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Peter Umundum, Vorstand für Paket & Logistik, Minister Andrä Rupprechter, Gabriela Maria Straka, Leitung PR/Kommunikation & CSR bei der Brau Union Österreich, Post-GD Georg Pölzl und Thomas Auböck, Leitung Marketing & Vertrieb (v. l.)

Brau Union Österreich mit Umweltschutz-Zertifikat

09.05.2016

Die Brau Union Österreich ist als Großkunde der Österreichischen Post ausgezeichnet worden. Seit Oktober 2015 wird in der „Grünen Großbrauerei Göss“ CO2-neutral gebraut. CO2-Einsparung ist auch in der Logistik ein Schwerpunktthema der Brau Union Österreich.

„Brewing a better World“ nennt sich die Nachhaltigkeits-Initiative von Heineken, der sich auch die Brau Union Österreich als Teil der internationalen Heineken-Familie verschreibt. Am Weg zu diesem Ziel wurde im Oktober in Göss die weltweit erste „Grüne Großbrauerei“ eröffnet, in der seither zu 100 Prozent CO2-neutral Bier gebraut wird. Nun wurde ganz aktuell die Brau Union Österreich als Großkunde der Österreichischen Post für CO2-neutrale Zustellung – bestätigt durch den TÜV Austria – geehrt: Im Rahmen eines Festaktes nahmen Vertreter der Brau Union Österreich Ende April die Auszeichnung entgegen.

Brau Union Österreich hilft, CO2 einzusparen

Beim Festakt im Marmorsaal des Landwirtschaftsministeriums nahm Gabriela Maria Straka, Leiterin PR/Kommunikation und CSR bei der Brau Union Österreich, das Zertifikat von Umweltminister Andrä Rupprechter entgegen – im Beisein von Post-Generaldirektor Georg Pölzl, Peter Umundum, Vorstand für Paket & Logistik, und Thomas Auböck, Leitung Marketing & Vertrieb Geschäftskunden. Da die Brau Union Österreich pro Jahr -zig tausende Briefe und Pakete verschickt, macht hier CO2-neutraler Versand einen großen Unterschied: Durch den CO2-neutralen Versand über die Post konnte so auch 2015 wieder CO2 eingespart werden. In Summe kompensierte die Post rund 70.000 Tonnen CO2 für alle ihre Kunden, die dies in ihre Klimabilanz einrechnen können – auch die Brau Union Österreich trug dazu bei.

Der CO2-neutrale Versand – für den die Brau Union Österreich durch die Post schon mehrfach ausgezeichnet wurde – ist hier nicht der einzige Meilenstein in diesem Bereich: Auch in der Eigen-Logistik – mit einem Fuhrpark von immerhin 350 Lkw – sowie in der Produktion werden laufend Initiativen in Richtung Nachhaltigkeit gesetzt, bahnbrechend zuletzt in der Steiermark.

Markus Liebl, Generaldirektor der Brau Union Österreich, sagt dazu: „Wir sind uns bewusst, dass wir als größtes Brauereiunternehmen Österreichs große Verantwortung gegenüber Umwelt, Gesellschaft, Kunden, Konsumenten und Mitarbeitern tragen. Bier ist ein Naturprodukt – es besteht aus Rohstoffen, die eine intakte Umwelt voraussetzen. Daher ist uns, neben unserem Einsatz für Mitarbeiter und Gesellschaft, der Umwelt- und Klimaschutz ein großes Anliegen – daher freuen wir uns sehr über die Auszeichnung der Post. Unser wichtigstes Projekt in diesem Zusammenhang ist allerdings die Grüne Brauerei Göss – an diesem Standort in der Steiermark wird unser Bier zu 100 Prozent CO2 neutral gebraut. “

Weltweit erste „Grüne Großbrauerei“

In der Brauerei Göss hat man sich dazu entschieden, erneuerbare Energien in allen Prozessen zu nützen. So sollten für die Energieversorgung nur erneuerbare Energieträger eingesetzt und dadurch die fossilen CO2-Emissionen im gesamten Brauereiprozess auf null reduziert werden. Mit Strom aus Wasserkraft, Biomasse-Fernwärme, Solarthermie und erneuerbarer Energie aus der neu errichteten Biertrebervergärungsanlage der Firma BDI – BioEnergy International hat man dieses Ziel erreicht und kann somit das liebste Bier der Österreicher seit Oktober zur Gänze CO2-neutral brauen.

Rund 40 Prozent des Wärmebedarfs der Brauerei werden aus der Abwärme des benachbarten Holzverarbeitungsbetriebs Mayr-Melnhof gedeckt, 90 Prozent der während des Brauprozesses entstehenden Abwärme werden genutzt, um damit Wasser aufzuheizen. Außerdem wird ein neuartiges Kochsystem während des Brauprozesses verwendet, das dabei hilft, Strom und Wasser zu sparen. Eine rund 1500 m² große Solaranlage hilft zusätzlich bei der Gewinnung umweltfreundlicher Energie. Mit der Biertrebervergärungsanlage wird auch fossiles Erdgas ersetzt: Die aus den Reststoffen der Brauerei erzeugte Energie wird in der Brauerei zur Dampferzeugung verwendet und Überschussgas in elektrischen Strom umgewandelt.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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