zu einem Team-Mitarbeitergespräch für alle Arbeiter“ freut sich Wolfgang Berger, Geschäftsführer für Human Resources bei der BRAU UNION Österreich AG, über die verdiente Auszeichnung.

BRAU UNION sieht gesunde Mitarbeiter als wichtigstes Kapital Fitness und Gesundheit am Arbeitsplatz sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die tägliche Arbeit in der Brau Union Österreich AG. Mit der Einführung der Betrieblichen Gesundheitsförderung 2005 wurde hier ein wichtiger Meilenstein im Unternehmen gesetzt. Die ersten Aktivitäten reichten von Rückengymnastikprogrammen bis hin zur Einführung von Kran-kenstandsrückkehrgesprächen und einer Alkoholpolitik. 2007 wurde schließlich ein Projektteam beauftragt, in Zusammenarbeit mit der OÖ Gebietskrankenkasse für die Mitarbeiter der Standorte in Linz, Zipf, Wels, Steyr und Bad Ischl ein Gesundheitsprojekt abzuwickeln.

Zu Beginn des Projektes wurde anhand einer schriftlichen Befragung festgestellt, wie gesundheitsgerecht die Arbeitsbedingungen im Unternehmen sind und was getan werden kann, um das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu verbessern. Im nächsten Schritt erarbeiteten Mitarbeiter aus den Bereichen Logistik, Technik und Angestellte aus den verschiedensten Abteilungen in je drei Sitzungen Lösungsvorschläge für Gesundheitsbelastungen in deren Bereichen. Die Schwerpunkte der diskutierten Belastungen lagen in den Arbeitsverhältnissen. So wurde Verbesserungspotenzial in den Bereichen sozialer Umgang zwischen Vorge-setzten und Mitarbeitern, Kommunikation im Unternehmen und in den Arbeitsbedingungen wie ergonomische und infrastrukturelle Gegebenheiten aufgedeckt.

Von Juli 2008 bis zum Sommer 2009 arbeitete das Projektteam an der Umsetzung der entwickelten Maßnahmenvorschläge und kam zu einem Ergebnis das sich sehen lassen kann: So wurden beispielsweise Teammitarbeitergespräche für Arbeiter zur verbesserten Kommu-nikation im Unternehmen eingeführt. Weiters wurde in der Brauerei Zipf ein Roboter zum Heben und Befördern der Wasserflaschen angeschafft. Um eine gute Palettenqualität zu schaffen und gleichzeitig den Bierführern bei den Lieferungen die Arbeit zu erleichtern, wurde eine „Nagelpalettenpresse“ gekauft. Zusätzlich wurden Stapler mit neuen ergonomischen, luftgefederten Sitzen ausgestattet. Außerdem wird bei der Neuanschaffung von LKWs seit dem Projekt auf durchgehende Trittbretter geachtet, um die Sicherheit der Bierführer nicht zu gefährden. Als gesunde Sitzalternative wurden für die Büromitarbeiter „Balancekissen“ angeschafft. Schlussendlich führte die Kantine in Linz ein vielfältiges Salatangebot und gesündere Desserts wie Obst und Joghurt ein.

Daneben wurde den Mitarbeitern ein umfangreiches Angebot an Gesundheitsseminaren zu den Themen Bewegung, gesunder Rücken, gesunde Ernährung, Entspannung, Rauchen, gesundes Führungsverhalten, Augenfitness am PC, Mentaltraining, Stress und Burnout angeboten. In „Gesundheitsstammtischen“ wurde Gusto auf gemeinsame Sportaktivitäten wie Nordic Walking gemacht oder Gesundheitsangebote wie Shiatsu, Kinesiologie, etc. präsentiert.

Einige Maßnahmen wurden regional umgesetzt, andere finden Österreichweit Anwendung. Im September 2009 werden die Mitarbeiter in einer neuerlichen Mitarbeiterbefragung um Ihre Meinung gebeten. Unterstützt wird das Projekt vom Fonds Gesundes Österreich.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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